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Test und Kauftipps - Notebooks unter 500 Euro - darauf müssen Sie achten

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Notebook-Vergleichstest  

Gute Notebooks für weniger als 500 Euro

18.09.2008, 13:03 Uhr | pcwelt.de/t-online.de, PC-Welt

Test und Kauftipps - Notebooks unter 500 Euro - darauf müssen Sie achten. Im Test: Günstige Notebooks unter 500 Euro (Foto: pcwelt)

Im Test: Günstige Notebooks unter 500 Euro (Foto: pcwelt)

Die Preise für Notebooks sind in den vergangenen Jahren stark gefallen. Kostete ein Einsteiger-Gerät vor etwa fünf Jahren noch deutlich über 1000 Euro, gibt es heute bereits viele brauchbare Laptops für wenige Hunderter. Damit ist nicht einmal die neue Klasse der Netbooks gemeint, etwa ein Kilo leichte Mini-Geräte wie den EeePC von Asus. Diese Winzlinge gehen schon für unter 200 Euro über den Ladentisch, eignen sich allerdings kaum als vollwertiger Desktop-PC-Ersatz. Wer bei Rechenleistung, Speicherplatz und Arbeitskomfort wenig Kompromisse machen möchte, findet auch unter den Notebooks der Drei-Kilo-Standard-Klasse gute Exemplare für wenig Geld.

Wofür eignen sich Einsteiger-Notebooks?

Notebooks im Preissegment bis 500 Euro reichen für Office-Anwendungen und fürs Surfen im Internet locker aus. Höchstens bei aufwändigen Excel-Berechnungen spürt man ihre Tempo-Defizite. Online sind auch anspruchsvollere Surf-Aufgaben, wie das Abspielen von Flash-Videos kein Problem. Auch Bildbearbeitung ist machbar, wenn auch das Bearbeiten von hochauflösenden Fotos einige Sekunden länger dauert als bei aktuellen Desktop-PC.

Auch in Sachen Video und Sound bieten aktuelle Notebooks genügend Leistung, solange es nicht um Wiedergabe von High-Definition-Video geht. Denn erstens fehlt den Notebooks dieser Preisklasse ein entsprechendes Blu-ray-Laufwerk, zweitens sind Prozessor und Grafikeinheit zu schwach für eine ruckelfreie Wiedergabe, und drittens erlaubt auch die Qualität ihrer Displays keinen HD-Filmgenuss. Fürs DVD-Anschauen oder die Wiedergabe von Divx-Filmen sind sie aber geeignet, selbst WMV-HD in 720p-Auflösung meistern fast alle problemlos.

Knapper Speicher bremst das Notebook aus

Der Arbeitsspeicher ist bei vielen preiswerten Notebooks leider knapp bemessen. 1 GB sind das absolute Minimum, um sinnvoll mit Windows Vista arbeiten zu können. Tipp: Eine Erweiterung auf 2 oder 3 GB kostet in der Regel nur ein paar Zehner und beschleunigt das Arbeiten enorm. Ansonsten lässt die Ausstattung vieler Einsteiger-Notebooks nur wenig zu wünschen übrig. Die Festplatten fassen meist 120 bis 250 GB. Für die meisten Anwendungen dürfte das genügen. Eine kleinere Festplatte ist zudem selten ein Grund, vom Kauf eines Notebooks abzusehen, denn zusätzlicher Speicher lässt sich leicht und günstig über externe Laufwerke gewinnen. Sogar ein nachträglicher Tausch der internen Festplatte gegen ein größeres Modell stellt selten ein Problem dar. Ein schneller DVD-Brenner gehört längst zum Standard.

Schnittstellen - Hauptsache genügend USB-Ports

Bei den Schnittstellen heißt es genauer hinschauen, ob die gewünschten Buchsen und wenn ja in welcher Zahl vorhanden sind: USB-Ports kann man nie genug haben, drei sollten es mindestens sein, vier sind besser. Firewire (IEEE 1394) zum Anschluss eines Camcorders oder ein Speicherkartenleser ist meistens, aber nicht immer vorhanden. Netzwerkseitig bieten die Billig-Notebooks Fast-Ethernet-Anschluss fürs Kabel-LAN und mindestens WLAN nach Standard 802.11g (54 Mbit) - fürs Surfen über eine schnelle DSL-Verbindung völlig ausreichend. Einige Geräte arbeiten auch mit dem noch schnelleren 11n-WLAN. Bluetooth ist in dieser Preisklasse dagegen selten.

