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Die besten 24-Zoll TFT-Displays - Vergleichstest LCD-Monitore

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Vergleichstest LCD-Monitore  

Die besten 24-Zoll-TFT-Monitore

30.07.2010, 12:05 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Die besten 24-Zoll TFT-Displays - Vergleichstest LCD-Monitore. Samsung Syncmaster 245T (Foto: Samsung)

Samsung Syncmaster 245T (Foto: Samsung)

24-Zoll TFT-Monitore haben gegenüber den kaum kleineren 22-Zoll-Bildschirmen einen entscheidenden Vorteil: Sie liefern eine Auflösung von 1920 x 1200 Punkten und bieten gegenüber der 1650 x 1080-Auflösung der 22-Zoll-TFTs ein deutliches Plus an Darstellungsfläche. Mit dieser Auflösung lassen sich HD-Filme in voller Auflösung abspielen.

Aber auch für andere Anwendungen bieten größere Bildfläche und höhere Auflösung deutliche Vorteile. Am Arbeitsplatz lassen sich große Excel-Dateien besser bearbeiten; zu Hause finden beispielsweise Web-Browser und E-Mail-Client nebeneinander auf dem TFT-Monitor Platz.

TFT-Monitor-Kauf: Darauf müssen Sie achten

Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal bei modernen TFT-Monitoren ist die Fertigungstechnik des Panels. Die älteste und einfachste Technik ist Twisted Nematic (TN). Der Hauptvorteil dieser Technik sind neben dem Preis die relativ kurzen Reaktionszeiten beim Wechsel von hell auf dunkel und umgekehrt – optimal für bewegte Bilder. Der Nachteil sind die geringen Blickwinkel, in denen diese TFTs farblich korrekte Darstellung bieten. Gegenüber früheren Geräten haben sich die aktuellen TN-Vertreter aber weiter entwickelt und können alles in allem eine gute Bildqualität liefern, wie etwa in diesem Test der Benq G2400WD.

Die neueren Techniken wie IPS (In-Plane-Switching), PVA (Patterned Vertical Alignment) oder MVA (Multi-Domain Vertical Alignment) liefern deutlich kontrastreichere Bilder bei größerem Blickwinkel. Nachteile sind langsamere Reaktionszeiten und der höhere Fertigungspreis. Typische Vertreter der moderneren Techniken sind der Samsung Syncmaster 245T, Eizo HD2442W und der Eizo Flexscan S2431W – alle drei mit einem S-PVA-Panel, oder der NEC Multisync LCD2490WUXi mit seinem IPS-Panel.

Helligkeit und Kontrast

Für einen guten Bildeindruck mit satten Farben sind Helligkeit und Kontrast die wichtigsten Parameter. Während der Kontrastwert für ein kräftiges Monitorbild nicht hoch genug sein kann, sollte die Helligkeit nicht zu stark sein. Für längeres Arbeiten empfiehlt sich ein Helligkeitswert von 180 bis 220 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) und ein Kontrast von mindestens 800:1.

Blickwinkel und Reaktionszeit

Bei der Blickwinkelabhängigkeit gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Panel-Fertigungstechniken. Müssen Sie bei Ihrer Arbeit öfter von der Seite oder von oben auf den Bildschirm sehen, kommt nur ein LCD mit IPS-, PVA- oder MVA-Technik in Frage. Diese TFTs bieten – wie in unserem Test der Samsung Syncmaster 245T – einen sehr weiten Betrachtungswinkel, ohne dass Farbverschiebungen auftreten. Für den normalen Einsatz im Büro oder zu Hause genügen auch die preiswerten TN-LCDs.

Hintergrundbeleuchtung

In immer mehr modernen TFTs lösen LED-Leuchten die herkömmlichen Röhren als Hintergrundbeleuchtung ab. Vorteile der LEDs sind ein geringerer Strombedarf und eine homogene Ausleuchtung des Displays. Auch behalten sie ihre volle Leuchtkraft länger als die Leuchtstoffröhren. Ein Nachteil der LED-Beleuchtung ist derzeit noch ihr höherer Preis. Einziger Monitor in diesem Test mit LEDs ist der Eizo EV2411-WH. Er zeigt ein gutes Bild und hat einen geringen Stromverbrauch.

Stromverbrauch

Zwar sind moderne TFT-Monitore in Sachen Energiebedarf nicht mehr mit den alten, Strom fressenden Röhrengeräten vergleichbar, aber eine der Hauptverbraucher am Arbeitsplatz sind sie dennoch. Grundsätzlich gilt: Je heller das Bild, desto höher der Stromverbrauch. Unser Test bestätigt dies. Der Benq G2400WD und der Iiyama B2403WS mit ihrer vergleichsweise geringen maximalen Helligkeit verbrauchen im Betrieb nur etwas über 40 Watt.

