Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Computer > Notebook-Test >

Medion Akoya Mini E1210: Test Aldi-Netbook

...

Medion Akoya Mini E1210

Medion Akoya Mini E1210: 10,2-Zoll-Netbook im Test

16.10.2008, 14:05 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Medion Akoya Mini E1210: Test Aldi-Netbook. Netbook bei Aldi: Medion Akoya Mini E1210 (Foto: Medion)

Netbook bei Aldi: Medion Akoya Mini E1210 (Foto: Medion)

 

Preisrutsch: Das neue Aldi-Netbook bietet nicht nur mehr Ausstattung - es ist auch günstiger als das erste Modell. Nannten die ersten Prospekte zum Medion Akoya Mini noch einen Preis von 399 Euro, steht das Netbook ab tatsächlich für 369 Euro in den Aldi-Filialen. Damit heizt Aldi den Preiskampf an.

Ansonsten ist das neue Aldi-Netbook ist weitgehend das Alte: Das Akoya E1210 basiert wiederum auf dem MSI Wind U100. Statt einer 80-GB-Festplatte wie im Juli-Angebot steckt im aktuellen Aldi-Netbook eine 160-GB-Festplatte von Western Digital. 160 GB sind derzeit die maximale Größe, die Microsoft für Netbooks erlaubt, die wie das Medion Akoya E1210 mit Windows XP Home ausgestattet sind.

Die Western-Digital-Platte ist eine Standard-SATA-Platte im 2,5-Zoll-Formfaktor und 9,5 Millimeter Bauhöhe: Ins Netbook lässt sich daher auch eine größere Notebook-Platte einsetzen, die diesen Maßen entspricht. Dazu muss man neun Schrauben auf der Gehäuseunterseite lösen und die Bodenplatte abnehmen. Neben der Festplatte gelangt man so auch an den Speichersteckplatz und das WLAN-Modul.

Die zweite Neuerung: Medion legt dem Netbook einen Mini-Bluetooth-Stick für den USB-Anschluss bei. Über den Mini-Dongle (1,4 x 1,8 cm) kann man beispielsweise ein Mobiltelefon kabellos mit dem Netbook verbinden: So wird das Mini-Laptop zur mobilen Surfstation. Besitzer des ersten Aldi-Netbooks können den Bluetooth-Dongle für 19 Euro bei Medion nachkaufen. Alternativ kann man das Medion Akoya Mini E1210 per Fast-Ethernet-Anschluss oder 11n-WLAN-Modul mit einem Netzwerk verbinden. Wie die meisten Netbooks besitzt auch der Aldi-Mini-Laptop kein Modem und kein integriertes UMTS-Modul.

Display und Tastatur

Bei der Angabe der Displaygröße ist Medion zu bescheiden: Auf dem Karton des E1210 steht 10 Zoll. Tatsächlich misst die Display-Diagonale 10,2 Zoll, der Bildschirm stellt 1024 x 600 Bildpunkte dar. Die Bildqualität ist ähnlich gut wie beim ersten Aldi-Netbook: Die durchschnittliche maximale Helligkeit liegt bei 182 cd/m². Da das Display entspiegelt ist, kann man auch unter freiem Himmel problemlos mit dem Netbook arbeiten. Auch der Kontrast liegt sehr hoch. Dass die Leuchtdichte ungleichmäßig verteilt ist - 221 cd/m² im Zentrum, nur 160 cd/m² rechts unten - , fällt beim kleinen Display kaum auf.

Für die Tastatur nutzt das Aldi-Netbook die ganze Gehäusebreite: Damit ist das Schreibbrett 25,5 Zentimeter breit, die meisten Tasten liegen in einem ergonomischem Raster von 17,5 Millimetern, auch die Umlaute. Nur sechs Satzzeichen- sowie die Cursor-Tasten sind schmaler mit einem 13,5 Millimeterraster. Die Tastatur ist stabil eingebaut, bei unserem Testgerät gab sie beim Tippen nur auf der rechten Seite etwas nach. Doch der deutliche Druckpunkt macht das Schreiben auf dem Medion Akoya Netbook E1210 sehr angenehm: Es bietet damit immer noch die derzeit beste Netbook-Tastatur.

Schwachpunkt Akkulaufzeit

Den größten Schwachpunkt hat Medion auch bei der zweiten Version des Aldi-Netbooks nicht ausgemerzt: Das Akoya Mini besitzt weiterhin nur einen 3-Zellen-Akku (11,1 V, 2200 mAh). Damit hält es beim Abspielen eines Divx-Videos nur 1:38 Stunden durch, bei niedriger Rechenlast mit aktiviertem WLAN knapp über 2,5 Stunden. Zum Vergleich: Der Asus Eee PC 1000H mit 6-Zellen-Akku bringt es in beiden Disziplinen auf eine Akkulaufzeit von deutlich über vier Stunden.

Mit 1,12 Kilogramm ist das Medion-Netbook aber deutlich leichter als das Eee-PC-Modell mit 10,2-Zoll-Display, das 1,42 Kilogramm auf die Waage bringt. Das Netzteil des Aldi-Netbooks ist mit rund 400 Gramm dafür wieder vergleichsweise schwer: Es besitzt einen Ein/Ausschalter.

