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Spiele-PC im Test: Avistron Raptor Extreme I

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Test: Spiele-PC mit Intel Core i7 Extreme 975  

Avistron Raptor Extreme

03.08.2009, 13:34 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Spiele-PC im Test: Avistron Raptor Extreme I. Spiele-PC im Test: Avistron Raptor Extreme (Foto: pcwelt)

Spiele-PC im Test: Avistron Raptor Extreme (Foto: pcwelt)

Ein PC mit Testsiegern an Bord: Beim Raptor Extreme geht PC-Hersteller Avistron keine Kompromisse ein und verbaut die schnellste Desktop-Hardware, die sich derzeit für Geld kaufen lässt. Das Grundgerüst bildet die Intel-Hauptplatine DX58SO auf Basis des X58-Chipsatzes. Zu den Besonderheiten des sehr gut ausgestatteten Mainboards gehören zwei Diagnose-LEDs am Gigabit-Netzwerkanschluss, die den Verbindungsstatus und Datendurchsatz anzeigen.

Der Spiele-PC setzt auf den momentan schnellsten Desktop-Prozessor Intel Core i7 975 Extreme Edition mit 3,33 GHz Grundtakt. Über die automatische Übertaktungsfunktion läuft im Avistron Raptor Extreme ein Prozessorkern der Quad-Core-CPU mit einem Multiplikator von 28 statt 25. Aufgrund des leicht erhöhten Referenztaktes arbeitet dieser Kern deswegen mit satten 3751 MHz. Sind alle vier Rechenkerne beschäftigt, reduziert sich die Taktfrequenz auf rund 3,5 GHz. Zudem kann der Intel Core i7 via Hyperthreading als virtueller Achtkern-Prozessor arbeiten – diese Funktion war beim Raptor Extreme aktiviert.

Die CPU des Spiele-PC kühlt eine Innovatek-Wasserkühlung mit i7-CPU-Kühler, Dreifach-Radiator mit 120-Millimeter-Lüftern und einer 12-Volt-Pumpe Eheim PCPS mit integriertem Ausgleichsbehälter. Den Raptor Extreme liefert Avistron mit noch nicht befülltem Kühlungssystem aus. Eine Einliterflasche Kühlmittel Feser One Cooling Fluid UV sowie ein Spezial-ATX-Stromstecker für die Pumpe, ist im Lieferumfang enthalten.

Der Grafikkarten-Verbund des Avistron Raptor Extreme aus zwei Geforce GTX 295 bündelt die 3D-Leistung von insgesamt vier Grafikchips im SLI-Modus. Das ist die momentan schnellste Grafiklösung für Spieler auf dem Markt. An Speicher bietet der High-End-PC pro Grafikchip 896 MB GDDR3-SDRAM, die über ein 448 Bit breites Interface angebunden sind. Damit summiert sich der Grafikspeicher des Karten-Duos auf insgesamt 3584 MB. Die beiden Grafikkarten von Point of View nutzen pro Grafikchip 240 Unified-Shader-Einheiten – in der Summe stehen dem Raptor Extreme also fast 1000 Einheiten für die 3D-Berechnung zur Verfügung.

Spiele-PC mit SSD-Raid-0-Verbund fürs Betriebssystem

Die Systempartion des Avistron Raptor Extreme besteht aus einem Raid-0-Verbund, den zwei SSDs des Typs Intel X25-E SSDSA2SH32G1 bilden. Das SLC-Modell ist als derzeit schnellste Einzelfestplatte aktueller Testsieger der SSDs über 300 Euro. Konkurrenzlos schnelle Datenraten zeichnen die 32-GB-SSD von Intel aus, insbesondere die hohe Praxis-Transferleistung von rund 100 MB/s beeindruckte uns im Test. Im schnellen Raid-0-Modus arbeitete das SSD-Duo mit einem Leistungsplus von bis zu 80 Prozent. Allerdings schrumpft dadurch die nutzbare Kapazität der Systempartition auf 29,8 GB. Die beiden 2,5-Zoll-Festplatten hat Avistron mit dem Erweiterungsmodul Lian Li HD-520 im Laufwerkskäfig montiert.

Weil der SSD-Verbund bereits nach einem halben Dutzend Spiel-Installationen voll wäre, fungiert im Avistron Raptor Extreme als eigentlicher Massenspeicher die 3,5-Zoll-Festplatte Western Digital Caviar Green WD10EADS mit 1000 GB Kapazität. Um Strom zu sparen, dreht die Caviar Green ihre Datenscheiben mit einem reduzierten Tempo von circa 6000 Umdrehungen pro Minute. Im Test attestierten wir der WD10EADS einen sparsamen, leisen und reaktionsschnellen Betrieb, aber nur mittelmäßige Transferraten.