Empfehlungen der Redaktion

Platz 1: Samsung Syncmaster 245T
Der TFT-Monitor Samsung Syncmaster 245T besitzt ein hochwertiges S-PVA-Panel. Im Test überzeugte das Display mit einer sehr guten Bildqualität. Dank zahlreicher Videoschnittstellen lässt sich der Monitor auch als Fernseher oder Video-Bildschirm nutzen.

Platz 2: Benq ML2441

Das TFT-Display Benq ML2441 ist auch als vollwertiger LCD-TV zu gebrauchen. Der Benq ML2441 besitzt diverse analoge und drei HDMI-Schnittstellen. Dank eines CI-Slots lässt sich der Benq ML2441 auch für Pay-TV-Sender nutzen. Die Bildqualität des Benq ML2441 ist gut.

Platz 3: Benq G2420HDBL

Der Benq G2420HDBL überzeugt mit einer guten Bildqualität und - dank der LED- Hintergrundbeleuchtung - sehr gleichmäßiger Ausleuchtung. Durch die LEDs ist der Stromverbrauch im Betrieb sehr niedrig. Die Ausstattung des Benq G2420HDBL ist recht mager, dafür der Preis für einen LED-TFT-Display sehr günstig.

Platz 4: Dell Ultrasharp U2410
Der Dell Ultrasharp U2410 bietet dank hochwertigem IPS-Panel eine sehr gute Bildqualität mit satten und natürlichen Farben. Die Blickwinkelabhängigkeit ist sehr gering. Dank der guten ergonomischen Eigenschaften eignet sich der Dell Ultrasharp U2410 sowohl als Arbeitsplatz-Bildschirm wie als komfortabler Monitor im Betrieb zu Hause. Durch das komplette Schnittstellen-Angebot eignet sich der Dell Ultrasharp U2410 auch als Video-Bildschirm.

Platz 5: NEC Multisync LCD2490WUXi
Dank seines hochwertigen IPS-Panels zeigt der TFT-Monitor eine sehr gute Bildqualität. Das helle Bild des 24-Zöllers ist gleichmäßig ausgeleuchtet, die Blickwinkelabhängigkeit sehr gering. Durch die Pivot-Funktion lässt sich der Bildschirm auch hochkant einsetzen.

Platz 6: Eizo HD2442W
Der TFT-Monitor basiert auf einem hochwertigen S-PVA-Panel. Durch einige zusätzliche technische Raffinessen liefert der 24-Zoller eine rundherum überzeugende Bildqualität. Der Schirm ist als Multimedia-Display auch für Spieler sowie Film- und Video-Anwender einsetzbar.

Platz 7: Benq G2400WD
Der günstige Monitor liefert im PC-Einsatz wie bei Videos oder Filmen ein ansprechendes homogenes Bild. Lediglich die Bildhelligkeit ist etwas niedrig, der Kontrast dagegen gut. Der Stromverbrauch fällt mit nur 43 Watt im Betrieb sehr niedrig aus.

Platz 8: Asus VK246H
Der LCD-Monitor Asus VK246H eignet sich für alle Einsatzzwecke. Dank guter Bildhelligkeit und hohem Kontrast passt der Monitor an den heimischen Arbeitsplatz wie auch auf den Schreibtisch im Büro. Die sehr schnellen Reaktionszeiten machen das Asus VK246H zudem für Hardcore-Spieler interessant. Im Gehäuse des Asus VK246H ist eine Webcam integriert.

Platz 9: NEC Multisync 24WMGX3
Der 24-Zoll-Monitor NEC Multisync 24WMGX3 glänzte im Test mit einer sehr guten Bildqualität mit kräftigen und natürlichen Farben, einer hohen Bildschärfe sowie einem guten Kontrastverhältnis. Dank zahlreicher Video-Eingänge eignet sich der Monitor auch als Multimedia-Bildschirm. Das 24-Zoll-TFT-Display hat eine Auflösung von 1920x1200 Bildpunkten.

Platz 10: LG W2486L

Das TFT-Display LG W2486L ist eine 24-Zöller im schicken Klavierlack-Gehäuse für den Einsatz zu Hause. Die Bildqualität des LG W2486L konnte durchaus überzeugen. Das Bild ist hell, kontrastreich und zeigt natürliche Farben. Für längere Nutzung am Arbeitsplatz ist der LG W2486L weniger geeignet, da seine ergonomischen Leistungsmerkmale recht dürftig sind.

