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    Medion P6612 - Test 16 Zoll Aldi-Notebook

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    Medion Akoya P6612  

    Medion Akoya P6612: 16-Zoll-Notebook im Test

    30.10.2008, 14:06 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

    Medion P6612 - Test 16 Zoll Aldi-Notebook. Aldi-Notebook für 799 Euro: Medion Akoya P6612 (Foto: pcwelt)

    Aldi-Notebook für 799 Euro: Medion Akoya P6612 (Foto: pcwelt)

    Aldi nimmt mit dem Medion P6612 wieder einen aktuellen Notebook-Trend auf: Das Multimedia-Notebook besitzt ein Display im Seitenverhältnis 16:9 mit der Auflösung 1366 x 768. Viele Hersteller haben fürs Weihnachtsgeschäft Notebooks mit 18,6- oder 16-Zoll-Display angekündigt, die dieses Seitenverhältnis besitzen.

    Die Breitbild-Displays mit 15,4- oder 17-Zoll-Diagonale haben ein Seitenverhältnis von 16:10. 16:9 eignet sich aber besser für die Wiedergabe von DVD- oder Blu-ray-Filmen: Viele liegen in diesem Seitenverhältnis vor. Bei der Wiedergabe auf dem 16:9-Display sind daher keine oder nur noch schmale schwarzen Balken über und unter dem Bild mehr zu sehen.

    Das Gehäuse eines 16-Zoll-Notebooks wie des Medion Akoya P6612 ist rund zwei Zentimeter breiter als bei einem Standard-15,4-Zoll-Notebook: Das erlaubt dem Hersteller beispielsweise einen Ziffernblock zu integrieren, ohne andere Tasten verkleinern zu müssen. Im Medion P6612 sitzt allerdings die gleiche Tastatur mit Ziffernblock wie in den anderen 15,4-Zoll-Aldi-Notebooks, links und rechts neben der Tastatur bleibt deshalb beim P6612 mehr Platz.

    Design und Verarbeitung

    Den Displaydeckel versieht Medion mit einem unaufdringlichen, aber schicken Linienmuster. Allerdings sind auf dem glanzlackierten Deckel Fingerabdrücke deutlich zu sehen: Medion legt deshalb ein Microfaser-Putztuch bei. Die Handballenablage nimmt das Muster des Deckels auf, ist aber in Hellgrau gehalten. Die glattlackierte Oberfläche fasst sich angenehm an.

    Im identischen Design ist auch das Touchpad-Feld gehalten, das mit seiner griffigen Oberfläche bequemes Steuern des Cursors erlaubt. Auf sonstige Lichteffekte verzichtet das Medion P6612: Nur die Sensortasten für die Medienwiedergabe links oberhalb der Tastatur sowie der Einschaltknopf sind mit blauen LEDs hinterleuchtet.

    TV-Karte mitgeliefert

    Zum Display mit dem filmtauglichen Seitenverhältnis hätte natürlich ein Blu-Ray-Laufwerk zur Wiedergabe von High-Definition-Filmen gut gepasst: Doch das ist zu diesem Preis (noch) nicht drin. Zwar gibt es Notebooks für 800 Euro mit Blu-Ray-Laufwerk, wie etwa das Acer Aspire 5530G: Doch die bringen eine schwächere Hardware-Ausstattung mit.

    TV-tauglich ist das Medion P6612 allerdings: Medion liefert eine DVB-T-Karte in Form einer Expresscard mit, die in den passenden Steckplatz auf der linken Gehäuseseite gehört. Eine Stabantenne liegt ebenfalls mit im Karton. Wer eine bessere Antenne anschließen will, erledigt das mithilfe des beiliegenden Adapters.

    Desweiteren liefert Medion eine optische USB-Maus mit sowie eine handliche Fernbedienung. Die Software-Ausstattung besteht unter anderem aus Microsoft Works 9, Corel Draw Essential Edition 3, Cyberlink Home Cinema, Nero 8, TV Sweeper und Wiso Mein Geld 2008.

    System- und 3D-Leistung

    Statt Blu-ray setzt Medion im P6612 lieber auf Centrino 2 und eine spieltaugliche Grafikkarte. Als Prozessor kommt der Intel Core 2 Duo P7350 mit 2 GHz zum Einsatz. Er ist die Einsteigerversion der Centrino-2-Prozessoren und verfügt über 3 MB L2-Cache und einen FSB-Takt von 1066 MHz.

