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Lenovo Thinkpad X300: Test Subnotebook mit 13,3-Zoll-Bildschirm

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Lenovo Thinkpad X300  

Lenovo Thinkpad X300: 13,3-Zoll-Notebook im Test

10.07.2008, 12:02 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Lenovo Thinkpad X300: Test Subnotebook mit 13,3-Zoll-Bildschirm. Lenovo Thinkpad X300  (Foto: Lenovo)

Lenovo Thinkpad X300 (Foto: Lenovo)

Mobil ohne Kompromisse: Das Notebook Lenovo Thinkpad X300 ist mit stromsparenden Komponenten einerseits voll auf den Einsatz unterwegs ausgerichtet, zum Beispiel besitzt es eine LED-Hintergrundbeleuchtung, einen besonders genügsamen Intel-Mobilprozessor und eine Festplatte in Solid-State-Technik. Andererseits muss man sich beim Subnotebook von Lenovo nicht mit den Einschränkungen abfinden, die andere Klein-Notebooks dem Anwender abverlangen: Das Thinkpad X300 bietet ein Display mit hoher Auflösung, trotz seines nur 2,6 Zentimeter dünnen Gehäuses einen integrierten DVD-Brenner und eine Tastatur in Standardgröße.

Tempo

Den Prozessor im Thinkpad X300, den Core 2 Duo SL7100 führt Intel nicht offiziell auf. Die Stromspar-CPU mit einer Taktrate von 1,2 GHz arbeitet mit Merom-Kern und 4 MB L2-Cache. Im CPU-Test Cinebench erreichte sie 369 Punkte: Damit ist der Doppelkern-Prozessor etwas schneller als eine gleich getaktete Ultra-Low-Voltage-CPU, liegt aber deutlich hinter einem höher getaktetem Einsteiger-Dual-Core wie dem Pentium Dual-Core T2330 (1,6 GHz). Im System-Benchmark Sysmark 2007 schaffte das Lenovo Thinkpad X300 79 Punkte: Die bei Lesezugriffen extrem schnelle Solid-State-Platte beschleunigt das Subnotebook vor allem bei Büro-Programmen. Insgesamt bietet das Lenovo Thinkpad X300 eine Rechenleistung wie man sie bei Standard-Notebooks für rund 600 bis 700 Euro findet.

Ausstattung

Die Solid-State-Platte im Thinkpad X300 ist schnell, robust, sparsam und leise. Sie hat aber einen großen Nachteil: Sie fasst nur 64 GB. Da muss man Daten eventuell öfters auf DVD wegbrennen, dafür bringt das X300 einen integrierten Brenner mit. Der ist eine Spezialanfertigung mit nur sieben Millimetern Bauhöhe. Notebook-Laufwerke sind üblicherweise 12,7 (Slim-Line-Format) oder 9,5 Millimeter (Ultra-Slim-Line) hoch. Ein Modem fehlt dem X300 zwar: Dafür kommt man per Gigabit-LAN, 11n-WLAN, Bluetooth oder über ein UMTS/HSDPA-Modem ins Internet. Bei den Schnittstellen hat das Thinkpad X300 nicht viel zu bieten, ein Tribut an das flache Gehäuse: Immerhin besitzt es drei USB-Ports und hinten einen VGA-Ausgang. Man vermisst aber einen Expresscard-Steckplatz und einen Docking-Anschluss. Trotzdem gibt es auch beim X300 die Ausstattungs-Highlights, die viele Anwender an den Thinkpad-Notebooks schätzen, zum Beispiel die im Displayrahmen integrierte Tastaturbeleuchtung und die Thinkvantage Tools.

Mobilität

Das Thinkpad X300 wiegt nur 1,52 Kilogramm. Es ist damit eines der leichtesten 13,3-Zoll-Notebooks und nur rund 20 Gramm schwerer als das Macbook Air, das aber kein optisches Laufwerk besitzt. Im Akkubetrieb regelt das Thinkpad die Displayhelligkeit automatisch auf weit unter 100 cd/m2: Das lässt sich aber im Bios-Setup ändern. Wir stellen für den Akkutest standardmäßig 100 cd/m2 ein: Damit schaffte das X300 4:13 Stunden ohne Netzstrom bei einer sehr geringen Leistungsaufnahme von knapp über 10 Watt.

