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    Samsung X360 - Test 13,3 Zoll Notebook

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    Samsung X360  

    Samsung X360: 13,3 Zoll Notebook im Test

    28.11.2008, 10:26 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

    Samsung X360 - Test 13,3 Zoll Notebook. Samsung X360 (Foto: Samsung)

    Samsung X360 (Foto: Samsung)

    Mit geschlossenem Displaydeckel ist das Samsung X360 vorne 1,8 Zentimeter dünn. An der Gehäuserückseite misst es 3,4 Zentimeter. Die Tastatur liegt 1,1 Zentimeter über dem Schreibtisch. Fürs Gehäuse nutzt Samsung eine Magnesium-Legierung. Der Notebookdeckel ist schwarz - den oberen Teil hat Samsung mit glänzendem Klavierlack überzogen, der andere präsentiert sich mit einer matten Anmutung in gebürsteter Alu-Optik. Die Glanzlackierung auf dem Deckel und der Handballenablage ist sehr anfällig für Fingerabdrücke, der Deckel fängt sich leicht Kratzer ein. Bei unserem Testgerät blättert bereits nach kurzem Gebrauch die schwarze Farbschicht vom Deckel ab: Das lässt sich aber ebenso wie die Fingerabdrücke mit dem beigelegten Putztuch bereinigen. Kurios: Unser Testmodell wies zwei Y-Tasten auf - die Z-Taste war mit dem falschen Buchstaben beklebt.

    Tempo

    Das Samsung X360 ist ganz aufs Stromsparen ausgerichtet. Der Prozessor Core 2 Duo SU9300 mit Penryn-Kern stammt aus der Ultra-Low-Voltage-Reihe: Seine maximale Verlustleistung beträgt nur zehn Watt - die Standard-Notebook-CPUs liegen bei 25 oder 35 Watt. Im Vergleich zu seinem Vorgänger U7600 mit gleichem Takt (1,2 GHz), aber dem älteren Merom-Kern, ist der SU9300 bei CPU-lastigen Tests rund zehn Prozent schneller. Ebenfalls eher sparsam als schnell ist die 120 GB große 1,8-Zoll-Festplatte von Toshiba: Sie kam im Lesetest auf durchschnittlich 27,5 MB/s - Standard-Notebook-Festplatten sind rund doppelt so schnell. Selbst die 4 GB DDR3-Speicher, die Samsung ins X360 einbaut, helfen der Rechenleistung kaum. Sie fällt daher mit nur 71 Punkten im Sysmark 2007 bescheiden aus - das schaffen auch Standard-Notebooks aus der 600-Euro-Klasse und Subnotebooks, die auf normale Mobil-CPUs statt auf die Stromsparmodelle setzen. Die sind allerdings auch deutlich schwerer und dicker.

    Ausstattung

    Wie das Macbook Air hat das X360 kein optisches Laufwerk an Bord. Einen passenden USB-DVD-Brenner bietet Samsung für 220 Euro an. Dafür besitzt es deutlich mehr Schnittstellen - unter anderem drei USB-Buchsen und einen HDMI-Ausgang sowie einen Expresscard-Slot für das kleine Kartenformat /34. Einen Firewire-Port hat es nicht. Ins Netz kommt man per Gigabit-LAN, 11n-WLAN oder Bluetooth. Das Subnotebook ist auch dockingfähig - die Dockingstation kostet 240 Euro.

    Mobilität

    Das Samsung X360 wiegt nur zarte 1,38 Kilogramm samt Akku. Doch Subnotebooks mit integriertem Brenner wie das Lenovo Thinkpad X300 oder das Sony VGN-Z11WN wiegen nur rund 10 Gramm mehr. Im Akkutest hielt das Samsung-Subnotebook 5,5 Stunden durch - sehr ordentlich.

    Ergonomie

    Das 13,3-Zoll-Display zeigt die für diese Diagonale übliche Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten. Dank LED-Hintergrundbeleuchtung strahlt es extrem hell und erreicht mit durchschnittlich 282 cd/m2 sogar fast die von Samsung versprochenen 300 cd/m2 - damit ist es auf jeden Fall Outdoor-tauglich. Die gleichmäßig verteilte Leuchtdichte sorgt für ein angenehmes Bild. Nur die Kontrastwerte enttäuschten im Test. Farben brachte das X360 sehr natürlich und leuchtend aufs Display, Hauttöne gerieten allerdings etwas zu hell. Der Lüfter lief auch unter voller Last nicht lauter als 0,5 Sone - damit kann man das X360 auch gefahrlos in leisen Umgebungen verwenden.

