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Apple Mac: Die 10 größten Mac-Mythen im Wahrheits-Check

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Apple Mac  

Die 10 größten Mac-Mythen im Wahrheits-Check

15.09.2010, 10:05 Uhr | Andreas Lerg

Apple Mac: Die 10 größten Mac-Mythen im Wahrheits-Check. Apple-Boss Steve Jobs präsentiert das ultraflache Macbook Air (Foto: dpa)

Apple-Boss Steve Jobs präsentiert das ultraflache Macbook Air (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

"Apple-Computer sind überteuert, laufen nicht mit Windows und sind für Spiele ungeeignet, dafür aber sicher und einfach zu bedienen". Mythen wie diese über die Computer von Apple gibt es viele. Mal werden die Macs über den grünen Klee gelobt, mal verflucht. Zeit diesen Mythen einmal auf den Grund zu gehen. Wir haben die häufigsten Vorurteile der Windows-Fans und die der Apple-Fans auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht - mehr in der Foto-Show.

Sprechen eingefleischte Computerfans über Apple Macs und Windows-Computer, bilden sich schnell zwei Lager. Da wären die Apple-Fans, die auf die Computer aus Cupertino schwören und den charismatischen Firmenboss Steve Jobs abgöttisch lieben und keine Kritik an Macs dulden. Die Gegenspieler sind die Windows-Liebhaber, die sich in der Regel intensiv bemühen, an Apple als Unternehmen und den Macs kein gutes Haar zu lassen. Aber auch außerhalb dieser beiden Extreme halten sich hartnäckig einige Mythen in Sachen Apple und Windows. Bei näherer Betrachtung löst sich jedoch so manches liebgewonnene Vorurteil in Luft auf.

Sind Apple-Computer sicherer?

Einer der häufigsten Argumente der Apple-Befürworter: Apple-Computer sind sicher; Mac-Nutzer brauchen sich um Viren und Trojaner nicht zu scheren. Wer die fast wöchentlichen Warnungen vor Sicherheitslecks in Windows verfolgt, will daran kaum zweifeln. Apple selbst warb 2006 noch in einem Werbespot damit, dass es für Macs keine Viren gäbe. Doch die Wahrheit ist nicht so einfach. Fakt ist: Trojaner gibt es auch für das Betriebssystem Mac OS X, wenn auch wesentlich weniger. Dass Onlinekriminelle sich vor allem auf Windows stürzen, liegt vor allem an der großen Verbreitung der Microsoft-Software, weniger an der Qualität des Apple-Systems. Aber ist der Online-Ausflug mit einem Mac deshalb insgesamt sicherer? Nein, sagt der allseits respektierte Hacker und Sicherheitsexperte Marc Maiffret. Der Entdecker des Code Red Worms ließ in einem Interview im April 2010 kein gutes Haar an Apple. "Immer wenn es einen Hacker-Wettbewerb gibt, findet jemand nach wenigen Stunden eine neue Verwundbarkeit bei Apple". Doch Apple reagiere viel langsamer auf solche Entdeckungen als etwa Microsoft. "Nähme Apple das Thema ernster, könne das Unternehmen nicht mehr behaupten, seine Produkte seien sicherer als die von Microsoft". Auch den Nutzern stellt Maiffret kein gutes Zeugnis aus: "Die Apple-Gemeinde ignoriere die Risiken weitestgehend". Harte Vorwürfe, über die sich streiten lässt. Sicher ist, dass Sorglosigkeit auch in der Apple-Welt verhängnisvoll sein kann.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Sind Macs zu teurer?

PC-Fans werfen Apple im Gegenzug gerne Geldschneiderei und Gängelei vor. Dass Apple gerne Freiheiten seiner Kunden beschneidet, stimmt in Hinblick etwa auf iTunes. Davon sind jedoch vor allem Besitzer von iPhone und iPod betroffen. Wer einen Apple-Computer nutzt, ist bei Zubehör und Software nicht auf Apple angewiesen. Und die hohen Preise? Tatsächlich kostet selbst das günstigste Macbook knapp 1000 Euro. Die reinen Leistungsdaten zu Rechenpower und Speicherplatz klingen am Preis gemessen wenig aufregend. Zahlen Apple-Kunden also vor allem für den Namen? Da ist sicher etwas dran, doch ebenso Tatsache ist auch, dass Apple-Computer mit überdurchschnittlicher Verarbeitungsqualität punkten. In diversen Studien und Umfragen zu Zuverlässigkeit und Service kommt Apple regelmäßig gut weg. Zudem treiben sich auch andere Notebook-Anbieter im Hochpreissegment herum. Mit seinen Vaio-Notebooks setzt Elektronikriese Sony seit Jahren auf das selbe Prinzip: Edler Look zu einem gepfefferten Preis. Auch Dell hat zum Beispiel mit dem Adamo ein ähnlich schickes wie teures Notebook im Portfolio. Apple verlangt Premium-Preise, bemüht sich aber offensichtlich, die Premium-Erwartungen seiner Kunden auch zu erfüllen.

Alles halb so wild

Es bleibt das Fazit, dass sich beide Welten ähnlicher sind als viele glauben. So wissen nicht alle Apple-Fans, dass seit einigen Jahren unter der Haube eines jeden Mac weitgehend die gleiche Architektur steckt wie in einem PC. Seit Apple 2005 die Abkehr von Motorolas PowerPC-Prozessoren verkündete, kommen in Macs ausschließlich Intel-Prozessoren zum Einsatz. Beide Systeme sind nicht perfekt, können jedoch alle Arbeiten und Aufgaben bewältigen, die ein Nutzer stellt. Das Zubehör und Software-Angebot der PC-Welt ist sicher umfangreicher, dafür auch unübersichtlicher. Probleme mit der Kompatibilität gibt es im Alltag kaum. Filter erlauben es, dass beispielsweise Dokumente von Microsoft Office auf einem Mac geöffnet, bearbeitet und zwischen beiden Plattformen weitgehend problemlos ausgetauscht werden. Wer also Gefallen am Apple-Stil findet und gern bereit ist, dafür etwas mehr zu zahlen, ist mit einem Mac gut bedient. Alle anderen werden in der PC-und-Windows-Welt ebenso glücklich.

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