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Hardware – Aufrüsten  

Prozessor und Grafikkarte aufrüsten

27.04.2009, 18:34 Uhr | Yaw Awuku

Mit einer neuen Grafikkarte lässt sich bei 3D-Spielen der größte Leistungsanstieg bewirken – zumindest theoretisch. Denn Grafikkarte und Prozessor bilden ein enges Gespann: Selbst der beste Grafikbeschleuniger kann sein volles Potential nur entfalten, wenn ihn kein zu lahmer Prozessor ausgebremst. Zudem sollte das Mainboard einen Steckplatz für Grafikkarten mit PCI-Express-Anschluss haben (PCI-E, nicht zu verwechseln mit dem uralten PCI). Moderne Grafikkarten ziehen zudem viel Strom und verlangen deshalb oft ein starkes Netzteil mit separatem Grafikkarten-Anschluss. Ein Grafikkarten-Upgrade ist also nur sinnvoll, wenn dafür nicht mehrere Komponenten gleichzeitig ausgetauscht werden müssen. Eine genaue Systemdiagnose ist an dieser Stelle daher besonders wichtig. Beim Kauf einer neuen Grafikkarte sollten Sie mindesten 70 Euro einplanen. Mehr als 200 Euro sind jedoch eher etwas für Grafik- und Spielspezialisten.

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Vorsicht beim Prozessoraustausch

Lahmt der PC, wird gern ein zu schwacher Prozessor dafür verantwortlich gemacht. Tatsächlich rentiert sich die Investition in einen neuen Prozessor (CPU) nur selten, da die Wirkung oft überschätzt wird und oft Folgekosten entstehen. Ein Tausch kommt in erster Linie für sehr rechenintensive Anwendungen, etwa Videoschnitt oder Rendering von 3D-Grafiken, in Frage – darunter fallen auch anspruchsvolle Spiele. Damit ein neuer Prozessor im alten System auch läuft, müssen jedoch die Rahmenbedingungen, vor allem Mainboard und Stromversorgung, stimmen. Bereits bei zwei bis drei Jahre alten Systemen ist das oft nicht mehr der Fall. Für die Gesamtgeschwindigkeit eines PC-Systems ist der Prozessor zudem nur zu einem Teil verantwortlich. Damit überhaupt ein spürbarer Leistungszuwachs erreicht werden kann, sollte die neue CPU möglichst doppelt so schnell wie die alte arbeiten. Die Zahl der Prozessorkerne (derzeit bis zu vier) spielt übrigens in dem Zusammenhang praktisch keine Rolle.

Fazit: Aufrüsten mit Köpfchen macht Sinn

Trotz der Niedrigpreise neuer PC ist das Aufrüsten einzelner Komponenten immer noch eine lohnenswerte Alternative. Zwei bis drei Jahre alte Rechner lassen sich meist mit geringem Aufwand und für weniger als 300 Euro wieder in Schwung bringen. Fast immer empfehlenswert ist der Austausch eines alten Netzteils gegen eine energieeffiziente Alternative. Auch mit einem größeren Arbeitsspeicher lässt sich sehr günstig und recht einfach viel erreichen. Bei Computern mit veralteten Hauptplatinen wird ein effektives Hardware-Upgrade jedoch schwierig. Unterstützt das Mainboard nicht die derzeit gängigen Anschlüsse und Prozessoren-Typen, kann das Upgrade höchstens ein wenig Zeit schinden bis der Rechner wieder an den neusten Anwendungen scheitert. In diesem Fall ist sicherlich die Investition in einen neuen Computer angebracht.

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