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Vergleichstest: Die besten TFT-Monitore unter 250 Euro

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Vergleichstest TFT-Monitore  

Die besten TFT-Monitore unter 250 Euro

31.10.2011, 12:15 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Vergleichstest: Die besten TFT-Monitore unter 250 Euro. Die besten TFT-Monitore unter 300 Euro (Quelle: pc-welt.de)

Die besten TFT-Monitore unter 300 Euro (Quelle: pc-welt.de)

Günstige Flachbildschirme haben mittlerweile fast alle Anbieter im Angebot. Die großformatigen Einsteiger-TFT-Monitore bekommt man aktuell bereits für unter 250 Euro. Die TFT-Monitore erlauben dank hoher Auflösung komfortables Arbeiten.

Die 24-Zöller haben gegenüber den 22-Zoll-Geräten - zumindest bei Modellen mit einem Seitenverhältnis von 16:10 - den Vorteil einer noch höheren Auflösung. Sie bieten 1920 x 1200 Pixel gegenüber den 1680 x 1050 Bildpunkten bei den kleineren 22-Zoll-Monitoren. Mit dieser Auflösung lassen sich HD-Filme in voller Auflösung abspielen. Auch für andere Anwendungen bieten größere Bildfläche und höhere Auflösung deutliche Vorteile. Am Arbeitsplatz lassen sich große Excel-Dateien besser bearbeiten, zu Hause finden beispielsweise Internet-Browser und E-Mail-Client nebeneinander auf dem Bildschirm Platz.

TFT-Monitore unter 250 Euro: Seitenverhältnis

Neben den bisher gängigen TFT-Monitore im Bildformat von 16:10 bringen die Hersteller vermehrt TFT-Monitore mit dem von LCD-TVs bekannten Seitenverhältnis von 16:9 auf den Markt. Der Grund liegt in der verbesserten Ausbeute an LCD-Panels, die die Hersteller aus einem großen Fertigungsrohling gewinnen können. Aus einem Rohling lassen sich mehr 16:9- als 16:10-Panels herausschneiden. Das neue Format hat aber auch Vorteile für den Anwender: So haben bereits die kleineren und preiswerteren 22-Zoll-TFTs mit 16:9 Seitenverhältnis eine erhöhte Auflösung. Statt 1680 x 1050 Pixel wie bei 16:10-Modellen besitzen sie wie die 24-Zoll-Modelle die Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten.

TFT-Monitore unter 250 Euro: Günstige Panel-Technik

Alle preiswerten aktuellen TFT-Monitore sind mit TN-Panels (Twisted Nematic) ausgestattet, die sehr günstig herzustellen sind. Vorteile dieser Technik sind die relativ kurzen Reaktionszeiten von hell auf dunkel und umgekehrt – gut für bewegte Bilder. Nachteile sind die geringen Blickwinkel, in denen diese TFTs eine farblich korrekte Darstellung bieten.

TFT-Monitore unter 250 Euro: Bildqualität

Für einen kräftigen Bildeindruck sind Helligkeit und Kontrast entscheidend. Beide Werte korrelieren in gewisser Weise miteinander: Je heller das Display, desto höher der Kontrast. Allerdings nur dann, wenn Schwarz auch Schwarz bleibt, und der Schwarzwert nicht mit der Helligkeit ansteigt. Das Bild sollte nicht nur hell und kontrastreich sein, die Ausleuchtung sollte auch möglichst gleichmäßig über die gesamte Fläche erfolgen. Verantwortlich hierfür ist die Helligkeitsverteilung. Bei zu starker Abweichung sieht man deutlich hellere und dunklere Bereiche am Bildschirm.

Platz 1: Iiyama Prolite X2472HD
Dass der Iiyama Prolite X2472HD mit einem hochwertigen VA-Panel ausgerüstet ist, macht sich an der guten und neutralen Farbdarstellung bemerkbar. Auch die Blickwinkelabhängigkeit des LCD-Bildschirms ist gering. Auffällig ist der besonders hohe Kontrast des Iiyama Prolite X2472HD. Das Verhältnis liegt bei sehr guten 3495:1. Zusätzlich kommt der guten Bildqualität des Iiyama Prolite X2472HD eine ausreichend hohe Bildhelligkeit von 248 cd/m2 zugute.