Ergonomie

Das entspiegelte Display erreichte eine durchschnittliche Helligkeit von über 200 cd/m2, damit ist es auch für den Einsatz unter freiem Himmel geeignet. Überdies war das Display angenehm gleichmäßig ausgeleuchtet. Farb- und Graustufendarstellung waren ordentlich, nur das Kontrastverhältnis lag mit 95:1 recht niedrig. Der Lüfter läuft beim Einschalten des Notebooks kurz hochtourig an. Ansonsten hört man ihn bei maximal 0,4 Sone fast nie.

Handhabung

Die Tastatur ist 28,5 Zentimeter breit, fast so groß wie in einem Standard-Notebook. Auch die Tasten haben Standardgröße. Die Tastatur ist sehr stabil eingebaut, die Tasten geben ein deutliches Druck-Feedback, das Schreiben auf dem Thinkpad X300 ist ein echter Genuss. Der Mauszeiger lässt sich per Trackpoint oder Touchpad steuern. Unbequem: Der Ein-/Ausschalter für das WLAN-Modul sitzt schlecht erreichbar auf der Rückseite des Gehäuses.

Verarbeitung

Ein Riegel fixiert im geschlossenen Zustand den Displaydeckel des X300 sicher am Gehäuse. Der hochwertige Kunststoff der Handballenablage fühlt sich sehr angenehm an. Insgesamt ist das Gehäuse im typischen schwarzen und kastenförmigen Thinkpad-Design sehr stabil verarbeitet.

Fazit

Lenovo Thinkpad X300

Qualität kostet Geld, dieses vielbemühte Klischee trifft voll auf das Lenovo Thinkpad X300 zu. Derzeit gibt es kein besseres Subnotebook: Mit dem X300 ist man voll mobil und hat trotzdem ein rundum ausgestattetes Produktiv-Notebook dabei, der Traum für jeden Geschäftsanwender. Bei einem Preis von über 2000 Euro allerdings einer, den sich nur die wenigsten erfüllen können.

Alternative

Das Sony VGN-TZ11MN ist leichter, läuft im Akkubetrieb länger und hat auch einen DVD-Brenner an Bord. Allerdings ist sein Display deutlicher kleiner und die Hardware viel rechenschwächer. Ebenso leicht wie das Thinkpad X300 und deutlich günstiger ist das Dell Latitude D430: Ihm fehlt aber ein optisches Laufwerk.

Testergebnisse und technische Daten

Subnotebooks

Lenovo Thinkpad X300

Preis-Leistungs-Wertung (max. 100 Punkte)

54

Anbieter

Lenovo

Weblink

www.lenovo.com/de

Preis

rund 1700 Euro
aktuelle Preise

Hotline

07032/1549201

Garantie

36 Monate


Lenovo Thinkpad X300

BEWERTUNG (0-100 Punkte)

Tempo (10%)

52

Ausstattung (10%)

42

Mobilität (20%)

44

Ergonomie (20%)

62

Handhabung (15%)

77

Service (15%)

72

Preis (10%)

10

Gesamtergebnis

54


Lenovo Thinkpad X300

TESTERGEBNIS

Benchmarks

Sysmark 2007

79 Punkte

3D Mark 06

530 Punkte

Akkulaufzeit

253 Minuten

Display

Max. Helligkeit

219 cd/m²

Min. Helligkeit

191 cd/m²

Durchschn. Helligkeit

203 cd/m²

Helligkeitsverteilung

87 %

Max. Kontrast

95:1

Betriebsgeräusch

Ruhe

18 dB(A) / 0,1 Sone

Last

24 dB(A) / 0,4 Sone

Gewicht

Notebook

1,52 kg

Netzteil

0,36 kg


Lenovo Thinkpad X300

TECHNISCHE DATEN

Prozessor

Core 2 Duo SL7100 (1,20 GHz)

Arbeitsspeicher

2048 MB, DDR2-667

Grafikchip

Intel GMA X3100, 448 MB (Shared Memory)

Display

13.3 Zoll, 1440 x 900

Festplatte

Samsung MCCOE64G8MPP; 59,6 GB

optisches Laufwerk

Matsushita UJ-844

Betriebssystem

Windows Vista Business

Kommunikation

Modem

nein

Ethernet

1x (1x hinten)

10/100 Mbit/s

nein

10/100/1000 Mbit/s

ja

WLAN

802.11n

Bluetooth

ja

Schnittstellen Peripherie

3x USB (1x hinten, 2x links), 1 Fingerabdruck-Leser

Schnittstellen Video

1x VGA (1x hinten), 1x Webcam

Schnittstellen Audio

Mikrofon

ja

Kopfhörer

ja

Line-In

nein

S/P-Dif out

nein

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