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Acer-Chef prophezeit steigende Computer-Preise

07.04.2010, 08:59 Uhr | Sascha Plischke

Acer-Chef prophezeit steigende Computer-Preise. Elektroschrott (Archiv: t-online.de)

Alte Computer auf dem Müll: Acer-Chef prophezeit steigende Computer-Preise.

Notebooks und Computer für den Schreibtisch werden teurer. Das glaubt zumindest der Deutschland-Chef des Computer-Herstellers Acer, Stefan Engel. In einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung machte der Manager am Mittwoch unter anderem den anziehenden Dollarkurs für die steigenden Preise verantwortlich. Außerdem wachse der weltweite Absatz so rasant, dass Computer-Komponenten knapp würden. Auch das würde die Preise in den kommenden Monaten in die Höhe treiben.

Acer-Chef Engel ist sich sicher: Die Preise für Computer werden demnächst steigen. "Das hängt zu einem großen Teil von der Entwicklung des Dollars ab", sagte Engel der Zeitung. Die Komponentenpreise würden weltweit in der US-Währung abgerechnet, deshalb beeinflusse sie 75 bis 80 Prozent des Gerätepreises. "Wenn der Dollar zum Beispiel um zehn Prozent steigt, steigt der Einkaufspreis in Euro um 7,5 bis acht Prozent." Seit Anfang des Jahres ist der Dollarkurs im Vergleich zum Euro bereits um mehr als sieben Prozent gestiegen. Experten erwarten, dass der Euro auch im weiteren Jahresverlauf unter Druck geraten wird.

Steigende Nachfrage führt zu höheren Preisen

Doch noch ein weiterer Faktor bestimmt den Preis von PC und Notebook – die Komponentenpreise. Und die stiegen aufgrund wachsender Nachfrage derzeit ebenfalls, so Engels. "Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot." Bauteile für PC und Notebook wie Blu-Ray-Laufwerke, Displays oder Grafikkarten würden nicht schnell genug in ausreichender Menge produziert. "Am Weltmarkt sind die Komponenten knapp geworden." Die steigenden Preise könnten die Hersteller nicht mehr selbst tragen. "Das müssen sie an den Kunden weitergeben."

Keine kurzfristige Entspannung erwartet

Kurzfristig rechnet Engel jedenfalls nicht mit einer Entspannung. "Die Lieferanten haben ihre Kapazität im vergangenen Jahr heruntergefahren oder zumindest nicht erhöht." Die steigenden Nachfrage vor allem aus den Entwicklungsländern habe die Firmen überrascht, eine Erhöhung der Produktion benötige jedoch Zeit. "Die Knappheit wird sicherlich irgendwann innerhalb des zweiten Halbjahres behoben sein." Im November oder Dezember könnten die Preise deshalb wieder fallen. "Wenn sich der Dollar-Euro-Kurs beruhigt, haben wir zum Weihnachtsgeschäft wieder eine Trendwende." Für Schnäppchenjäger könnte es sich dennoch lohnen, vorher schon mal über den Kauf eines neuen Computers nachzudenken.

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