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Ouya: 99-Dollar-Android-Spielkonsole knackt Rekord

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Ouya: 99-Dollar-Android-Spielkonsole knackt Rekord

12.07.2012, 15:00 Uhr | Sascha Plischke

Ouya: 99-Dollar-Android-Spielkonsole knackt Rekord. Ouya-Konsole und drahtloser Controller. (Quelle: Hersteller)

Ouya-Konsole und drahtloser Controller. (Quelle: Hersteller)

Mit der Open-Source-Konsole Ouya will ein gleichnamiges kalifornisches Startup den Markt für Videospiele aufmischen. Die Konsole basiert auf Googles-Mobilbetriebssystem Android und soll gerade einmal 99 Dollar inklusive eines Controllers kosten. Außerdem sollen viele der Spiele entweder kostenlos oder zumindest umsonst in einer Demo-Version spielbar sein. Möglich wird dies durch eine komplett offene Struktur – jeder soll Soft- und Hardware der Spielkonsole nach Belieben an seine Wünsche anpassen können.

Ebenso revolutionär wie die Idee hinter Ouya ist die Art der Finanzierung: Über den Crowdfunding-Dienst Kickstarter können Unterstützer und Interessenten Geld für die Serienproduktion des Ouya-Prototypen bereitstellen. Nach Wahl gilt der Beitrag als Spende oder erkauft den Unterstützern eine Belohnung: Für 25 Dollar sollen Interessenten später eine besondere Ehren-Marke in der Online-Community von Ouya erhalten, für 99 Dollar gibt es eine der ersten Konsolen aus dem Produktionslauf. Großunterstützer erhalten für 10.000 Dollar ein exklusives Treffen mit den Köpfen hinter Ouya, ihr Name wird außerdem auf jeder verkauften Ouya-Konsole eingraviert sein.

Finanzierungsziele für Ouya längst erreicht

Das erste Finanzierungsziel von 950.000 Dollar hat das Projekt auf Kickstarter längst geknackt. Das Ziel war innerhalb von zwölf Stunden erreicht, nach 24 Stunden knackte Ouya die Zwei-Millionen-Marke – ein neuer Rekord für den Crowdfunding-Dienst. Mittlerweile haben mehr als 30.000 Unterstützer insgesamt mehr als 3,8 Millionen Dollar für die Verwirklichung von Ouya bereit gestellt. Damit kann die Produktion der Konsolen starten, die ersten Geräte sollen ab März 2013 an die Unterstützer ausgeliefert werden. Mit dem Überschuss will Ouya-Chefin Julie Uhrmann der Entwicklung innovativer und kostenloser Spiele für die neue Konsole auf die Sprünge helfen.

Technische Ausstattung auf Smartphone-Niveau

Die technischen Daten von Ouya entsprechen in etwa denen eines High-End-Android-Smartphones oder eines modenen Tablet-PC. Als Prozessor dient ein Tegra3-Vierkernprozessor von Nvidia, dem ein Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Jede Ouya soll außerdem 8 Gigabyte internen Flash-Speicher mitbringen, über einen eingebauten USB-Port lässt sich jedoch problemlos eine externe Festplatte anschließen. Der Anschluss an einen Fernseher oder Monitor funktioniert per HDMI, die Konsole wird Auflösungen bis zu 1080p unterstützen. Drahtlose Datenverbindungen lassen sich entweder über Bluetooth oder WLAN herstellen.

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