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HDTV-Receiver: Kaufen oder warten?

24.07.2009, 13:55 Uhr

Im August 2009 zeigen ARD und ZDF die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in HD, im Spätherbst wollen auch RTL und Vox hochauflösendes Fernsehen über Satelliten-Programm senden, und für Januar 2010 haben ProSieben und Sat1 ihren zweiten HDTV-Start angekündigt. Doch TV-Liebhaber mit Sat-Receiver und HD-Fernseher sollten sich lieber noch etwas gedulden. Denn RTL und Vox senden auf Astras Pay-TV-Plattform HD+ und nutzen die umstrittene Verschlüsselungstechnik CI-Plus. Derzeit erhältliche HD-Sat-Receiver können mit der neuen Technik allerdings nichts anfangen. "Wer jetzt kauft, dem droht eine teure Fehlinvestition", warnt die Verbraucherzentrale NRW. Deren Technik-Experte Rolf Dahlmann rät daher, "die allgegenwärtige Werbung von Industrie, Handel und Sendern für HDTV zu überhören und den Kauf eines neuen HD-Sat-Receivers vorerst zurück zu stellen". Erst im Herbst kommen Receiver mit der entsprechenden Technik auf den Markt.

HDTV-Receiver: Kaufen oder warten?

Mit den derzeit gängigen HD-Sat-Receivern lassen sich problemlos die HD-Kanäle von ARD und ZDF sowie ArteHD udn dem Serien- und Spielfilmsender AnixeHD empfangen. Hinzu kommt der Pay-TV-Sender SkyHD (ehemals Premiere) mit einer Auswahl an HD-Kanälen wie beispielsweise Eurosport HD, Discovery HD und SkyCinemaHD. Für Satellitenempfänger setzt der Pay-TV-Sender jedoch einen Receiver mit CI-Steckplatz voraus. Einen HDTV-Receiver-Test zu diesem Thema finden Sie auch als PDF-Datei im Computer Insider. Sollten neben RTL und VOX weitere Privatsender die CI-Plus-Verschlüsselung anwenden, erweisen sich aktuelle HDTV-Receiver schnell als digitale Sackgasse – zumindest für Pay-TV-Kunden.

Ratgeber - HD-Fernseher richtig anschließen

Neue Schnittstelle zwängt Werbung auf

Im Unterschied zu den bisherigen Datenschnittstellen erlaubt CI-Plus den Fernsehsendern stärkere Kontrolle über den heimischen Umgang mit ausgestrahlten Programme. So können die Sender entscheiden, ob Zuschauer eine Sendung aufzeichnen können oder nicht. Mittels der Technik ließen sich heimische TV-Aufnahmen theoretisch auch nach fünf Tagen löschen, während Werbeblöcke nicht vorgespult werden können oder eine zeitlich versetzte Wiedergabe (timeshift) verhindert wird. Dahlmann beurteilt die Pläne der privaten Fernsehanstalten äußerst kritisch: "Die Einführung dieser neuen Schnittstellentechnik steht für eine Entwicklung, die an den Interessen des Verbrauchers vorbei geht."

Wer eine Satelliten-Schüssel auf dem Dach hat, könnte dies für den richtigen Zeitpunkt halten, einen HD-Sat-Receiver zu kaufen. Doch

Verbrauchzentrale warnt vor Receiver-Kauf

"Wer jetzt kauft, dem droht eine teure Fehlinvestition", warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW). Grund dafür ist eine neue Datenschnittstelle namens CI-Plus, die Privatsendern wie RTL, VOX, ProSieben und Sat1 nutzen wollen. Mit der neuen Technik können derzeitige HDTV-Receiver allerdings nichts anfangen. Erst im Herbst sollen entsprechende Geräte auf den Markt kommen. Rolf Dahlmann, Technik-Experte der VZ NRW rät daher, "die allgegenwärtige Werbung von Industrie, Handel und Sendern für HDTV zu überhören und den Kauf eines neuen HD-Sat-Receivers vorerst zurück zu stellen".

Wer Wert auf auf ein möglichst vielfältiges HD-Programm legt, sollte sich bei dem Kauf eines neuen HD-Sat-Receivers jedoch noch etwas gedulden. Denn die großen Privatsender auf Astras Pay-TV-Plattform HD+ und nutzen die Datenschnittstelle CI-Plus. Mit dieser können aktuelle HD-Sat-Receiver allerdings nichts anfangen. "Wer jetzt kauft, dem droht eine teure Fehlinvestition", warnt Rolf Dahlmann, Technik-Experte der VZ NRW daher die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW).

Derzeitige Besitzer eine HDTV-Receivers sitzen aber nicht vollkommen auf dem Trockenen.

Ein weiterer Wehmutstropfen entsteht führ Kabelempfänger: Denn hochauflösende Serien und Film-Blockbuster strahlen die TV-Sender vorwiegend über Satellit aus. Vom 15. bis zum 23. August 2009 zeigen ARD und ZDF die Leichathletik Weltmeisterschaft auf ihren HDTV-Sendern Das Erste HD, Eins Festival HD

ARD und ZDF wollen die Leichtathletik Weltmeisterschaft so gestochen scharf wie nie zuvor übertragen und für den Spätherbst haben RTL und Vox ihr HD-Programm per Satellit angekündigt. Im Januar 2010 wollen dann auch ProSieben, Sat1 und Kabel1 die HD-Vielfalt mit Serien und Blockbustern bereichern. Doch wer einen HDTV-tauglichen besitzt, ist noch längst nicht ausreichend ausgestattet. Digitaler Satelliten- oder Kabelempfang sowie ein HD-Receiver sind unbedingte Voraussetzung, um das neue HD-Programm zu genießen.