Der Arbeitsspeicher ist mit 6 GB DDR3-SDRAM für PC-Spiele gut dimensioniert. Die drei 2-GB-Module Corsair CM3X2G1600C7D arbeiten mit 675 MHz und 9-9-9-24er-Zugriffszeiten bei einer Command Rate von 1 im schnellen Dreikanal-Modus. Da die Intel-Hauptplatine DX58SO nur vier Speichersteckplätze besitzt, sind die Aufrüstmöglichkeiten auf nur ein weiteres Modul beschränkt, das zudem nicht im Dreikanal-Modus laufen kann.

Auch bei der Soundkarte hat Avistron nicht gespart: Die hochwertige Creative Soundblaster X-Fi Titanium Fatality Pro des Raptor Extreme eignet sich ideal für PC-Spieler: Die Soundkarte unterstützt 8-Kanal-Surround-Lautsprechersets und die für PC-Spiele konzipierte Raumklang-Technik Environmental Audio Extensions in der höchsten Version 5. Aber auch für die Audio-Bearbeitung taugt die Soundkarte dank des A/D-Wandlers mit 192 kHz/24 Bit sowie dem optischen SP-DIF-Ein- und Ausgang.

Als optisches Laufwerk verbaut Avistron im Raptor Extreme den 8fach-Blu-ray-Brenner LG Electronics BH08LS, der einschichtige BD-REs mit 2facher Geschwindigkeit und zweischichtige BD-R(E)s mit 4- beziehungsweise 2fachem Tempo brennt. Das SATA-150-Laufwerk arbeitet aber auch als Multiformat-DVD-Brenner und beschreibt DVD+R(W)s, DVD-R(W)s, DVD-RAMs und CD-R(W)s. Zudem unterstützt der Blu-ray-Brenner die Lightscribe-Technik.

80-Plus-Gold-Netzteil dämpft den Stromhunger

Avistron verbaut im Raptor Extreme das 850-Watt-Netzteil Corsair HX 850W (CMPSU-850HXEU). Der Stromlieferant mit Kabelmanagement unterstützt den derzeit höchsten Energieeffizienz-Standard 80 Plus Gold, der eine durchschnittliche Effizienz über alle Lastbereiche von 89 Prozent zertifiziert. Die Herstellergarantie des ATX-2.3-Netzteils beträgt üppige sieben Jahre. Unsere Verbrauchsmessungen konnten belegen, dass das effiziente Netzteil den Stromverbrauch des Spiele-PC spürbar mindert.

Bei dem E-ATX-Gehäuse des Avistron Raptor Extreme handelt es sich um den Big-Tower Coolermaster Cosmos S. Das Stahl-Gehäusechassis kombiniert Coolermaster mit Aluminium-Verkleidungsteilen, um die Stabilität zu erhöhen und gleichzeitig Schwingungsübertragungen zu dämpfen. Entsprechend schwer fällt das Gewicht es Coolermaster Cosmos S aus: Leer wiegt der Big-Tower bereits 13,8 Kilogramm.

Das Gehäuse ist ab Werk mit einem 200-Millimeter-Lüfter ausgestattet, der von der linken Seite aus mit 900 Rotationen pro Minute Luft ins Innere transportiert, während ein 120-Millimeter-Rotor mit 1200 Umdrehungen pro Minute nach außen bläst. Als Innenbeleuchtung dient eine 300 Millimeter lange Twin-Set-Kaltlichtdiode. Praktisch: Der Big-Tower erlaubt die werkzeuglose Laufwerksmontage.

Die Gehäusebelüftung ist schlecht gelöst: Die drei 120-Millimeter-Lüfter des ganz oben befestigten Radiators saugen unterhalb des Radiators die Abwärme an und blasen sie ins Gehäuseinnere - also entgegen der physikalischen Strömungseigenschaften. Ebenfalls von außen nach innen arbeitet der in der linken Gehäuseseitenwand montierte 200-Millimeter-Rotor. Die warme Luft nach außen befördert – von den Grafikkarten-Lüftern einmal abgesehen – nur ein weiterer 120-Millimeter-Rotor des Typs Silenx Ixtrema Pro auf der Rückseite. Damit steht das ein- und ausströmende Luftvolumen in einem sehr ungünstigen Verhältnis und kann im Dauerbetrieb – insbesondere bei hohen Außentemperaturen – zu einem Hitzestau im Gehäuse führen.