Rechenleistung & Schnittstellen

Außer der Festplatte hat Medion bei der Hardware nichts verändert: Neben dem Intel Atom N270 mit 1,6 GHz und Hyper-Threading stecken im Netbook 1 GB DDR2-Speicher (in unserem Testmodell war es ein DDR2-667-Riegel mit Samsung-Chips) und der Chipsatz mit der integrierten Grafik GMA 950. Im PC-Mark 05 erreichte das Akoya Mini 1561 Punkte und liegt damit auf einem Niveau, das auch andere Netbooks mit Atom-Prozessor erreichen. Im Praxisbetrieb fällt die bescheidene Rechenleistung kaum auf: Unter Windows XP Home kann man flüssig arbeiten, Anwendungen starten ohne auffällige Verzögerung, Divx-Videos oder DVDs von einem externen Laufwerk lassen sich ohne Probleme abspielen.

An Schnittstellen besitzt das Medion Akoya Netbook E1210 drei USB-Ports (zwei links, einer rechts) sowie einen VGA-Monitorausgang. Die beiden Audiobuchsen sind ebenso wie der Kartenleser und die LAN-Buchse rechts am Gehäuse platziert. Die Web-Cam im Displayrahmen löst maximal 640 x 480 Bildpunkte auf. Ein Steckplatz für Expresscards oder PC-Cards fehlt.

Wie auch bei den Aldi-Notebooks verfügt das Netbook über eine reichhaltige Software-Ausstattung: Neben Corel Word Perfect Office X3 sind unter anderem WISO Mein Geld 2008, Cyberlink Power DVD und die Windows-Live-Anwendungen vorinstalliert. Medion legt außerdem eine Recovery-CD und eine Treiber-DVD mit in den Karton.

Im Praxisbetrieb fielen keine Probleme auf. Anders als der Vorgänger erkannte die Oktober-Ausgabe des Netbooks unsere 8-GB-SD-Karte auf Anhieb. In der Werkseinstellung ist übrigens die Web-Cam deaktiviert: Beim ersten Aufruf der Web-Cam-Software Cyberlink You Came erscheint deshalb eine Fehlermeldung. Mit der Tastenkombination Fn + F6 schalten Sie die Kamera an.

Fazit Medion Akoya Mini E1210

Auch die zweite Version des Aldi-Netbooks ist empfehlenswert. Display und Tastatur des Medion Akoya Mini E1210 bekommen sehr gute Noten, Gewicht und Verarbeitung gehen in Ordnung. Um allerdings den attraktiven Preispunkt von 399 Euro zu halten, verzichtet Medion auf einen größeren Akku: Die bescheidene Akkulaufzeit bleibt daher weiterhin die größte Schwäche des Akoya Mini.

Alternative

Asus Eee PC 1000H bietet ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Er ist praktisch identisch zum Medion-Netbook ausgestattet, hat Bluetooth bereits integriert und eine 1,3-Megapixel-Webcam. Außerdem besitzt er einen 6-Zellen-Akku, was über vier Stunden Laufzeit garantiert. Allerdings wiegt er 1,42 Kilogramm und kostet rund 420 Euro. Die Displayqualität kann mit dem Medion Akoya Mini mithalten, nur die Tastatur gefiel uns nicht ganz so gut wie das Keyboard des Aldi-Netbooks.

Testergebnisse und technische Daten

Produkt 

Medion Akoya Mini Netbook E1210 

Preis 

399 Euro 

Internet 

www.medion.de 

 

 

TECHNISCHE DATEN 

 

Prozessor 

Intel Atom N270 (1,6 GHz) 

Arbeitsspeicher 

1 GB DDR2-667 

Festplatte 

80 GB, Western Digital Scorpio 

Grafik 

Intel GMA 950 (64 MB vom RAM) 

Display 

10,2 Zoll 

Auflösung 

1024 x 600 

Kommunikation 

Netzwerk (10/100 Mbps) 

 

WLAN (802.11n) 

 

Web-Cam 

Schnittstellen 

rechts: VGA, 1 USB, Kopfhörer, Mikrofon, Netzwerk, Kartenleser 

 

links: 2 USB 

Betriebssystem 

Windows XP Home SP3 

 

 

TESTERGEBNIS

 

Cinebench 

135 Punkte 

PC Mark 05 - CPU 

1492 Punkte 

PC Mark 05 - Memory 

2396 Punkte 

PC Mark 05 - HDD 

3866 Punkte 

Akkulaufzeit: geringe Last / mit WLAN aktiv / Video-Wiedergabe 

2:39 Stunden / 1:55 Stunden / 1:45 Stunden 

Leistungsaufnahme (Watt): aus / Desktop / WLAN aktiv / Last 

0,8 / 13,5 / 15 / 19 

Display: maximale Helligkeit 

214 cd/m2 

Display: durchschnittliche Helligkeit 

175 cd/m2 

Display: Helligkeitsverteilung 

65 Prozent 

Display: Kontrast 

319:1 

Gewicht 

1140 Gramm 

Gewicht Netzteil 

380 Gramm 

Abmessungen 

26 x 18 x 3,1/3,7 Zentimeter 

 
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
In letzter Sekunde 
Bär rettet Vogel vor dem sicheren Tod

Das Federvieh droht in einem Wassergraben zu ertrinken. Video

Wirrer Anblick 
Welches Bein gehört zu welchen Ringer?

Spannendes Match mit athletischen Verrenkungen. mehr

Drei-Tages-Wettervorhersage

Telekom empfiehlt 
Innovation und Design im Taschenformat nur 99,98 €*

Das HTC One M8 nur für kurze Zeit zum halben Preis, z. B. im Tarif Complete Comfort S. Jetzt kaufen

Anzeige


Anzeige