    Im Sysmark 2007 erreichte das Aldi-Notebook 114 Punkte: Damit ist es kaum langsamer als Centrino-2-Notebooks mit P8400 oder P8600, zu diesem Preis eine sehr gute Rechenleistung.

    Das P6612 ist mit 4 GB DDR2-800-Speicher ausgerüstet, von denen das installierte 32-Bit-Vista aber nur rund 3 GB für Anwendungen nutzt. Medion legt aber auch eine Recovery-DVD mit der 64-Bit-Version von Vista Home Premium bei, die passenden Treiber sind auf einer System-DVD ebenfalls dabei. Damit kann man die vollen 4 GB Speicher nutzen, denn der Intel-Chipsatz PM45 unterstützt Memory Remapping, blendet also den für die I/O-Komponenten reservierten Speicheradressen oberhalb von 4 GB wieder ein.

    Als Grafikchip verwendet das Aldi-Notebook den Geforce 9600M GS von Nvidia. Wie der Name andeutet, liegt seine Leistung etwas unter der des Geforce 9600M GT: Wie dieser besitzt der 9600M GS 32 Shader-Einheiten und einen 128 Bit breiten Speicherbus. Er arbeitet aber nur mit 430 MHz Chiptakt, während der Geforce 9600M GT bis zu 500 MHz verträgt.

    Spiele-Leistung

    Ältere Spiele wie Far Cry stellen den Geforce 9600M GS vor keine Probleme: Bei 1366 x 768 Bildpunkten schaffte der 99 Bilder pro Sekunde, genug Reserven für Bildverschönerungen wie Kantenglättung und anisotropische Filterung. Auch F.E.A.R. ist keine Hürde für das Aldi-Notebook: In der maximalen Displayauflösung erreichte es 39 Bilder pro Sekunde mit und 65 ohne aktivierte Kantenglättung.

    Auch aktuellere DX9-Spiele bewältigt das Aldi-Notebook ruckelfrei: World in Conflict lief bei mittleren Details mit 32 Bildern pro Sekunde. Erst wenn man die DirectX-10-Effekte dazu schaltet, fiel die Bildrate auf unspielbare 12 Bilder pro Sekunde.

    Displayqualität

    Das entspiegelte Display zeigte eine mittlere maximale Helligkeit von knapp 200 cd/m2, damit ist es auch für den Einsatz unter freiem Himmel geeignet. Die Bildqualität überzeugte, kommt aber an die Qualität der Displays in teureren Multimedia-Notebooks nicht heran. Zum Beispiel lag der Kontrast sehr niedrig, was sich auch auf die Textdarstellung auswirkte. Zudem liegt die Leuchtdichte im unteren Displaybereich deutlich niedriger als im Zentrum.

    Keinen Anlass zur Kritik gab die Lüfterlautstärke. Mit maximal 0,9 Sone ist der Luftquirl zwar in ruhiger Umgebung deutlich hörbar, störte aber nicht.

    Ausstattung

    Die Schnittstellen liegen links oder rechts am Gehäuse. Wer viel Peripherie anschließt, muss daher mit Kabelsalat auf dem Schreibtisch rechnen. An der Gehäusefront sind die drei Audiobuchsen platziert, die Medion mit einem weniger hochwertigen Plastikpfropfen schützt.

    Links am Gehäuse finden sich die beiden Monitoranschlüsse, VGA und HDMI. Rechts sind unter anderem drei USB-Ports platziert, einen weiteren gibt es links, als USB-/e-SATA-Kombi-Port. Außerdem bringt das Medion P6612 eine 1,3-Megapixel-Web-Cam und einen Fingerprint-Leser mit, der zwischen den Touchpad-Tasten liegt. Ein Modem gibt's beim neuen Aldi-Notebook nicht mehr: Dafür lässt es sich aber per Gigabit-LAN, 11n-WLAN oder Bluetooth vernetzen. Einen Firewire-Anschluss hat das Aldi-Notebook nicht.