Schnittstellen und Software-Paket des Spiele-PC

Die Schnittstellenausstattung des Avistron Raptor Extreme ist üppig. Auf dem Gehäusedeckel des wuchtigen Spiele-PC befinden sich vorne unter einem verdeckten Schacht 4 USB-Buchsen. Daneben liegen jeweils ein Anschluss für Kopfhörer, Mikrofon, Firewire und eSATA. Allerdings fehlt dem High-End-PC ein Kartenleser.

Das hintere Schnittstellenfeld des Avistron Raptor Extreme bietet 8 USB-, 4 Dual-Link-DVI- und 2 eSATA-Buchsen sowie je einen Firewire- und GBit-Netzwerk-Anschluss. Die Soundkarte stellt je einen optischen S/P-DIF-Ein- und -Ausgang, vier analoge Eingänge und einen Ausgang zur Verfügung. Damit lässt sich sowohl digital als auch analog ein 8-Kanal-Raumklang-Boxensystem ansteuern.

Die Aufrüstungsmöglichkeiten des Avistron Raptor Extreme sind bedingt durch die sehr gute Ausstattung begrenzt. Vier 5,25-Zoll-Einbauschächte und ein Speichersteckplatz sind noch in dem Spiele-PC frei. Ein zumindest sichtbarer PCI-Steckplatz lässt sich aufgrund der beiden raumgreifenden Dual-Slot-Grafikkarten nicht nutzen. Die Grafikkarten machen auch die beiden noch freien SATA-Buchsen des Raptor Extreme unzugänglich.

Der Software-Umfang des Spiele-PC ist nicht üppig, aber vernünftig zusammengestellt. Der Avistron Raptor Extreme kommt mit vorinstalliertem Windows Vista Ultimate in der 64-Bit-Version. Zusätzlich ist das Betriebssystem als System-Builder-Version auf einer DVD im Lieferumfang enthalten. Hinzu kommt eine Multimedia-Suite von Cyberlink, bestehend aus Power DVD, Power2Go, Power Producer und Media Show.

Treiber-CDs für die Intel-Hauptplatine, die Point-of-View-Grafikkarte und die Creative-Soundkarte sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Das Software-Angebot komplettiert das PC-Spiel Ghost Recon. Ein Anti-Viren-Programm fehlt allerdings. Zudem gibt es detaillierte Handbücher respektive Installationsanleitungen für Hauptplatine, Blu-ray-Brenner, Netzteil, Grafik- und Soundkarte. Gut: Weitere Netzteil-Kabel liegen in einer separaten Tasche bei. Im Lieferumfang finden sich noch zwei DVI-zu-VGA-Adapter, ein DVI-zu-HDMI-Adapter fehlt allerdings.

Rekord-Rechenleistung

Im Spiele-Benchmark 3D Mark Vantage ließ der Avistron Raptor Extreme den bisherigen Gaming-PC-Spitzenreiter Ultraforce X920 - ATI HD4870 X2 Xfire im Regen stehen. Fast 45 Prozent Vorsprung erarbeitete sich der Spiele-PC von Avistron mit herausragenden 32485 Punkten gegenüber dem Ultraforce-Modell (22439 Punkte). Damit liefert der Raptor Extreme in DirectX-10-Spielen bei höchster Detailstufe selbst mit einer physikalischen Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten flüssige Bildwiederholraten.

Der Spiele-PC ist aber auch gut für den anspruchsvollen Multimedia-Einsatz bis hin zum HD-Videoschnitt gut gerüstet. Als erster PC im Test erreichte der Avistron Raptor Extreme im PC Mark Vantage ein fünfstelliges Ergebnis: Mit exzellenten 13.996 Punkten war er gut 63 Prozent schneller als der bisherige Platzhirsch von Ultraforce mit 8577 Punkten. Insbesondere die phantastischen 32.349 Punkte des Raptor Extreme im Festplatten-Test von PC Mark Vantage ragen bei den Einzelmessungen heraus. Dank des rasanten Raid-0-Verbundes mit den beiden Intel-SSDs war der Avistron-PC damit fast sechsmal so schnell wie der bisherige Spitzenreiter in dieser Disziplin, der Atelco 4maxx! GTX285 Triple-SLI.

Den Vergleich mit dem Acer Aspire G7710 Predator Conqueror – der mit 3999 Euro in einer ähnlichen Preisklasse spielt – kann der Raptor ebenfalls für sich entscheiden. Hier erarbeitete sich der Spiele-PC von Avistron im 3D Mark Vantage einen Tempovorsprung von fast 55 Prozent. Und im PC Mark Vantage war der Raptor sogar fast 74 Prozent schneller als der Predator.