Platz 11: Asus VW246H
Asus bietet mit dem VW246H einen preiswerten 24-Zoll-Monitor für alle Anwendungen. Als Computer-Bildschirm zeigt das Display ein ausgewogenes helles Bild mit gutem Kontrast und natürlichen Farben. Auch als Video- oder Spiele-Bildschirm überzeugt der Asus VW246H mit kurzen Reaktionszeiten und guter Farbdarstellung.

Platz 12: Eizo Flexscan S2431W
Der recht teure Eizo liefert mit Abstand das beste Bild als PC-Monitor. Dank S-PVA-Panel ist praktisch keine Blickwinkelabhängigkeit erkennbar. Auch der Kontrast des wuchtigen Modells ist der beste im Testfeld. Panel-typisch ist die Reaktionszeit nur mittelmäßig.

Platz 13: Eizo S2402W
Der 24-Zoll-Monitor Eizo S2402W zeigte im Test eine gute Bildqualität. Ein Licht-Sensor steuert automatisch die Bildschirmhelligkeit. Der Bildschirm überzeugte auch durch einen niedrigen Energiebedarf und gute ergonomische Leistungsmerkmale. Der Bildschirm lässt sich in der Höhe verstellen und auch hochkant betreiben.

Platz 14: Samsung Syncmaster 2494HM
Der Samsung Syncmaster 2494HM ist dank flexibler ergonomischer Einstellungsmöglichkeiten ein 24-Zoll-Monitor für den Arbeitsplatz im Büro wie zu Hause. Auch als Spiele-Monitor macht der Samsung Syncmaster 2494HM dank schneller Reaktionszeiten eine gute Figur. Ein gutes Schnittstellenangebot rundet den positiven Eindruck über den Samsung Syncmaster 2494HM ab.

Platz 15: Samsung Syncmaster T240
Der Samsung-Monitor liefert insgesamt ein gutes Bild mit ordentlicher Helligkeit und hohem Kontrast. Die Helligkeitsverteilung ist durchschnittlich. Dank der relativ geringen Schwarz-Weiß-Reaktionszeit bringt das LCD Videos oder Filme ziemlich ruckelfrei aufs Panel.

Platz 16: Eizo EV2411-WH
Das TFT-Display ist das einzige Modell in diesem Test mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung. Dadurch ist das Bild sehr homogen ausgeleuchtet. Ein integrierter Lichtsensor passt die Monitorhelligkeit automatisch an das Umgebungslicht an.

Platz 17: Acer V243HBD
Der Acer-Monitor V243HBD zeigt im Test eine überzeugende Bildqualität mit guter Helligkeit und ausredendem Kontrast. Die Farbdarstellung wirkte natürlich. Der Stromverbrauch war für ein 24-Zoll-Display recht niedrig. In ergonomischer Hinsicht konnte der Acer V243HBD dagegen nicht recht überzeugen, da er nicht höhenverstellbar ist.

Platz 18: Acer GD245HQ

Das TFT-Display Acer GD245HQ zeigt schon mit seinem ungewöhnlichen Design, dass er ein Bildschirm für Spieler ist. Durch die verdoppelte Bildwiederholrate ist er auch 3D-tauglich und mit Nvidias 3D-Brille 3D Vision nutzbar. Der Acer GD245HQ bietet eine überzeugende Bildqualität und hat eine auch für Spiele ausreichend schnelle Reaktionszeit, um Bildunschärfen bei schnellen bewegten Bildern zu vermeiden.

Platz 19: Iiyama Prolite B2409HDS
Der Iiyama-Monitor Prolite B2409HDS ist dank seiner ergonomischen Funktionalität besonders für Arbeitsplätze geeignet. Der 24-Zoll-Bildschirm lässt sich in der Höhe verstellen, ist dreh- und kippbar. Zusätzlich lässt sich der TFT-Monitor um 90 Grad drehen und hochkant nutzen. Die Bildqualität des Bildschirms ist ordentlich.

Platz 20: Benq V2420

Das TFT-Display Benq V2420 ist eher ein Bildschirm für den Privatanwender. Längeres Arbeiten könnte wegen der fehlenden ergonomischen Einstellmöglichkeiten schnell ermüden. Die Bildqualität des Benq V2420 liegt auf gutem Niveau.

Platz 21: Acer S243HL
Der Acer S243HL eignet sich dank seines eleganten Designs für den Chefschreibtisch oder repräsentative Zwecke. Die Bildqualität des Acer S243HL liegt auf gutem Niveau. Die Bildschärfe ist hoch, die Ausleuchtung homogen. Dank der LED-Hintergrundbeleuchtung ist das Panelgehäuse sehr dünn.

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