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    Grafikkarten: Die besten Grafikchips fürs Notebook

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    Die besten Grafikchips fürs Notebook

    15.09.2008, 10:21 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

    Grafikkarten: Die besten Grafikchips fürs Notebook. ATI Mobility Radeon HD 3650: Laut PC Welt einer von AMDs schnellsten Grafikchips für Notebooks (Foto: AMD).

    ATI Mobility Radeon HD 3650: Laut PC Welt einer von AMDs schnellsten Grafikchips für Notebooks (Foto: AMD).

    Die neuen Grafikchips von AMD (ATI) und Nvidia sollen Laptops noch leistungsfähiger für Anwendungen wie High-Definition-Video oder Spiele mit DirectX-10-Effekten werden lassen. Andererseits soll trotz höherer Rechenkraft der Stromhunger nicht steigen – oder sogar sinken.

    AMD präsentiert die Puma-Plattform, die neue Prozessoren, Chipsätze und Grafikkarten bringt. Als besonderen Vorteil stellt AMD heraus, dass Chipsatz und Grafikkarte dabei aus einer Hand kommen: Notebooks lassen sich beispielsweise mit einer sparsamen integrierten Chipsatzgrafik und einer leistungsfähigen 3D-Karte ausrüsten. Je nachdem, ob das Notebook im Akkubetrieb oder an der Steckdose läuft, kann man zwischen den beiden Grafikoptionen umschalten - AMD nennt dies PowerXpress. Wer die 3D-Leistung steigern will, kann Chipsatzgrafik und 3D-Karte zusammenschalten und so einen mobilen Crossfire-Verbund schaffen.

    Etikettenschwindel von Nvidia

    Nvidia bringt die 9000er-Serie ins Spiel. Allerdings betreibt der Grafikchip-Hersteller dabei ein wenig Etikettenschwindel: Nicht alle neuen Grafikchips sind wirklich aktuelle Produkte: Manche Modelle der 9000er-Serie sind einfach Varianten des Geforce 8000M mit neuer Bezeichnung. Damit setzt Nvidia ein anwenderunfreundliches Verhalten fort, dass auch AMD und Intel gerne nutzen, um Leistungsunterschiede ihrer Produkte zu verschleiern: Denn die unzähligen Produktnummern und -kürzel gaukeln eine Vergleichbarkeit vor, die in der Praxis nicht gegeben ist. Zumal immer wieder Prozessoren und Grafikchips unter einer neuen Bezeichnung in Notebooks auftauchen, bei denen sich herausstellt, dass sie entweder nicht neu oder trotz der Bezeichnung langsamer als das Vorgängerprodukt sind.

    Genau hinschauen bei Grafikchips

    Die Rangliste der besten Grafikchips bringt Klarheit: PC Welt hat die 3D-Chips der Notebooks, die das PC-WELT-Testlabor durchlaufen haben, mit speziellen Benchmarks vermessen, um ihre Leistungsfähigkeit zu prüfen. Bei Grafikchips muss man noch genauer hinschauen als bei den Prozessoren, will man ein Urteil über die Rechenkraft fällen. Bei einem Grafikchip legt der Hersteller - also AMD/ATI oder Nvidia meist nur maximale Taktrate und Speicherbestückung fest. Wie die Notebook-Anbieter dies in ihren Mobilrechner umsetzen, ist ihre Sache: Sie können die Taktrate für Chip oder Speicher senken, oder beispielsweise weniger Grafik-RAM verbauen. Diese Angaben sind aber in den Datenblättern oft nicht zu finden. Die 3D-Leistung der mobilen Grafikchips prüfen wir mit dem synthetischen Benchmark 3D Mark 06. Er gibt einen guten Aufschluss über das Leistungspotential eines Grafikchips, besonders in den Tests für Shader Model 2.0 und 3.0. In die Gesamtwertung geht außerdem noch das Ergebnis der CPU-Messung ein.

    Notebook-Grafikchip-Charts: Die Oberklasse

    Der Geforce 9800M GT setzt sich an die Spitze der 3D-Charts. Allerdings ist er technisch identisch zum 8800M GTX - seine etwas bessere Leistung im 3D Mark 06 verdankt er aktuelleren Treibern. Nur mit Chips der Oberklasse lassen sich übrigens DirectX-10-Kracher wie Crysis in hoher Detailstufe ruckelfrei spielen - wenngleich nur in einer Auflösung von 1280 x 800.halten und so einen mobilen Crossfire-Verbund schaffen.