Unter Cinebench 10 überraschte der uns der hohe Wert von 4,06 im "Multiprocessor Speedup" – eine Kenngröße für die Auslastung der einzelnen CPU-Kerne. Dank Hyperthreading-Technik und automatischer Übertaktungsfunktion schaffte es der Avistron Raptor Extreme, seine vier CPU-Kerne voll auszulasten. Angesichts der sehr hohen Taktrate des Core i7 975 war es nicht weiter verwunderlich, dass der Avistron Raptor Extreme im x CPU Render Test – der Benchmark nutzt hier alle physikalischen und virtuellen Prozessorkerne – mit 21.296 Punkten ebenfalls ein neues Rekordergebnis einfuhr. Zumindest hier konnte der Spiele-PC von Ultraforce mit 20.333 Punkten sehr gut mithalten und war nur rund 4 Prozent langsamer.

Passabler Verbrauch

Ein Spiele-PC mit dieser opulenten Ausstattung ist ein gewaltiger Stromfresser, wenn Sie die volle Leistung abrufen. Gerade deshalb sollte der Hersteller einer Gaming-Machine darauf achten, dass sich der Energiekonsum im Bereitschaftszustand in Grenzen hält. Der Avistron Raptor Extreme zeigt, dass dies mit vernünftig gewählten Stromspareinstellungen und einem effizienten Netzteil gelingen kann: Im Desktop-Modus benötigte der Avistron Raptor Extreme 234 Watt. Damit erreichte der Spiele-PC damit den zweithöchsten Verbrauchswert aller bisherigen PC im Test hinter dem Ultraforce X920 - ATI HD4870 X2 Xfire. Für die verbauten Hardware-Komponenten und das Leistungs-Potential des Avistron-Modells ist das aber ein akzeptables Ergebnis.

Nachdem wir den Spiele-PC in den Standby-Modus versetzten, genehmigte er sich tadellose 6,4 Watt. Im heruntergefahrenen Zustand lag der Stromverbrauch des Avistron Raptor Extreme bei 3,3 Watt – das geht ebenfalls in Ordnung. Die 1,8 Watt bei ausgeschaltetem Netzteil waren allerdings zu viel – hier muss die Null stehen. Mit einer abschaltbaren Steckdosenleiste bekommen Sie aber auch dieses Problem in den Griff.

Wie zu erwarten war, schlucke der Avistron Raptor Extreme bei voller Auslastung sehr viel Strom. Wir ermittelten während des 3D Mark Vantage heftige 608 Watt. Für die gezeigte Leistung ist der maximale Energieverbrauch des Spiele-PC aber nicht zu beanstanden. Der Avistron Raptor Extreme landete damit sogar noch auf Platz drei der stromhungrigsten PC im Test – hinter dem Ultraforce-Vielfraß und dem Systea SLI-Thorium G901 VHP64.

Lautester Spiele-PC im Test

Auf der Liste der lautesten Spiele-PC übernimmt der Avistron Raptor Extreme die unrühmliche Spitzenposition. Trotz seiner Wasserkühlung konnte sich der Avistron-PC keine Vorteile bei der Lautstärkemessung erarbeiten, weil inklusive des Radiators acht Lüfter aktiv sind. Im Desktop-Modus machte sich der Spiele-PC mit 42,5 dB(A) beziehungsweise 3,8 Sone schon deutlich bemerkbar. Unter Volllast stieg der sprichwörtliche Lärmpegel auf die Rekordmarke von 45,1 dB(A) respektive 5,0 Sone. Zum Vergleich: Der Spiele-PC von Ultraforce war bis dato mit 41,8 dB(A) beziehungsweise 4,2 Sone der lauteste PC im Test.

Fazit: Avistron Raptor Extreme

Der Avistron Raptor Extreme ist der aktuell schnellste Spiele-PC im Test. Der Abstand zur Konkurrenz fällt sehr deutlich aus. Dank seiner nahezu perfekt auf Leistung getrimmten Ausstattung eignet er sich insbesondere für kompromisslose PC-Spieler. Selbst mit einem 30-Zoll-TFT garantiert der Raptor Extreme in aktuellen DirectX-10-Titeln ruckelfreies Spielvergnügen bei maximaler Bildqualität. Dank der hervorragenden CPU-Leistung lässt sich der PC aber auch für den professionellen Einsatz im Rendering-, CAD- oder Analyse-Bereich einsetzen.

