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Pentagon nutzt Uralt-Computer und Disketten aus den 70er Jahren

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Aus den 70er Jahren  

Pentagon nutzt Uralt-Computer und Disketten

26.05.2016, 14:37 Uhr | AFP

Pentagon nutzt Uralt-Computer und Disketten aus den 70er Jahren. Ein IBM Series/1 Computer, Baujahr 1976. Hintergrund: IBM-Chip. (Quelle: Reuters/IBM)

Ein IBM Series/1 Computer, Baujahr 1976. Hintergrund: IBM-Chip. (Quelle: IBM/Reuters)

Weil sie noch immer funktioniere, hält das Pentagon laut einer Sprecherin an Computern aus den 70er Jahren fest. Die US-Atomstreitkräfte benutzen teilweise noch IBM-Computer der Serie 1 und Acht-Zoll-Floppy-Disks. Daran stört sich der US-Rechnungshof (GAO) in einem Bericht.

Demnach laufe im Verteidigungsministerium ein Kommando- und Kontrollsystem auf einem der Uralt-Rechner. Dabei werden mit dem Rechner so wichtige Waffensysteme wie Interkontinentalraketen, Atombombern und Tankflugzeugen koordiniert. Die Begründung des Verteidigungsministerium ist geradezu banal: Man nutze diese alten Rechner, weil sie eben noch immer funktionieren.

Austausch im Jahr 2020 geplant

Die Sprecherin sagte allerdings, die Floppy-Laufwerke würden bis Ende 2017 ausgetauscht. Laut GAO-Bericht plant das Verteidigungsministerium, das System bis Ende 2020 komplett auszutauschen.

Nicht nur das Verteidigungsministerium nutzt laut der Kritik des US-Rechnungshofes noch immer uralte Technik. So arbeite das Finanzministerium unter anderem mit einer Programmiersprache aus den 1950ern. Der Rechnungshof moniert vor allem die imensen Kosten die der Unterhalt dieser völlig veralteten Computer verschlingt.

Hohe Erhaltungskosten stehen in der Kritik

Auch im Finanzministerium würden noch vollkommen veraltete Systeme benutzt, heißt es in dem Bericht weiter. Die Rechnungsprüfer beklagen weniger die Sicherheit der alten Elektronik. Moniert wird vor allem, dass die Kosten für den Erhalt der überalterten Technik hoch seien und dass stattdessen besser in moderne Systeme investiert werden solle.

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