Wann müssen Sie mehr investieren?

Notebooks mit einem hoch getakteten, aktuellen Mobil-Prozessor kosten leicht 1000 Euro oder mehr. Das lohnt sich aber nur für Anwender, die diese Rechenleistung auch wirklich benötigen, zum Beispiel für Videobearbeitung, 3D-Modelling oder dem Erstellen aufwändiger Multimedia-Webseiten. Auch wer oft und viel mit mehreren Anwendungen gleichzeitig arbeitet, wird das Arbeitstempo der günstigen Notebooks nicht schätzen. Im Leistungs-Benchmark Sysmark 2007 liegen die Notebooks der 500-Euro-Klasse rund 30 bis 40 Prozent hinter der 800-Euro-Klasse. Verglichen mit den derzeit schnellsten Notebooks sind sie nur halb so rechenstark. Auch 3D-Spiele gehören nicht zur Stärke günstiger Notebooks, da in der Regel wenig leistungsfähige Onboard-Grafikchips verbaut werden.

Zugreifen, aber überlegt

In der 500-Euro-Klasse lauern allerdings auch viele Schnäppchenfallen: Manche Händler verramschen Ladenhüter oder veraltete Technik. Leider sind veraltete Komponenten oft nur nur bei buchstabengenauem Vergleich der Produktbezeichnung von aktueller Ware zu unterscheiden. Indizien sind allerdings sehr kleine Festplatten - 80 Gigabyte oder weniger - und (Grafik-)Chipsätze der berüchtigten Billig-Hersteller VIA und S3. Oft fehlt bei den günstigsten Angeboten auch das Windows-Betriebssystem. Das senkt den Preis um mindestens 70 Euro. Wer noch eine Lizenz frei hat und es sich zutraut, kann Windows nachträglich installieren. Im Normalfall gehört jedoch ein vorinstalliertes Betriebssystem zu einem Notebook dazu.

Empfehlenswerte Notebooks unter 500 Euro

Der Schnittstellen-König: Acer Extensa 5220-1A1G16
Als günstiger PC-Ersatz überzeugt das in mehreren Ausstattungsvarianten verfügbare Acer-Notebook - wenn man keine rechenintensiven Anwendungen betreibt. Denn es besitzt standardmäßig nur 1 GB Arbeitsspeicher. Immerhin arbeitetet die getestete Variante mit einem Doppelkern-Prozessor. Außerdem bietet das Laptop zahlreiche Schnittstellen für Peripheriegeräte, und das entspiegelte Display gefällt mit ordentlicher Helligkeit und gutem Kontrast. Für den mobilen Einsatz fällt die Akkulaufzeit zu kurz aus.

Das schöne Leichtgewicht: Averatec 4600
Das schicke und leichte 14-Zoll-Notebook bietet für seinen Preis ein überdurchschnittlich hohes Rechentempo. Auch im mobilen Einsatz macht der nur 2,3 Kilogramm schwere Laptop eine gute Figur, eine Seltenheit bei Notebooks unter 500 Euro. Das Display ist allerdings nur mittelmäßig, und bei der Lüftersteuerung sollte Averatec per Bios-Update nachbessern.

Festplatten-Krösus: Fujitsu-Siemens Amilo Pa 2510
Dieses Notebook ist häufig im Discounter-Regal zu finden - dort jedoch oft zu einem höheren Preis als beim Online-Versender. Für rund 500 Euro bietet das Amilo Pa 2510 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis - vor allem aufgrund der üppigen 250-GB-Festplatte. Auch sein Display ist ordentlich und muss sich nicht hinter den Bildschirmen teurerer Laptops verstecken. Kleine Macken zeigt das Notebook aber trotzdem: Zum Beispiel den lauten Lüfter und das sich schnell erwärmende Gehäuse.

Der Allrounder: Toshiba Satellite L300-13X
Der günstige Mobilrechner mit AMD-Prozessor schnitt im Test von pcwelt.de solide ab. Die Rechenleistung genügt für Alltagsaufgaben, auch weil 2 GB RAM verbaut sind. Display und Tastatur sind hochwertig. Allerdings bekommen Käufer beim L300 nur eine 120 GB große Festplatte sowie die Vista-Sparversion Home Basic.

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