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New York: Trucker legt Flughafen-Netzwerk mit GPS-Störsender lahm

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24.000 Euro Bußgeld  

Fernfahrer legt Flughafen-Netzwerk in New York lahm

17.08.2013, 07:30 Uhr | jhof

Fernfahrer legt Flughafen-Netzwerk in New York lahm. Flughafen Newark Liberty International Airport im US-Bundesstaat New Jersey mit Maschinen von United Airlines auf dem Rollfeld. (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

GPS-Störsender legt US-Flughafen lahm (Quelle: Rüdiger Wölk/imago)

Wegen Nutzung eines GPS-Störsenders hat die amerikanische Zulassungsbehörde für Radio-, Funk- und Computertechnik einen Fernfahrer zu umgerechnet 24.000 Euro Bußgeld verdonnert. Der Mann behinderte mit seinem GPS-Sender zeitweise den Flughafen Newark unweit der Millionenmetropole New York – allerdings ohne böswillige Absicht.

Regelmäßig spielte das satellitengestützte Ortungssystem am Newark Liberty Airport im US-Bundesstaat New Jersey verrückt. Dies rief im Sommer 2012 die staatliche Kontrollbehörde auf den Plan, denen kurz darauf der Fahrer eines roten Ford F-150 Pickups ins Netz ging.

Störsender im Handschuhfach

Mit Radio-Peilsendern kamen die Beamten dem Fahrer auf die Spur und stoppten ihn beim Verlassen des Flughafengeländes, wie die Behörde in einem nun veröffentlichten Bericht mitteilte. "Die Signale aus dem Fahrzeug blockierten die GPS-Übermittlung der von der Flugsicherung benutzten Frequenz", so die Begründung. Die Quelle der Störungen war ein nicht zugelassener Sender, den der Fahrer des Pickups freiwillig aushändigte.

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Der Mann hatte den Störsender auf eigene Kosten angeschafft, damit sein Arbeitgeber ihn nicht über die Satellitenortung auf Schritt und Tritt verfolgen kann. In den USA sind eingebaute GPS-Sender bei Fahrzeugen von Transportunternehmen die Regel.

Flughafen-GPS noch in der Erprobung

Eine Gefahr für den Flugbetrieb auf den zweitgrößten Flughafen von New York bestand hingegen nicht, berichtete die New Jersey Times. Der Flughafen nutzt seit einigen Jahren ein GPS-gesteuertes Bodensystem, einerseits zur Flugsicherung und andererseits, um Straßen- und Schiffsverkehr von und nach New York besser mit dem Flugverkehr zu koordinieren. Noch sei das System allerdings in der Erprobung.

Unfälle wegen technisch unzuverlässigen Geräten machten in jüngster Zeit mehrfach Schlagzeilen. So kamen in China mehrere iPhone-Nutzer zu Schaden, weil sie vom Hersteller nicht geprüfte Ladegeräte und Adapterstecker verwendeten.

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