Weitere Pluspunkte sammelt der Avistron Raptor Extreme mit der 64-Bit-Installation von Windows Vista Ultimate inklusive SBV-Datenträger, dem 80-Plus-Gold-Netzteil, der sauberen Verarbeitung und Konfiguration sowie der soliden System-Dokumentation. Zur rundum perfekten Ausstattung fehlen dem Spiele-PC eigentlich nur noch ein Kartenleser und ein WLAN-Modul. Der stolze Preis von 4444 Euro ist für die gebotene Leistung und Ausstattung noch angemessen. Unterem Strich geht der Avistron Raptor Extreme als neuer Testsieger über den Zielstrich.

Negativ zu Buche schlägt das sehr laute Betriebsgeräusch. Zudem ist der Luftstrom im Gehäuse nicht durchdacht, da die Lüfter-Armada ein ungünstiges Verhältnis zwischen dem ein- und ausströmenden Luftvolumen erzeugt und der Dreifach-Radiator die Abwärme der CPU nicht gleich nach außen abführt. Kritisieren müssen wir auch den Versand des Spiele-PC: Bei der Anlieferung des Avistron Raptor Extreme baumelte die Eheim-Pumpe, nur an den beiden Kühlflüssigkeits-Schläuchen befestigt, frei im Gehäuse herum – laut Hersteller Avistron ein unglücklicher Einzelfall. Wenn Ihnen so etwas als Käufer passieren sollte, gehen Sie kein Risiko: Verweigern Sie die Annahme!

Alternativen

Preisgünstiger fahren Sie mit dem 1600-Euro-PC Systea SLI-Thorium G901 VHP64. Der Spiele-PC ist zwar nicht so schnell, aber ebenfalls voll Spiele-tauglich.

Testergebnisse und technische Daten

Spiele-PC
Avistron Raptor Extreme

Gesamtnote

gut (2,30)

Testkategorie

PC über 700 Euro

PC-Hersteller

Avistron

Siewert und Kaus Internetadresse

www.avistron.net

Preis

4444 Euro

technische Hotline

09001/763764

Garantie des PC-Herstellers

24 Monate

Avistron Raptor Extreme
BEWERTUNG (0-100 Punkte)

Tempo (50%)

100

Ausstattung (20%)

78

Handhabung (10%)

73

Ergonomie (10%)

4

Service (10%)

9

Gesamtergebnis

74 von 100

Preis-Leistung

angemessen

Avistron Raptor Extreme
TESTERGEBNIS

Benchmarks

Cinebench 10 Rendering 1 CPU

5251 Punkte

Cinebench 10 Rendering X CPU

21.296 Punkte

Cinebench 10 Rendering OpenGL

6793 Punkte

3D Mark Vantage Score

32.485 Punkte

3D Mark Vantage GPU Score

29.432 Punkte

3D Mark Vantage CPU Score

47.167 Punkte

PC Mark Vantage Score

13.996 Punkte

PC Mark Vantage Memories

10.225 Punkte

PC Mark Vantage Communications

10.075 Punkte

PC Mark Vantage Productivity

19.699 Punkte

PC Mark Vantage HDD

32.349 Punkte

Stromverbrauch

Betrieb

234,0 Watt

Last

608,0 Watt

Standby

6,4 Watt

Shutdown

3,3 Watt

Aus

1,8 Watt

Betriebsgeräusch

Ruhe

42,5 dB(A) / 3,8 Sone

Last

45,1 dB(A) / 5,0 Sone

Avistron Raptor Extreme
TECHNISCHE DATEN

Hauptplatine

Intel DX58SO

Chipsatz

Intel X58

Prozessor

Intel Core i7 Extreme 975 (4x 3,8 GHz)

Arbeitsspeicher

6144 MB

Grafikkarte

2 x Nvidia Geforce GTX 295, Quad-SLI, 3584 MB

Festplatte

2 x Intel X25-S, 1 x WD10EADS; 1064,0 GB

Brenner

Blu-ray-Brenner (unterstützte Medientypen: BD-R/-RE/-ROM/DVD+R/+R DL/-R/-R DL/+RW/-RW/-RAM, Tempo: 8-/2-/8-/16-/4-/16-/4-/6-/5fach)

Betriebssystem

Windows Vista Ultimate 64-Bit

Office-Paket

-

Brennprogramm

-

Kommunikation

Ethernet

1 (10/100/1000 MBit/s)

WLAN

nein

Bluetooth

nein

Schnittstellen Peripherie

12x USB, 2x Firewire, 3x E-SATA

Schnittstellen Video

4x DVI

Kartenleser

nein

Schnittstellen Audio

Mikrofon

1

Kopfhörer

1

Line-In

1

Line-Out

4

S/P-Dif in

1

S/P-Dif out

1

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