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    Asus N10J: 10,2 Zoll Subnotebook/Netbook im Test

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    Asus N10J  

    Asus N10J: 10,2-Zoll-Netbook im Test

    16.12.2008, 10:25 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

    Asus N10J: 10,2 Zoll Subnotebook/Netbook im Test. Im Test: Subnotebook Asus N10J (Foto: Asustek)

    Im Test: Subnotebook Asus N10J (Foto: Asustek)

    Für Asus ist der Fall eindeutig: Das N10J ist ein Subnotebook – das soll schon das Design verdeutlichen, das sich von der Netbook-Serie Eee PC klar unterscheidet. Das N10J ist in ein champagnerfarbenes Gehäuse gehüllt, mit silbernen Zierleisten auf dem Deckel und über der Tastatur. Auch verfügt bisher kein Netbook über eine 3D-Karte – die Mini-Laptops arbeiten mit einer leistungsschwächeren, aber im Chipsatz integrierten Grafiklogik: Das Asus N10J bringt dagegen beides mit: Zwischen der 3D-Karte Nvidia Geforce 9300M GS und der Chipsatz-Grafik Intel GMA950 kann man umschalten. Dafür ist beim Asus N10J allerdings ein Neustart erforderlich – aktuelle Centrino-2-Notebooks mit Wechselgrafik schaffen das auch ohne.

    Tempo

    Beim Rechentempo rangiert das Asus N10J eindeutig auf Netbook-Niveau – es schafft nur lausige 35 Punkte im Sysmark 2007. Ein Atom-Netbook wie das Medion Akoya E1210 ist genauso schnell – oder langsam. Die 2 GB RAM bringen selbst bei speicherintensiven Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitungen keinen Vorteil: Das Asus N10J mit Vista bewältigt diese Aufgaben genauso schnell wie das Medion-Netbook unter Windows XP. Einen deutlichen Vorteil hat das Asus N10J natürlich bei Spielen: Im 3D Mark 06 ist es mit 1556 Punkten um den Faktor 10 schneller als ein Netbook. Das reicht im Praxiseinsatz aber dennoch nur für ältere oder grafisch anspruchslose Spiele beziehungsweise stark reduzierte Effekte: Far Cry ruckelte in der maximalen Auflösung 1024 x 600 Bildpunkten mit 22 Bildern pro Sekunde. Immerhin – für ein Subnotebook ist das ein respektables Ergebnis.

    Ausstattung

    Wie den Netbooks fehlt dem Asus N10J ein optisches Laufwerk. Dafür hat es aber eine größere Festplatte – sie fasst 250 GB statt der bei Netbooks üblichen maximal 160 GB. Auch die Netzwerk-Komponenten liegen mit Gigabit-LAN, Draft-n WLAN sowie Bluetooth eher auf Subnotebook- als Netbook-Niveau. Weiterer Vorteil: Das Asus N10J bietet viele Schnittstellen – unter anderem drei USB-Ports, einen HDMI-Ausgang sowie einen Steckplatz für das kleine Expresscard-Format /34. Firewire- und Modemanschluss fehlen, auch dockingfähig ist das Asus N10J nicht.

    Ergonomie

    Die Bildqualität des 10,2-Zoll-Displays ist durchaus ordentlich. Zwar fällt die Helligkeit vom Zentrum zu den Displayrändern deutlich ab – das stört aber auf dem kleinen Display nicht besonders. Die Leuchtdichte erreicht im Schnitt fast 200 cd/m2: So kann man draußen auf dem spiegelnden Display wenigstens bei bedecktem Himmel noch etwas erkennen. Das Asus N10J verfügt auch über einen automatischen Lichtsensor, der die Helligkeit ans Umgebungslicht anpasst – in gut ausgeleuchteten Innenräumen funktioniert dies auch ganz ordentlich. Unter Last wird der Lüfter nie lauter als kaum hörbare 0,4 Sone – dem sparsamen Atom-Prozessor sei Dank.

