Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Büchereien sind Preis-Leistungs-Sieger bei E-Books

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

E-Books kostenlos ausleihen  

So funktionieren elektronische Büchereien

26.04.2017, 10:20 Uhr | Till Simon Nagel, dpa-tmn

Büchereien sind Preis-Leistungs-Sieger bei E-Books. Wer viel liest, kann sich E-Books ausleihen. Dabei gibt es große Unterschiede. (Quelle: imago/Symbolbild)

Wer viel liest, kann sich E-Books ausleihen. Dabei gibt es große Unterschiede. (Quelle: Symbolbild/imago)

Günstiger kommt man kaum an E-Books: Im Vergleichstest von Stiftung Warentest punktet das Digitalprogramm öffentlicher Büchereien. Doch im Vergleich zum Internet-Buchhandel und Lese-Flatrates gibt es Einschränkungen.

Öffentliche Büchereien hat bei der Suche nach neuen E-Books nicht jeder auf dem Schirm. Doch die Stadtbüchereien sind der Preis-Leistungs-Sieger in einem Vergleich der Stiftung Warentest ("test", Ausgabe 5/2017). So günstig wie im gebündelten Angebot von rund 3000 Bibliotheken unter onleihe.net kommt man nicht an digitalen Lesestoff. Für Jahresgebühren zwischen 10 und 45 Euro gibt es tausende E-Books zum Ausleihen.

Was zunächst seltsam und nach gedrucktem Buch klingt, ist auch beim E-Book aus der Bücherei der Fall: Nutzer können sie in der Regel für 14 bis 21 Tage ausleihen und verlieren nach Ablauf dieser Leihfrist den Zugang zum Buch - bis zur erneuten Ausleihe. Überziehungsgebühren müssen vergessliche Nutzer nicht mehr zahlen. Aus Lizenzgründen ist die eigentlich unbegrenzt kopierbare Ware E-Book in der digitalen Bücherei in begrenzter Anzahl zu haben. Wurden etwa nur Nutzungsrechte für drei Bücher gekauft, können auch nur drei Büchereikunden gleichzeitig ausleihen. Bei begehrten Titeln kann das zu Wartezeiten führen. Und Besitzer von Amazons Kindle erhalten in der Bücherei keinen Lesestoff.

Erst Mitgliedsausweis beantragen

Auch wenn online.net bundesweit zugänglich ist, kann man sich in der Regel nur für die heimische Bücherei anmelden. Das geht dafür in einigen Städten online, in anderen muss man vor Ort den Mitgliedsausweis beantragen.

Im Vergleich zum Angebot der Büchereien schneiden E-Book-Flatrates nach Angaben der Tester schlechter ab: Sie verfügen über deutlich weniger attraktive Bücher und sind deutlich teurer. Manch stark nachgefragter Titel ist oft nach Erscheinen nicht verfügbar. Der Rat der Warentester: Abo-Dienste lohnen sich eher für Vielleser, die gern stöbern. Der Vorteil der Lese-Flatrate: keine Wartezeit und keine Leihfrist.

20 Prozent günstiger als gedrucktes Buch

Und wer im großen Katalog von Büchereien oder Abo-Diensten das gewünschte Buch nicht findet, der sucht am besten im Sortiment der Internetbuchhändler. Hier zahlt man allerdings vergleichsweise den höchsten Preis. Der liegt in der Regel aber auch noch rund 20 Prozent unter dem eines gedruckten Buches.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Apple Music jetzt 6 Monate kostenlos* dazubuchen
bei der Telekom.
Shopping
Under the sun: der neue boho-inspirierte Trend
jetzt entdecken bei BONITA
Shopping
Bequem bestellen: edle Wohn- programme im Komplettpaket
bei ROLLER.de

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017