    Grafikchip3D Mark 06SM 2.0SM 3.0
    ·         Geforce 9800M GT927042664006
    ·         Geforce 8800M GTX911241653967
    ·         Geforce Go 7950GTX SLI624326703238

    Notebook-Grafikchip-Charts: Die untere Oberklasse

    Die Reihe der Grafikchips, die man auch in Standard- und nicht nur speziellen Spiele-Notebooks findet, führt jetzt der Geforce 9600M GT an. Er bewältigt auch anspruchsvolle DX9-Spiele ruckelfrei bei 1280 x 800 Bildpunkten. Bei älteren Spielen wie F.E.A.R. kann man in dieser Auflösung problemlos auch Kantenglättung aktivieren.

    Grafikchip3D Mark 06SM 2.0SM 3.0
    ·         Geforce 9600M GT571523982260
    ·         Geforce 8700M GT480420701844
    ·         Geforce 8600M GT
    Chip: 513 MHz / Speicher: 700 MHz
    443918081606
    ·         Geforce 8600M GT
    Chip: 365 MHz / Speicher: 600 MHz
    426418011603

    Notebook-Grafikchip-Charts: Die obere Mittelklasse

    In der Mitteklasse kann sich AMD mit dem Mobility Radeon HD3650 neu platzieren. Seinen Vorgänger HD2600 kann er leicht überflügeln. Wie die anderen Vertreter der oberen Mitteklasse, hat der HD3650 keine Probleme bei DX9-Spielen bis zu einer Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. Auf Kantenglättung sollte man allerdings verzichten, wenn man ruckelfrei spielen will. 

    Grafikchip3D Mark 06SM 2.0SM 3.0
    ·         Geforce Go 7900GS376614761479
    ·         Geforce 9500M GS358914091351
    ·         Mobility Radeon HD2700350613881416
    ·         Mobility Radeon HD3650321312681156
    ·         Geforce 8600M GT
    Chip: 475 MHz / Speicher: 400 MHz
    300311921041
    ·         Mobility Radeon HD2600283611061169
    ·         Geforce 8600M GS
    Chip: 540 MHz / Speicher: 700 MHz
    278310671024
    ·         Geforce Go 770025901024919
    ·         Geforce 8600M GS
    Chip: 500 MHz / Speicher: 400 MHz
    25521027912
    ·         Geforce 8400M GT
    Chip: 486 MHz / Speicher: 600 MHz
    2543967931

    Notebook-Grafikchip-Charts: Die untere Mittelklasse

    Das Leistungsniveau dieser Klasse wird nur noch Gelegenheitsspielern genügen. AMDs Mobility Radeon HD3470 kann sich hier absetzen, wenn man ihn im Crossfire-Modus betreibt. Eine deutliche Leistungssteigerung bringt das aber kaum - ohne Crossfire erreicht der HD3470 rund 300 Punkte weniger. Dann liegt er auf dem Niveau von Nvidias neuem Einsteigermodell Geforce 9200M GS. Diese Grafikchips eigenen sich bei halbwegs aktuellen Spielen höchstens für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten. 

    Grafikchip3D Mark 06SM 2.0SM 3.0
    ·         Mobility Radeon HD3470
    mit Crossfire
    2307796943
    ·         Mobility Radeon X1700
    Chip: 472 MHz / Speicher: 400 MHz
    2139749820
    ·         Geforce Go 7600
    Chip: 450 MHz / Speicher: 450 MHz
    2081791735
    ·         Geforce 9200M GS2084775734
    ·         Geforce Go 7600
    Chip: 450 MHz / Speicher: 500 MHz
    2003768717
    ·         Mobility Radeon X1600
    Chip: 472 MHz / Speicher: 464 MHz
    1984734730
    ·         Mobility Radeon HD34701952653796
    ·         Mobility Radeon X1700
    Chip: 400 MHz / Speicher: 450 MHz
    1829664657
    ·         Geforce 8400M GS
    Chip: 432 MHz / Speicher: 600 MHz
    1684626605
    ·         Quadro NVS 140M1417520501
    ·         Mobility Radeon HD24001402496503

    Notebook-Grafikchip-Charts: Die Einsteigerklasse

    Mit dem Chipsatz 780M und dem integrierten Grafikkern Mobility Radeon HD3200 präsentiert AMD den ersten halbwegs spieletauglichen integrierten Grafik-Chipsatz: Bei älteren Spielen wie Far Cry ist bei hohen Details immerhin eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten drin. Intels neuer Chipsatz 4500MHD kann da nicht mithalten: Er bleibt auf dem Niveau von rund zwei Jahre alten Einsteiger-Grafikkarten. Hier muss Intel noch an den Treibern feilen.

    Grafikchip3D Mark 06SM 2.0SM 3.0
    ·         Mobility Radeon HD32001191519433
    ·         Geforce 8400M G1051391360
    ·         Mobility Radeon HD2300900249382
    ·         Geforce 7400806302266
    ·         Intel 4500MHD719230270
    ·         Quadro NVS 110M751275

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