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Fototechniken  

Schwarz und Weiß

23.07.2008, 11:11 Uhr | Bela Beier

Gelungene Schwarzweißaufnahme einer Hand von Nick EberhardtSchwarzweißaufnahme Ihre Kamera hat sicher eine Schwarz/Weiß-Modus? Lassen Sie die Finger davon! Die Konvertierung in Schwarz/Weiß ist Softwaresache.

Die klassische Schwarzweißfotografie gehört zu den ausdrucksstärksten Gestaltungsformen - nicht umsonst arbeiten viele der Profifotografen größtenteils Schwarzweiß. Beispiele dafür sind James Nachtwey, Helmut Newton oder auch Jeanloup Sieff. Doch wo diese spezielle Schwarzweißfilme eingesetzt haben, behilft sich die Digitalfotografie einfach mit der Bildbearbeitung. Die Umwandlung in der Kamera verteilt einfach nur die die Helligkeitsverteilung statt auf Farben auf Grauwerte - dies mag zwar realistisch sein, ist aber alles andere als Eindrucksvoll.

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Die richtige Umwandlung

Mit fast jedem Bildbearbeitungsprogramm geht das besser, denn die Sensoren der Kameras sind auf Farbwiedergabe optimiert. Fotografieren Sie also immer in Farbe und wandeln danach um. Die richtigen Einstellungen dafür finden sie normalerweise in allen Bildbearbeitungsprogrammen - suchen Sie nach dem Farbregler, und setzen Sie die Sättigung auf Null. So sieht das Bild aus, wie es die Kamera gemacht hätte. Ihnen wird ein ein allgemeiner Kontrastmangel auffallen, sowie eine kaum vorhandene Plastizität. Regeln Sie dies nun nach - mit dem Helligkeits-, Kontrast-, und Dynamik-Regler. Auch ihre bevorzugten Filter können Sie ausprobieren. Wichtig ist , nur mit Kopien von Bildern zu arbeiten und bei Bedarf Bilder nur bereichsweise zu bearbeiten.

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Professionelle Schwarzweißkonvertierung

Ein kostenloses Programm mit ähnlicher Funktion (wenn auch in sehr eingeschränkter Größe) ist Picasa, die Bildverwaltung- und bearbeitung von Google. Wenn Sie Adobe Photoshop oder das oft zu unrecht unterschätzte Adobe Photoshop Elements verwenden, können Sie diese Funktionen im Bild-Menü im Punkt "Anpassen" finden. Die Sättigung verringern sie mit "Farbton / Sättigung", die Dynamik ändern sie in den Gradationskurven. Semiprofessionelle und Professionelle verwenden dafür eigene Programme. Zwei dafür sind Exposure2 von Alienskin und das neu erschienene Silver Efex Pro von Nik Software. Diese haben neben stark erweiterten Einstellungsmöglichkeiten auch die Möglichkeit, Filme zu simulieren. Mit einem Klick wird dem Bild die Struktur und Körnung eines Kodak-, Ilford- oder Fujifilms verpasst. Ebenfalls werden Dynamikbereiche, umzuwandelnder Farbkanal (Rot, Grün oder Blau) oder Lichttemperaturen beeinflusst.

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Tipp: Versuchen Sie einmal, ein Schwarzweiß-Bild mit einer dunklen Vignette am Rand herauszuheben. Der Mittelpunkt wirk wesentlich intensiver, und das Bild wirkt wie aus einem alten Schwarzweißfilm.

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