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Die PC mit dem geringsten Stromverbrauch im Vergleichstest

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Der Verbrauch im Vergleich  

Die PC mit dem geringsten Stromverbrauch

29.09.2009, 16:01 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Die PC mit dem geringsten Stromverbrauch im Vergleichstest. Mit diesen PC können Sie die Stromrechnung klein halten. (Foto: pcwelt.de)

Mit diesen PC können Sie die Stromrechnung klein halten. (Foto: pcwelt.de)

Mit dem PC-Klischee des Stromfressers möchten die Hersteller von Nettops endgültig aufräumen. Entdecken Sie in unserer Galerie die PC mit dem geringsten Stromverbrauch im Test. Wenn Sie mit Ihrem PC keine Spiele machen wollen und keine aufwändige Videobearbeitung durchführen, ist es kaum einzusehen, mehr als 600 Euro für einen Rechner auszugeben. Für die alltäglichen Büroaufgaben und das Surfen im Internet reicht sogar ein PC in der Preisklasse um 300 Euro aus.

Diese Nettops sind mit Intels Atom-Prozessoren ausgestattet und verfügen über eine Chipsatzgrafik. Die erste Generation der Nettops mit Intels GMA-Chipsatz konnte kein Videomaterial in hoher Auflösung abspielen – dies wird sich mit Nvidias Ion-Plattform allerdings ändern. Die meisten Nettops haben sich in unseren Tests als leise und stromsparend erwiesen – bei der Rechenleistung fallen sie gegenüber Standard-PC aber deutlich ab. Modelle mit Intels Dual-Core-CPU Atom 330 haben hier momentan die Nase vorn. Beim Stromverbrauch im harten Arbeitsalltag liegen die Verbrauchswerte aller von uns getesteten PC zwischen 22 Watt (Nettops) und über 800 Watt (Spiele-PC). In unserer Galerie stellen wir Ihnen die Desktop-PC ohne Display im Test vor, die unter voller Last maximal 52 Watt verbrauchen.

Die sparsamsten PC

Platz 10: ICO Balios Office Mini
Stromverbrauch unter Volllast: 51,2 Watt.
Der ICO Balios Office Mini versagt im Test bei einem entscheidenden Kaufkriterium: Der Stromverbrauch ist für einen Nettop viel zu hoch und auch bei der Ausstattung ist der Mini-PC nur Mittelmaß. Überzeugen kann der ICO Balios Office Mini lediglich durch die beste CPU-Leistung aller Nettops im Test. Dank Windows XP Professional ist der ICO-Nettop nicht nur für das Heimbüro, sondern auch für den Business-Einsatz interessant. Durch das flüsterleise Betriebsgeräusch und das schicke Gehäuse ist der ICO Balios Office Mini zudem eine gute Wahl als Medienabspielgerät im Wohnzimmer, wenn man das Gerät bei Nichtbenutzung vom Stromkreis trennt. Für die Wiedergabe von Videos in hoher Auflösung ist der ICO Balios Office Miniaufgrund des veralteten GMA90-Chipsatzes nicht geeignet und auch für das fehlende Office-Programm gab es im Test klare Punktabzüge.

Platz 9: Wortmann Terra PC-Home 3000 i230 XPH
Stromverbrauch unter Volllast: 43,2 Watt.
Im Test kann der Wortmann Terra PC-Home 3000 i230 XPH mit seiner tadellosen Verarbeitung, dem Alleinstellungsmerkmal einer LPT-Schnittstelle sowie der hervorragenden Dokumentation Punke sammeln. In der Benchmark-Wertung bewegt er sich im Mittelfeld, beim Stromverbrauch gibt es allerdings sparsamere Konkurrenten. Das Betriebsgeräusch ist im Umfeld der Nettop-Klasse für unsere Begriffe zu laut.

Platz 8: HP Compaq CQ2000DE
Stromverbrauch unter Volllast: 43,1 Watt.
Obwohl der HP Compaq CQ2000DE sehr wenig Strom verbraucht, bewegt er sich in punkto Ausstattung und Rechenleistung auf dem Stand der ersten Nettop-Generation aus dem Jahr 2008. HP hat die Chance versäumt, in den Nettop-Markt gleich mit mehr Arbeitsspeicher-Kapazität, größerer Festplatte und schnellerer CPU einzusteigen, wie beispielsweise mit dem Atom N270 oder dem Atom Dual Core 330. Der günstige Preis von 300 Euro ist angesichts der Ausstattung und Lautstärkeentwicklung für den HP-Mini noch angemessen.

