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Sandy Bridge: Intel liefert fehlerhaften Chipsatz doch wieder aus

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Intel liefert defekten Chipsatz doch wieder aus

08.02.2011, 08:38 Uhr | dpa, dpa

Sandy Bridge: Intel liefert fehlerhaften Chipsatz doch wieder aus. Intel liefert defekten Chipsatz wieder aus. (Symbolfoto: imago)

Intel liefert defekten Chipsatz wieder aus. (Symbolfoto: imago) (Quelle: imago)

Die Kunden wollen es so: Intel liefert den defekten Chipsatz für seine neue Prozessor-Generation Sandy Bridge doch aus. Auf Drängen einiger PC-Hersteller soll Intel den ursprünglichen Verkaufsstopp für die fehlerhaften Bauteile gelockert haben. Erst ab Mitte Februar stehen die fehlerfreien Versionen des Chipsatzes der 6er-Serie aus.

Der weltgrößte Halbleiter-Konzern Intel kommt bei der Lösung seiner teuren Chippanne voran, die die gesamte Computerindustrie in Mitleidenschaft gezogen hat. Ein nachgebesserter, fehlerfreier Chipsatz für die neueste Prozessor-Generation Sandy Bridge soll Mitte Februar ausgeliefert werden. Das ist etwa zwei Wochen früher als geplant. Die Produktion laufe bereits, teilte Intel am Montag mit. Das fehlerhafte Bauteil steuert unter anderem Festplatten und DVD-Laufwerke an und kann im Betrieb an Leistung verlieren. Intel räumte vergangene Woche den Fehler ein und stoppte umgehend Produktion und Auslieferung.

Defekte Chipsätze von Intel ausgeliefert

Allerdings, und das wird einige Computerkäufer verunsichern, wird Intel auf Drängen der PC-Hersteller den Verkaufsstopp für seine bereits gefertigten, fehlerhaften Chipsätze lockern. Bei den großen Herstellern wie HP und Dell steht die Produktion zum Teil still, weil die Teile fehlen. Intel versprach, dass die problematischen Chips nur in solchen Systemen verbaut würden, bei denen der Fehler nicht auftrete. Dazu müssten sich die Computer-Hersteller verpflichten.

Sind Sie betroffen? Freeware erkennt Chipsatz

Für die bereits produzierten und verkauften Computer mussten Intel und die PC-Hersteller ein Austauschprogramm organisieren. Dabei soll das Motherboard entweder modifiziert oder vollständig ausgetauscht werden. Kunden, die vermuten, dass ihr Computer betroffen ist, sollen sich laut Intel an den Händler oder direkt an Intel wenden. Wer sich nicht sicher ist, ob sein PC-System betroffen ist, sollte zunächst einen Blick ins Handbuch unter "Technische Daten" werfen. Alternativ kann die aktuelle Version 1.56 des kostenlosen Programms CPU-Z helfen. Das Tool gibt detaillierte Informationen über Hautprozessor und Mainboard aus.

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