    Handhabung

    Die Tasten des X360 haben Standardgröße. Ähnlich wie bei vielen Laptops von Apple und Sony liegen die Tasten nicht direkt nebeneinander, sondern haben einen kleinen Abstand voneinander, da beim X360 die Tastatur nicht wie üblich ins Gehäuse gesetzt ist, sondern ein Rahmen mit Tastenlöchern über den Tasten liegt. Diese Bauweise macht die Tastatur sehr stabil, der Druckpunkt könnte allerdings etwas ausgeprägter sein.

    Fazit

    Samsung X360

    Das schicke Samsung X360 hat kein Gramm zu viel – und empfiehlt sich deshalb für design-bewusste und mobile Anwender, die zugunsten einer langen Akkulaufzeit auf hohes Rechentempo und üppige Ausstattung verzichten.

    Alternativen

    Kaum schwerer ist das rund 2000 Euro teure Sony VGN-Z11WN, das mit über sieben Stunden Akkulaufzeit glänzt. Für rund 1400 Euro bekommen Sie das solide verarbeitete Lenovo Thinkpad X300 - mit 1,52 Kilogramm ebenfalls ein Leichtgewicht.

    Testergebnisse und technische Daten

    Sub-Notebook

    Samsung X360

    Preis-Leistungs-Wertung (max. 100 Punkte)

    44

    Anbieter

    Samsung

    Weblink

    www.samsung.de

    Preis

    rund 1600 Euro
    Preise vergleichen

    Hotline

    01805/121213

    Garantie

    24 Monate

    Samsung X360

    BEWERTUNG (0-100 Punkte)

    Tempo (10%)

    41

    Ausstattung (10%)

    47

    Mobilität (20%)

    59

    Ergonomie (20%)

    65

    Handhabung (15%)

    40

    Service (15%)

    11

    Preis (10%)

    27

    Gesamtergebnis

    44

    Samsung X360

    TESTERGEBNIS

    Benchmarks

    Sysmark 2007

    71 Punkte

    3D Mark 06

    684 3D-Marks

    Akkulaufzeit

    329 Minuten

    Display

    Max. Helligkeit

    299 cd/m²

    Min. Helligkeit

    261 cd/m²

    Durchschn. Helligkeit

    282 cd/m²

    Helligkeitsverteilung

    87 %

    Max. Kontrast

    86:1

    Betriebsgeräusch

    Ruhe

    19 dB(A) / 0,2 Sone

    Last

    26 dB(A) / 0,5 Sone

    Gewicht

    Notebook

    1,38 kg

    Netzteil

    0,34 kg

    Samsung X360

    TECHNISCHE DATEN

    Prozessor

    Core 2 Duo SU9300 (1,20 GHz)

    Arbeitsspeicher

    4096 MB, DDR3-1066

    Grafikchip

    Intel X4500MHD, 384 MB (Shared Memory)

    Display

    13.3 Zoll, 1280 x 800

    Festplatte

    Toshiba MK1216GSG; 111,8 GB

    optisches Laufwerk

    Betriebssystem

    Window Vista Home Premium SP1

    Kommunikation

    Modem

    nein

    Ethernet

    1x (1x links)

    10/100 Mbit/s

    nein

    10/100/1000 Mbit/s

    ja

    WLAN

    802.11n

    Bluetooth

    ja

    Schnittstellen Peripherie

    3x USB (2x rechts, 1x links), 1x Expresscard (1x links, 34), 1x Kartenleser (1x rechts, SD,MS, Xd), 1x Docking-Anschluss

    Schnittstellen Video

    1x VGA (1x rechts), 1x HDMI (1x rechts), 1x Webcam

    Schnittstellen Audio

    Mikrofon

    ja

    Kopfhörer

    ja

    Line-In

    nein

    S/P-Dif out

    nein

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