    Mobilität

    Das Asus N10J wiegt 1,6 Kilogramm. Das ist schwerer als alle Netbooks und auch als viele Subnotebooks: Selbst jene, die ein integriertes optisches Laufwerk mitbringen – aber auch deutlich teurer sind als das N10J. Beim Akkutest brachte das Umschalten auf die integrierte Grafik rund 30 Minuten mehr Laufzeit: Mit der aktiver 3D-Karte schaffte das Asus N10J knapp 4,5 Stunden, mit der Chipsatzgrafik über fünf Stunden – sehr ordentlich. Besonders effizient ist das Asus N10J aber nicht: Sein Rechentempo bleibt auch im Akkubetrieb sehr mau – in der gleichen Zeit lässt sich mit dem Asus-Winzling deutlich weniger wegarbeiten als mit einem Subnotebook, das einen Core 2 Duo aus der (Ultra-)Low-Voltage-Familie verwendet: Für den produktiven Business-Einsatz kommt das N10J also kaum in Frage.

    Handhabung

    Beim Asus N10J liegen die Tasten in einem 18-Millimeter-Raster – sie sind also nur minimal kleiner als bei einem Standard-Notebook. Nur wenige Tasten fallen noch kleiner aus, so dass man fehlerfrei und schnell tippen kann. Weniger gut gefiel uns das glatte, wenig präzise Touchpad.

    Fazit Asus N10J

    Das Asus N10J ist eine gelungene Mischung aus Netbook und Subnotebook. Mit der 3D-Grafik kann man zumindest wenig anspruchsvolle ältere Spiele genießen. Akkulaufzeit und Ausstattung liegen auf Subnotebook-Niveau, der Preis entspricht aber eher einem Netbook. Wie übrigens auch die sehr mäßige Leistung – wer halbwegs aktuelles Rechentempo benötigt, sollte das Asus N10J meiden.

    Alternativen

    Ohne spieletaugliche Grafik und mit weniger Schnittstellen kommt das deutlich günstigere Netbook Samsung NC10. Aktuelles Rechentempo bietet das zwei Kilogramm schwere Subnotebook Samsung Q210-Aura P8400 Terence.

    Weitere Modelle

    Asus N10E-HV013: nur mit Chipsatzgrafik, ohne 3D-Karte, mit 160-GB-Festplatte.

    Testergebnisse und technische Daten

    Sub-Notebook

    Asus N10J

    Preis-Leistungs-Wertung (max. 100 Punkte)

    44

    Anbieter

    Asus

    Weblink

    www.asus.de

    Preis

    rund 600 Euro
    Asus N10J
    Preis im t-online.de Shop

    Preise vergleichen

    Hotline

    01805/010920

    Garantie

    24 Monate

    Asus N10J

    BEWERTUNG (0-100 Punkte)

    Tempo (10%)

    26

    Ausstattung (10%)

    36

    Mobilität (20%)

    52

    Ergonomie (20%)

    54

    Handhabung (15%)

    35

    Service (15%)

    10

    Preis (10%)

    100

    Gesamtergebnis

    44

    Asus N10J

    TESTERGEBNIS

    Benchmarks

    Sysmark 2007

    35 Punkte

    3D Mark 06

    1556 3D-Marks

    Akkulaufzeit

    307 Minuten

    Display

    Max. Helligkeit

    237 cd/m²

    Min. Helligkeit

    157 cd/m²

    Durchschn. Helligkeit

    191 cd/m²

    Helligkeitsverteilung

    66 %

    Max. Kontrast

    232:1

    Betriebsgeräusch

    Ruhe

    23 dB(A) / 0,3 Sone

    Last

    24 dB(A) / 0,4 Sone

    Gewicht

    Notebook

    1,60 kg

    Netzteil

    0,32 kg

    Asus N10J

    TECHNISCHE DATEN

    Prozessor

    Atom N270 (1,60 GHz)

    Arbeitsspeicher

    2048 MB, DDR2-667

    Grafikchip

    Nvidia Geforce 9300M GS, 256 MB

    Display

    10.2 Zoll, 1024 x 600

    Festplatte

    Seagate Momentus 5400.5; 232,9 GB

    optisches Laufwerk

    Betriebssystem

    Windows Vista Business SP1

    Kommunikation

    Modem

    nein

    Ethernet

    1x (1x rechts)

    10/100 Mbit/s

    nein

    10/100/1000 Mbit/s

    ja

    WLAN

    802.11n

    Bluetooth

    ja

    Schnittstellen Peripherie

    3x USB (2x links, 1x rechts), 1x Expresscard (1x rechts, 34), 1x Kartenleser (1x vorne, SD, MS/Pro)

    Schnittstellen Video

    1x VGA (1x rechts), 1x HDMI (1x links), 1x Webcam

    Schnittstellen Audio

    Mikrofon

    ja

    Kopfhörer

    ja

    Line-In

    nein

    S/P-Dif out

    nein

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