Platz 2: AOC i2353Fh
Dank des IPS-Panel zeigte der AOC i2353Fh tatsächlich kaum eine Blickwinkelabhängigkeit. Die Farbdarstellung wirkte sehr natürlich, die Bildschärfe war überzeugend. Die Bildhelligkeit des AOC i2353Fh lag auf gutem, der Kontrast auf mittlerem Niveau. Bildunschärfen und Nachzieheffekte bei schnellen Kameraschwenks in Filmen oder Videos zeigte der AOC i2353Fh nicht. Insgesamt ist dem AOC i2353Fh eine gute bis sehr gute Bildqualität zu bescheinigen.

Platz 3: Benq E24-5500
Die Bildqualität des Benq E24-5500 konnte im Einsatz als PC-Monitor wie als Fernseher überzeugen. Dies liegt vor allem am sehr hohen nativen Kontrast (das Messgerät ermittelte einen Wert von 2540:1) und der natürlichen Farbwiedergabe des Benq E24-5500 durch das genutzte 8-Bit-VA-Panel. Diese Panel-Technik minimiert auch die Blickwinkelabhängigkeit, wie man am Benq E24-5500 feststellen konnte. Der Benq E24-5500 zeigte keine Bildruckler oder Bildunschärfen auch bei schnellen bewegten Szenen.

Platz 4: Philips T-line 221TE2LB/00
Dank der Hintergrundbeleuchtung mit weißen LEDs zeigte der Philips T-line 221TE2LB/00 eine sehr natürliche Farbwiedergabe. Dies merkte man besonders an Hauttönen, die der Philips T-line 221TE2LB/00 sehr realistisch darstellt. Die Bildschärfe des LCD-Monitors war gut, die Helligkeit und der Kontrast lagen auf mittlerem Niveau. Bildunschärfen und Nachzieheffekte bei schnellen bewegten Bildern etwa bei einem Fußballspiel waren nicht zu entdecken. Die Blickwinkelabhängigkeit war durchschnittlich ausgeprägt. Insgesamt zeigte der Philips T-line 221TE2LB/00 eine gute Bildqualität, was sich auch beim Einsatz als Fernseher bestätigte.

Platz 5: Iiyama Prolite E2208HDD
Der subjektive Bildeindruck des Iiyama Prolite E2208HDD überzeugte. Der Iiyama Prolite E2208HDD zeigte kräftige Farben, ein gutes Kontrastverhältnis und eine hohe Helligkeit. Bei schnellen bewegten Bildern waren dank der flotten Reaktionszeiten keine Bildunschärfen zu bemerken. Allerdings bekommt man diese gute Bildqualität erst nach der Korrektur der Werkseinstellungen des Iiyama Prolite E2208HDD, die nicht optimal geglückt sind. Im Test-Labor bestätigten sich die subjektiven Eindrücke: ein Kontrast von 988:1 und eine maximale Helligkeit von 335 cd/m².

Platz 6: Acer S222HQLAbid
Die Bildqualität des Acer S222HQLAbid lässt auch längeres Arbeiten zu. Die Helligkeit und der Kontrast lagen auf gutem Niveau, was einer kräftigen und natürlichen Farbdarstellung zugute kommt. Dazu besitzt der Acer S222HQLAbid eine gute Bildschärfe. Die Blickwinkelabhängigkeit lag auf mittlerem Niveau, Bildunschärfen bei schnellen Bildern zeigte der Acer S222HQLAbid nicht.

Platz 7: Wortmann Terra LED 2450W Greenline Plus
Der Wortmann Terra LED 2450W Greenline Plus konnte durch ein ausgewogenes Bild überzeugen. Die Farbdarstellung wirkte sehr neutral und natürlich, was durch die Messungen der Farblinearität bestätigt wurde. Die Bildschärfe des Wortmann Terra LED 2450W Greenline Plus lag ebenfalls auf gutem Niveau. Die Bildhelligkeit betrug in den Werkseinstellungen lediglich 163 cd/m2. Über das Bildschirmmenü können Sie die Helligkeit bei Bedarf jedoch deutlich erhöhen. Das Kontrastverhältnis: durchschnittliche 826:1. Die Blickwinkelabhängigkeit war recht deutlich erkennbar.