    Das Medion P6612 bringt genau 2,98 Kilogramm auf die Waage, das geht für diesen Formfaktor in Ordnung, für längere Ausflüge ist das Aldi-Notebook damit aber zu schwer. Auch das Netzteil mit dem Medion-typischen Ein-/Ausschalter ist mit 520 Gramm kein Leichtgewicht. Im Akkutest schaffte das Medion-Notebook knapp vier Stunden - ein guter Wert, den nur wenige Notebooks mit dieser Ausstattung erreichen.

    Im Praxiseinsatz fiel uns bisher nur der DVD-Brenner negativ auf: Er zickte beim Ausgeben von Medien, erst nach mehrmaligem Drücken des Auswurfknopfs gab er dann die Scheibe frei. Hin und wieder öffnete sich die Schublade auch unerwartet.

    Fazit Medion Akoya P6612

    Wie die meisten Aldi-Notebooks bietet das Medion Akoya P6612 wieder ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem nimmt es mit seinem 16-Zoll-Display einen aktuellen Notebook-Trend auf. Die System- und 3D-Leistung hält locker mit teureren Notebooks mit, die Ausstattung ist ordentlich, Displayqualität und Verarbeitung ebenso. Für Einsteiger sind wie immer bei den Discounter-Notebooks die üppigen Software- und Hardwarebeigaben ein klarer Pluspunkt.

    Alternativen

    Das Acer Aspire 5530G kostet auch 800 Euro und besitzt ein Blu-Ray-Laufwerk, ist aber sonst schlechter ausgestattet und deutlich langsamer. Teurer ist das Acer Aspire 6920G mit 16-Zoll-Display: Es besitzt aber ebenfalls ein Blu-Ray-Laufwerk und besticht durch auffälliges Design. Etwas mehr System- und Spieleleistung als das Aldi-Notebook bietet das Samsung R560 für 1000 Euro.

    Testergebnisse und technische Daten

    Notebooks bis 1000 Euro

    Medion P6612

    Anbieter

    Aldi

    Weblink

    www.aldi.de

    Preis

    799 Euro

    Medion P6612

    TESTERGEBNIS

    Benchmarks

    Sysmark 2007

    114 Punkte

    3D Mark 06

    5374 3D-Marks

    Akkulaufzeit

    3:53 Stunden

    Display

    Max. Helligkeit

    229 cd/m²

    Min. Helligkeit

    170 cd/m²

    Durchschn. Helligkeit

    197 cd/m²

    Helligkeitsverteilung

    74 %

    Max. Kontrast

    85:1

    Betriebsgeräusch

    Ruhe

    25,5 dB(A) / 0,5 Sone

    Last

    28,0 dB(A) / 0,9 Sone

    Gewicht

    Notebook

    2,980 kg

    Netzteil

    0,520 kg

    Medion P6612

    TECHNISCHE DATEN

    Prozessor

    Intel Core 2 Duo P7350 (2 GHz)

    Arbeitsspeicher

    4096 MB, DDR2-800

    Grafikchip

    Nvidia Geforce 9600M GS, 256 MB

    Display

    16 Zoll, 1366 x 768

    Festplatte

    Western Digital Scorpio; 320 GB

    optisches Laufwerk

    TSST SN-S083A (DVD-Brenner, unterstützte Medientypen: DVD+R/+RW/+R DL/-R/-RW/-R DL/-RAM/CD-R/-RW, Tempo: 8-/8-/6-/8-/6-/6-/5-/24-/24fach)

    Fingerprint-Scanner

    ja

    Betriebssystem

    Windows Vista Home Premium SP1

    Kommunikation

    Modem

    nein

    Ethernet

    1x (1x links)

    10/100 Mbit/s

    nein

    10/100/1000 Mbit/s

    ja

    WLAN

    802.11n

    Bluetooth

    ja

    Schnittstellen Peripherie

    3x USB (3x rechts), 1x Expresscard (1x links, 54), 1x Kartenleser (1x links, SD, MS/Pro, Xd), 1x e-SATA-/USB-Kombi (1x links)

    Schnittstellen Video

    1x VGA (1x links), 1x HDMI (1x links), 1x Webcam

    Schnittstellen Audio

    Mikrofon

    ja

    Kopfhörer

    ja

    Line-In

    ja

    S/P-Dif out

    kombiniert

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