Platz 7: MSI Wind PC Nettop
Stromverbrauch unter Volllast: 41,2 Watt.
Zum Preis von 260 Euro bietet MSI einen soliden, aber dennoch Platz sparenden Desktop-PC an, mit dem sich alle Büro-Aufgaben und Internet-Anwendungen problemlos ausführen lassen. Dank des eingebauten DVD-Brenners und der Anschlussmöglichkeit für eine Heimkino-Anlage eignet sich der Rechner im Gegensatz zu anderen Nettops auch für die DVD-Wiedergabe. Für eine echte Wohnzimmertauglichkeit fehlen allerdings Video-Out- und S/PDIF-Anschlussmöglichkeiten sowie eine Firewire-Buchse. Beim Energieverbrauch liefert der PC einen guten Wert unter Volllast – im Desktop-Betrieb ist der Stromverbrauch auf einem akzeptablen Niveau.

Platz 6: Medion Akoya E2005D Nettop
Stromverbrauch unter Volllast: 40,3 Watt.
Mit WLAN, DVD-Brenner, Gigabit-LAN und der guten Software-Ausstattung hebt sich der Medion Akoya E2005 D Nettop positiv von anderen Vertretern der Nettop-Klasse ab. Beim Stromverbrauch erreicht er akzeptable, aber nicht revolutionäre Werte. Störend ist das ständig hörbare Betriebsgeräusch, das – zusammen mit den fehlenden DVI- und HDMI-Schnittstellen – den PC nicht zur ersten Wahl als Mediacenter macht.

Platz 5: Shuttle XPC X2700B
Stromverbrauch unter Volllast: 39,6 Watt.
Obwohl Shuttle sich bemüht, mit Intels CPU Atom 330, einer größeren Festplatte, DVD-Brenner und Windows Vista mehr zu bieten als die Nettop-Konkurrenz, bleibt dieser Versuch auf halber Strecke stecken. Die fehlenden Elemente von Windows Vista Basic wurden nicht durch sinnvolle Softwarebeigaben ergänzt und der Prozessor bringt nur wenig mehr an Rechenleistung. Der Shuttle XPC X2700B arbeitet zwar sehr stromsparend, das ständig hörbare Lüftergeräusch sowie die fehlenden HDMI- und Audio-Anschlüsse lassen den Rechner nicht als Wohnzimmer-PC, sondern als besseren Büro-PC daherkommen. Der fürstliche Preis von 580 Euro ist allerdings viel zu hoch - zu diesem Preis bekommen Sie heutzutage schon einen ausgewachsenen Multimedia-PC mit wesentlich besserer Leistung.

Platz 4: Nexoc Nettop MD100 Atom
Stromverbrauch unter Volllast: 37,6 Watt.
Der Nexoc Nettop MD100 Atom bleibt im Test in allen Disziplinen nur Mittelmaß. Die Ausstattung ist schlechter als bei der Konkurrenz, die schon vor einem Dreivierteljahr ihre Produkte auf den Markt brachte. Die CPU- und Grafikleistung ist ebenfalls mau – für Büroarbeiten ist der Nettop aber okay. Die Konfigurationsmöglichkeiten des zugrundeliegenden Barebones von ECS hat Nexoc nicht genutzt und der Stromverbrauch ist für einen Nettop nur mittelmäßig. Lediglich beim Betriebsgeräusch im Desktop-Modus triumphiert der Nexoc Nettop MD100 Atom über die meisten Konkurrenten; unter Last bleibt er aber auch hier nur durchschnittlich. Das Fehlen von Kartenleser und Brennprogramm ist bei einem Preis von 300 Euro ein unverzeihlicher Ausstattungs-Schnitzer und auch für das fehlende Büroprogramm gab es im Test Minuspunkte.

Platz 3: Acer Aspire Revo R3600
Stromverbrauch unter Volllast: 32,5 Watt.
Der Acer Aspire R3600 Revo ist kompakt, flüsterleise, sparsam und für einen Nettop vergleichsweise rechenstark. Für Schüler und Studenten bietet sich der Acer-Nettop aufgrund des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses als handliche und transportable Alternative zu großen Desktop-PC an. Aber auch für den Einsatz als (Zweit-)Arbeitsplatzrechner ist der Acer Aspire R3600 Revo geeignet.

Platz 2: Asus Eee Box B202
Stromverbrauch unter Volllast: 24,2 Watt.
Kein, einfach zu bedienen, ausgesprochen sparsam und flüsterleise – so kommt der erste Desktop-Rechner aus der Asus Eee-Familie in die Läden. Besonders für Schüler und Studenten bietet er sich aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses als handliche und transportable Alternative zu großen Desktop-Rechner an. Aber auch für den Einsatz als (Zweit-)Arbeitsplatzrechner ist die Asus Eee Box geeignet.

Platz 1: Acer Veriton N260G
Stromverbrauch unter Volllast: 22,8 Watt.
Vier Kerneigenschaften machen den Acer Veriton N260G zum idealen Arbeitsplatz-PC: Der sensationell niedrige Stromverbrauch von maximal 22,8 Watt hält die Betriebskosten niedrig. Der Business-Nettop glänzt aber auch mit einem flüsterleisen Betriebsgeräusch und erfüllt damit ein wichtiges ergonomisches Kriterium – etwa für den Einsatz in Großraumbüros.

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