Verbraucherzentrale warnt vor Neukauf

Das hochauflösende TV-Format übertragen die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender auf eigenen Kanälen – überwiegend per Satellit. Die HD-Kanäle von ARD, ZDF, Arte und dem Serien und Spielfilmsender AnixeHD können Sie mit gängigen HDTV-Receivern noch empfangen. Wer Wert auf auf ein möglichst vielfältiges HD-Programm legt, sollte sich bei dem Kauf eines neuen HD-Sat-Receivers jedoch noch etwas gedulden. Denn die großen Privatsender auf Astras Pay-TV-Plattform HD+ und nutzen die Datenschnittstelle CI-Plus. Mit dieser können aktuelle HD-Sat-Receiver allerdings nichts anfangen. "Wer jetzt kauft, dem droht eine teure Fehlinvestition", warnt daher die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW).

Neue Schnittstelle zwängt Werbung auf

Die neue Datenschnittstelle CI-Plus ist eine viel umstrittene Verschlüsselungstechnik. Denn im Unterschied zu bisherigen Datenschnittstellen erlaubt sie den Fernsehsendern stärkere Kontrolle über den heimischen Umgang mit ausgestrahlten Programme. So können die Sender entscheiden, ob Zuschauer Sendungen aufzeichnen können oder nicht. Private TV-Aufzeichnungen könnten die Sender zudem nach zwei Stunden oder fünf Tagen löschen lassen. Auch das Vorspulen von Werbeblöcken und eine zeitlich versetzte Wiedergabe (timeshift) kann mit CI-Plus verhindert werden. Rolf Dahlmann, Technik-Experte der VZ NRW, beurteilt die Pläne der privaten Fernsehanstalten äußerst kritisch: "Die Einführung dieser neuen Schnittstellentechnik steht für eine Entwicklung, die an den Interessen des Verbrauchers vorbei geht."

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Der große Medienrummel um die HDTV-Sende-Starts ab August 2009, dürfte die Herzen von Filmfreunden daher höher schlagen lassen. Rund 13 Millionen HD-Fernseher wurden bereits verkauft, nur die gestochen scharfe Programmvielfalt lässt noch auf sich warten.

Haushalten warten steht bereits ein HD-tauglicher Fernseher. Doch auf den großen Flachbildschirmen gibt herkömmliches Fernsehen im PAL-Format nur wenig her. Wer einen HD-tauglichen besitzt ist, jedoch noch längst nicht ausreichend ausgestattet. Wie Sie im Computer-Insider erfahren, gehört neben Flachbildfernseher, digitalem Satelliten- oder Kabelempfang und Blu-ray-Player, vor allem ein HDTV-Receiver ins Heimkino. Nur mit diesem lassen sich die empfangenen HD-Daten entschlüsseln.

Für HD-Liebhaber mit Satelliten-Empfang empfiehlt sich also zumindest eine HDTV-tauglicher Sat-Receiver mit CI-Steckplatz. Dieser ist beispielsweise auch mit den Pay-TV-Karten von Sky (ehemals Premiere) kompatibel.

Neue Schnittstelle zwängt Werbung auf

Die neue Datenschnittstelle CI+ ist eine viel umstrittene Verschlüsselungstechnik. Denn im Unterschied zu bisherigen Datenschnittstellen erlaubt sie den Fernsehsendern stärkere Kontrolle über den heimischen Umgang mit ausgestrahlten Programme. So können die Sender entscheiden, ob Zuschauer Sendungen aufzeichnen können oder nicht. Private TV-Aufzeichnungen könnten die Sender zudem nach zwei Stunden oder fünf Tagen löschen lassen. Auch das Vorspulen von Werbeblöcken und eine zeitlich versetzte Wiedergabe (timeshift) kann mit CI+ verhindert werden. Dahlmann beurteilt die Pläne der privaten Fernsehanstalten äußerst kritisch: "Die Einführung dieser neuen Schnittstellentechnik steht für eine Entwicklung, die an den Interessen des Verbrauchers vorbei geht."

Das hochauflösende TV-Format übertragen die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender auf eigenen Kanälen – überwiegend per Satellit. Die HD-Kanäle von ARD, ZDF, Arte und dem Serien und Spielfilmsender AnixeHD können Sie mit gängigen HDTV-Receivern noch empfangen. Die großen Privatsender setzten jedoch auf Astras Pay-TV-Plattform HD+ und nutzen die Datenschnittstelle CI+. Dabei handelt es sich um eine neue Verschlüsselungstechnik für Pay-TV-Sender, die nicht abwärtskompatibel zu derzeitigen Receiver-Modellen ist. Rolf Dahlmann, Technik-Experte der VZ NRW, rät daher "die allgegenwärtige Werbung von Industrie, Handel und Sendern für HDTV zu überhören und den Kauf eines neuen HD-Sat-Receivers vorerst zurück zu stellen".

Wie Sie auch im Computer-Insider erfahren, gehört zu HDTV jedoch mehr als ein HD-tauglicher .

, um die HD-Signale der TV-Sender zu entschlüsseln.

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