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PC leiser machen: CPU-Takt in Windows und mit Freeware steuern

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PC leiser machen: CPU-Takt in Windows steuern

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Der Prozessorlüfter lässt sich auch mit Windows-Bordmitteln ein wenig beruhigen. Moderne Desktop-CPUs beherrschen entweder den Cool 'n' Quiet- (AMD) oder den Eist-Modus (Intel), mit denen sich der Stromsparmodus aktivieren lässt. Ob Ihr Prozessor über diese nützliche Funktion verfügt, erfahren Sie auf der Internetseite des Herstellers. Falls Ihre CPU diese Technologie beherrscht, können Sie in Windows das Energieschema wechseln und mit dem eigentlich für Notebooks gedachten Tragbar-Schema den Rechentakt dem jeweiligen Systembedarf anpassen lassen. Somit wird auch der Prozessorlüfter nach unten gefahren und der Geräuschpegel sinkt.

Weniger Power = weniger Lärm

Wesentlich besser regeln Freeware-Programme wie RightMark CPU Clock Utility den Prozessortakt. Solche Tools sind für Notebooks gedacht, eignen sich aber auch auf Desktop-Computern, um bei anspruchsloseren Programmen wie Word oder Excel automatisch die CPU-Leistung anzupassen. Vorteile eines beruhigten Chips: Er verbraucht weniger Energie und erzeugt somit weniger Hitze. Nun ist es kein Problem, die lauten Umdrehungen des Lüfters nach unten zu schrauben. Mit dem kleinen Tool SpeedFan geht dies wie von Zauberhand. Der PC ist zwar jetzt noch nicht mucksmäuschenstill, aber auf dem besten Weg dorthin.

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Grafikkarte und Festplatte beruhigen

Nun sind die weiteren Lärmquellen Grafikkarte und Festplatte an der Reihe. Grafikkarten haben meist noch einen gehörigen Leistungsspielraum nach oben und können mit einer erhöhten Taktfrequenz (Overclocking) getunt werden. Dafür sind Programme wie RivaTuner und ATITool nötig, die sich für unseren Zweck "missbrauchen" lassen, indem die Taktfrequenz des Grafikbeschleunigers nach unten geschraubt wird. Bei diesem Schritt sollten Sie allerdings sehr behutsam vorgehen! Mit falschen Einstellungen können Sie die Grafikkarte beschädigen!

Die Akustik managen

Viele Festplatten-Hersteller bieten für ihre Modelle spezielle Tools an, mit denen sich das Automatic Acoustic Management aktivieren lässt. Diese Funktion verlangsamt den Zugriff auf die Platte, wodurch diese nicht mehr so schnell gedreht wird. Ergo: Der Geräuschpegel sinkt. Von welchem Hersteller Ihre Festplatte stammt, entnehmen Sie dem Eintrag "Laufwerke" im Geräte-Manager unter Systemsteuerung | System | Hardware. Einfacher geht es mit der Software SilentDrive, die mehrere Modelle kennt und steuert. Bei diesem Programm können Sie über einen Regler ganz einfach die Rotationslautstärke einstellen. Das ist schon idiotensicher.

Auf die CD-Bremse treten

Weitere Lärmquellen in einem Computer sind CD- und DVD-Laufwerke. Die Komponenten sollen viele Daten in kurzer Zeit übertragen. Doch die hohen Umdrehungszahlen führen bei manchen Rohlingen zu lauten Schwingungen, was die Nerven der Anwender strapaziert. Ohnehin sind die schnellen Rotationen nicht bei allen Anwendungen erforderlich. Wer DVDs auf dem Computer ansieht oder eine Audio-CD abspielt, dem reicht die einfache Drehzahl vollkommen und er verzichtet gerne auf unerwünschte Nebengeräusche vom Laufwerk. Das kleine Programm CD Bremse wird seinem Namen gerecht: Mit einem simplen Menü drosseln Sie die Drehzahlen des Laufwerks und reduzieren damit die Geräuschkulisse. Sollen allerdings großen Datenmengen von einer DVD kopiert werden, geben Sie dem Laufwerk volle Umdrehungen, sonst dauert der Datentransfer zu lange.

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