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Notebook Medion Akoya P8610: Aldi verkauft riesiges Laptop mit 18,4-Zoll-Display

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Aldi-Notebook

Neues Aldi-Notebook mit 18,4-Zoll-Display

20.02.2013, 17:10 Uhr | pcwelt.de

 

Aldi hat ein neues Notebook im Angebot (Foto: pcwelt)Aldi hat ein neues Notebook im Angebot (Foto: pcwelt) Nachdem Aldi kürzlich einen Komplett-Computer anbot, ist ab Donnerstag, 11. Dezember, mal wieder ein in den Filialen des Discounters erhältlich. Das rund 800 Euro teure Medion Akoya P8610 hat eine wichtige Besonderheit: Es verfügt über ein im mobilen Bereich vergleichsweise riesiges 18,4-Zoll-TFT-Display (46,7 Zentimeter), das wegen seines 16:9-Formats insbesondere Filmfreunde interessieren dürfte.

In dem Notebook steckt als Prozessor Intels , dessen zwei Kerne mit 2 GHz getaktet werden. Für die Grafik ist Nvidias DirectX-10-Grafikchip zuständig, der über 512 MB Grafikspeicher (GDDR 2) verfügt und eine Unterstützung für die Hybrid-SLI-Technologie und HybridPower bietet. Die HybridPower-Technologie sorgt dafür, dass die Grafikleistung des Geräts automatisch heruntergeregelt wird, wenn sie nicht gebraucht wird, um den Energieverbrauch und Wärmeentwicklung zu reduzieren. Dadurch wird laut Hersteller eine bis zu 25 Prozent längere Akkulaufzeit erreicht. Das Display liefert eine Auflösung von 1680 x 945 Pixeln.

Arbeitsspeicher nur über Umwege voll nutzbar

Wie bei den letzten Aldi-PCs und -Notebooks ist auch auf dem neuen Notebook die 32-Bit-Fassung von Home Premium installiert. Von den vollen 4 GB Arbeitsspeicher profitiert man nur, wenn man die 64-Bit-Version von Windows Vista installiert, die auf Recovery-DVD mitgeliefert wird. Wie bei allen 32-Bit-Systemen stehen ansonsten nur etwa 3 GB zur Verfügung. Zur weiteren Ausstattung des Medion Akoya P8610 gehören eine 320 GB fassende Festplatte und ein 8fach-Multi-Standard DVD/CD-Brenner. Mittels der Express Card TV-Tuner () kann das Notebook auch zum Fernsehen und zum Aufzeichnen des TV-Programms verwendet werden.

Üppiges Softwarepaket beim Aldi-Notebook

Wie von dem Gespann Aldi/Medion gewohnt, wird das neue Aldi-Notebook mit einem üppigen Software-Angebot ausgeliefert, unter anderem Büro-Suite Works 9, PowerDVD 7, Corel Draw Essentials 3 (Grafikbearbeitung) und Nero Burning ROM 8 Essentials. Leider wird zwar mit Bullguard Internet Security eine umfassende Sicherheitslösung mitgeliefert, aber nur als 90-Tage-Vollversion. Zum Lieferumgang gehören neben dem Notebook auch eine Tasche, ein externes Netzteil, eine optische Scrollmaus, ein -Antenne und eine Funkfernbedienung. Im Preis von 799 Euro sind drei Jahre Garantie inklusive ganzjährig erreichbarer Medion Service-Hotline enthalten.

pcwelt.de-Fazit: Hui oder Pfui?

Auffälligstes Merkmal des neuen Aldi-PCs ist der 18,4 Zoll große Bildschirm. Doch dieser geht auf Kosten der Akkulaufzeit. Andererseits werden derart große und schwere Notebooks ohnehin kaum auf Reisen eingesetzt.

Für ein Notebook mit 18,4-Zoll-Display ist der Preis von 799 Euro günstig. Bei anderen Herstellern sind Geräte mit einem derart großen Bildschirm erst ab 1000 Euro erhältlich. Das hat aber einen Grund: Die ab 1000 Euro erhältlichen 18,4"-Notebooks der Konkurrenz werden inklusive -Player ausgeliefert. Beim Aldi-Notebook ist dagegen nur ein DVD-Player integriert. Ein wesentlicher Vorteil des großen Monitors - hochauflösende Filme ansehen - geht damit verloren. Anzumerken gilt außerdem, dass das Display mit einer Auflösung von 1680 x 945 Pixeln nicht FullHD-fähig ist. Dazu wären 1920 x 1080 Punkte nötig.

Ebenfalls nicht ideal: Um den niedrigen Preis realisieren zu können, greift der Hersteller zudem zu einer mobilen CPU der vergangenen Generation (Typ Merom) und damit zu keiner aktuellen Centrino-2-Lösung, was den Stromverbrauch gesenkt hätte.

Der Grafikchip Geforce 9600M GS mit 512 MB GDDR2-Speicher bietet genügend Leistung für ältere DirectX-9-Spiele. Bei aktuelle DirectX10- oder anspruchsvollen DX9-Spielen müssen die Auflösung und Details heruntergeschraubt werden. Für DX10-Spiele ist der Grafikchip nicht geeignet.

Letztendlich punkten Aldi/Medion wieder durch die üppige Hardware- und Softwareausstattung des Geräts - wobei mit der Zeit auch Aldi/Medion immer mehr Abstriche machen: Statt des gewohnten 3-in-1-TV-Tuners für Satelliten-, Kabel- und Antennen-TV gibt es dieses Mal nur einen DVB-T-tauglichen TV-Tuner. Wer unterwegs Blu-ray-Filme genießen möchte, sollte sich unseren Kaufratgeber Blu-ray-Notebooks zu Gemüte führen.

 
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