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Lieferengpässe bei Notebooks

05.11.2007, 11:18 Uhr

Die steigende Nachfrage nach mobilen Computern lässt Notebooks knapp werden. (Foto: PC Magazin)Die steigende Nachfrage nach mobilen Computern lässt Notebooks knapp werden. (Foto: PC Magazin) Der anhaltende Notebook-Boom könnte 2008 zu spürbaren Lieferengpässen führen. Notebook-Hersteller Asustek beklagt, dass viele Zulieferer mit der Produktion wichtiger Komponenten nicht nachkommen. "Vor allem Intel kann die Nachfrage nach Prozessoren nicht decken", so Asustek-Präsident Jerry Shen. Der Chipgigant, der für alle Notebooks mit dem Centrino-Logo Prozessoren, Mainboard-Chipsatz und WLAN-Einheit produziert, habe die Nachfrage schlicht unterschätzt. Bereits im dritten Quartal soll es nach Informationen des Branchendienstes Digitimes zu Lieferengpässen bei Notebook gekommen sein – Händler sollen deshalb rund zehn Prozent weniger Geräte verkauft haben. (5.10.2007)

Neben CPUs soll es vor allem bei WLAN-Modulen, Notebook-Festplatten und Akkus zu Engpässen kommen. Die Hardware-Hersteller hätten schlicht die Nachfrage unterschätzt und nicht genügend Produktionskapazitäten aufgebaut. Nun könnten Zulieferer die Notebook-Hersteller nicht schnell genug mit genügend Hardware-Komponenten versorgen. Ein Ende des Nachfrage-Booms ist nicht absehbar: Digitimes rechnet für das erste Quartal 2008 mit rund 26 Millionen verkaufter Laptops. Hersteller prophezeien, dass die Notebook-Absätze im kommenden Jahr um weitere 30 Prozent steigen werden.



Sind Preiserhöhungen die Folge?

Mobile Rechner freuen sich größter Beliebtheit. "Der PC wird immer mehr durch den Laptop ersetzt," sagt etwa Andrea Carmen vom PC-Großhändler Actebis-Peacock. Notebooks würden sich zunehmend als Lifestyle-Produkt etablieren. Dies hat zu einer stetig steigenden Nachfrage nach Mobilrechnern geführt, die gleichzeitig mit einem Preisverfall bei den mobilen Computern einherging. Bezahlte man für fünf Jahren noch rund 1500 Euro für ein einfach ausgestattetes Notebook mit Intel-Celeron-Prozessor, so kostet heute ein Celeron-Gerät nur noch knapp 500 Euro. Möglich machen dies günstige Einkaufspreise für die verbauten Komponenten. Speicherchips etwa sind so günstig zu haben, wie noch nie zuvor.

Klick-ShowDetails der vierten Centrino-Generation

Preisschlacht bei Notebooks

Deutsche Verbraucher müssen also nicht mit Preiserhöhungen rechnen. Im Gegenteil: Asus bring mit dem EEE-PC einen besonders preisgünstiges Notebook auf den Markt, das für unter 300 Euro erhältlich sein soll. Daneben liefern sich die Discounter Aldi und Lidl eine wahre Preisschlacht bei Notebooks: In immer kürzeren Abständen versorgen sie deutsche Verbraucher mit günstigen Notebook-Angeboten.




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