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    SSD-Festplatte mit Selbstzerstörungs-Knopf

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    Festplatte zerstört sich selbst

    22.05.2012, 19:27 Uhr | Andreas Lerg

    SSD-Festplatte mit Selbstzerstörungs-Knopf. Ein Druck auf den roten Knopf und die Festplatte wird gegrillt. (Quelle: Hersteller)

    Ein Druck auf den roten Knopf und die Festplatte wird gegrillt. (Quelle: Hersteller)

    Datenschutz ins Extrem getrieben: Eine neue SSD-Festplatte des Herstellers Runcore kommt mit Selbstzerstörungsmechanismus. Auf Knopfdruck können Daten endgültig zerstört und damit jeglichem Zugriff entzogen werden. Allerdings ist dann auch die Festplatte reiner Elektroschrott.

    Wenn Daten auf einer Festplatte gelöscht werden, dann sind sie nicht endgültig beseitigt und können mit einem gewissen Aufwand wieder lesbar gemacht werden. Damit genau das nicht passiert, hat Hersteller Runcore seine neue SSD-Festplatte Invincible (Unbesiegbar) mit einem Selbstzerstörungsmechanismus ausgestattet. Ein Knopfdruck genügt und die Speicherchips der Festplatte werden durch eine elektrische Überspannung gegrillt. Damit ist zwar auch der Massenspeicher selbst unbrauchbar und reif für den Elektroschrott, doch an die Daten kommt niemand mehr heran.

    Der rote Knopf grillt die Festplatte

    Bei SSD-Festplatten werden Daten nicht wie bei herkömmlichen Festplatten auf einer rotierenden Magnetscheibe gespeichert, sondern auf Flashspeicher-Chips. Um eine herkömmliche Festplatte zu zerstören und die Daten zu vernichten, muss man die Platte zunächst aus dem Computer ausbauen und dann mechanisch beschädigen, sodass die Magnetscheiben nicht mehr gelesen werden können. Bei der SSD-Platte von Runcore sorgt der rote Selbstzerstörungsknopf dafür, dass die Speicherchips mit einer Stromstärke belastet werden, die weit über der regulären Betriebsspannung liegt. Dadurch schmoren die Chips durch und werden physisch zerstört. In einem Video des Unternehmens ist sogar Rauch zu sehen, der aus dem Gehäuse aufsteigt, nachdem der rote Knopf gedrückt wurde.

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    Der grüne Knopf löscht nur die Daten

    Bevor der Nutzer aber zu dieser letzten Maßnahme greift, hat er noch eine weniger destruktive Alternative. Mit dem grünen Knopf kann er die Festplatte augenblicklich formatieren und mit Zufallsdaten überschreiben. Das geschieht nicht umständlich über das Betriebssystem, sondern direkt über die Elektronik auf der Festplatte. Alle vorhandenen Daten werden dabei gelöscht, aber die SSD-Festplatte bleibt in Takt und kann neu beschrieben werden. Runcore hat diese SSD-Festplatte vor allem für professionelle Anwender beispielsweise beim Militär oder in Firmen mit hohen Sicherheitsansprüchen vorgesehen. Einen Preis nennt das Unternehmen nicht.

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