Platz 8: Medion Akoya X55005
Der Medion Akoya X55005 weist in der Grundeinstellung nur eine nicht sehr hohe maximale Helligkeit von 166 cd/m2 und einen Kontrast von 730:1 auf. Die Werte reichen aber selbst für längeres Arbeiten völlig aus. Die insgesamt gute Bildqualität erreichte der Medion Akoya X55005 durch eine sehr homogene Ausleuchtung (Abweichung über den gesamten Monitor nur 8 cd/m2) und eine hohe Bildschärfe. Zudem war die Farbwiedergabe des TFT-Bildschirms natürlich und neutral. Unschärfen bei schnellen bewegten Bildern in Spielen oder Videos zeigte der Medion Akoya X55005 nicht. Dagegen war die Blickwinkelabhängigkeit besonders vertikal deutlich sichtbar.

Platz 9: Wortmann Terra LED 2460W Greenline Plus
Der Wortmann Terra LED 2460W Greenline Plus überzeugte durch eine insgesamt gute Bildqualität. Die Bildschärfe war sehr gut, die Farbdarstellung neutral, was sich besonders an der natürlichen Wiedergabe von Hauttönen zeigte. Das Bild des Wortmann Terra LED 2460W Greenline Plus war in der Grundeinstellung nicht übermäßig hell. Der Kontrast lag auf mittlerem Niveau. Nachzieheffekte bei schnellen bewegten Bildern zeigte der Wortmann Terra LED 2460W Greenline Plus nicht. Eine Blickwinkelanhängigkeit war besonders vertikal wahrnehmbar.

Preiswerte TFT-Monitore mit ergonomischen Qualitäten

Auch preiswerte TFT-Monitore gibt es mit ergonomischen Einstellmöglichkeiten, die eine längeres und ermüdungsfreies Arbeiten erlauben. Besonders wichtig ist eine Verstellbarkeit des Bildschirms in der Höhe, um den TFT-Monitor optimal an den Arbeitsplatz und die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anzupassen. Von Vorteil ist es auch, wenn sich der Monitor neigen und drehen lässt. In Zeiten steigender Strompreise ist auch der Verbrauch der Bildschirme wichtig. Hier haben TFT-Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung Vorteile, da diese Beleuchtung deutlich weniger Strom verbraucht als herkömmliche Leuchtstoffröhren. Auch ein einfaches Bedienkonzept und eine logisch strukturiertes Bildschirmmenü helfen beim stressfreien Arbeiten.

Platz 1: NEC Multisync E231W
Der Bildschirm des NEC Multisync E231W lässt sich neigen, drehen und in einem großen Bereich in der Höhe verstellen und garantiert damit ein ermüdungsfreies Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum. Ausgeschaltet wie auch im Standby-Modus liegt der Stromverbrauch des NEC Multisync E231W bei 0 Watt - sehr gut. Im Betrieb liegt der Stromverbrauch des NEC Multisync E231W auf mittlerem Niveau.

Platz 2: AOC e2437Fh
Der TFT-Bildschirm AOC e2437Fh fällt durch sein ungewöhnliches Design auf. Der Full-HD-Monitor hat keinen normalen Standfuß, steht vielmehr direkt auf seinem recht breiten unteren Panel-Rand aus durchsichtigem Plexiglas. Der 24-Zöller AOC e2437Fh zeigt ein ungewöhnliches Bedienkonzept, das aber durch einfache Bedienung überzeugt. Die Netztaste – mittig am unteren Gehäuserand gelegen – ruft auch das gut strukturierte Bildschirmmenü AOC e2437Fh auf, das sich dann über vier berührungsempfindliche Tasten komfortabel steuern lässt. Der Stromverbrauch des AOC e2437Fh im Betrieb war für einen 24-Zoll-Bildschirm sehr niedrig. Im Standby-Modus lag er bei 2 Watt.

Weitere LCD-Monitore finden Sie auf unserer Monitor-Test-Seite

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