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    Alienware M17: 17 Zoll Gaming-Notebook mit Crossfire-Grafik im Test

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    Alienware M17  

    Alienware M17: 17 Zoll Gaming-Notebook im Test

    15.02.2009, 12:13 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

    Alienware M17: 17 Zoll Gaming-Notebook mit Crossfire-Grafik im Test. Notebook mit zwei Grafikkarten: Alienware M17

    Notebook mit zwei Grafikkarten: Alienware M17 (Quelle: Hersteller)

    Mit zwei Mobility Radeon HD3870 – ATIs derzeitigem Top-Modell – bestückt Alienware das M17. Jeder der beiden Grafikchips bringt 320 Shader mit. Trotz der Grafikpower baut Alienware ein 17-Zoll-Display mit nur 1440 x 900 Bildpunkten statt eines höher auflösenden Displays ein – eine kluge Entscheidung: Viele Spiele-Notebooks protzen mit einer hohen Displayauflösung, die man aber beim Spielen wieder reduzieren muss, weil der Grafikchip dafür zu langsam ist.

    Alienware versieht das M17 mit einer matt-schwarzem Lackierung – nur der Rahmen ums Display glänzt. Die Handballenablage fühlt sich ebenso wie der Deckel angenehm gummiert an. Das Gehäuse ist ordentlich verarbeitet, nur am unteren Displayrand liegt ein sichtbarer Spalt zwischen Panel und Rahmen.

    Tempo

    Im 3D Mark 06 erzielte das Alienware M17 einen neuen Rekordwert – 12.458 Punkte! Auch in den Spiele-Benchmarks bewies die Crossfire-Kombination ihre Schlagkraft: Bei World in Conflict reicht es auch im DX10-Modus mit 33 Bildern pro Sekunde für flüssige Bildraten. In der DX9-Einstellung wuppte das M17 sogar 66 Bilder pro Sekunde. Auch Far Cry 2 ließ sich ruckelfrei im DX10-Modus spielen: Hier schaffte das Alienware M17 31 Bilder pro Sekunde.

    Als Betriebssystem ist die 64-Bit-Version von Windows Vista Home Premium installiert: Die eingebauten 4 GB Arbeitsspeicher lassen sich also voll nutzen. Damit schneidet das M17 auch in speicherintensiven Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitung gut ab. Insgesamt erreicht das Notebook im Sysmark 2007 sehr gute 126 Punkte: Dass es nicht zu mehr reicht, liegt vor allem an der Festplatte, die dank hoher Umdrehungszahl zwar eine flotte Zugriffszeit vorweisen kann, beim sequentiellen Datentransfer aber nicht ganz vorne mitspielt.

    Alienware M17: Spiele-Leistung

    World in Conflict

    Bilder pro Sekunde

    1440 x 900 (DX10)

    33

    1440 x 900 (DX9)

    62

    Far Cry 2

    1440x900 (DX10)

    31

    1440x900 (DX9)

    57

    Ausstattung

    Die Festplatte drückt auch aufgrund ihrer geringen Kapazität – nur 160 GB – die Ausstattungsnote des Alienware M17. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann auch den zweiten HDD-Schacht mit einer Festplatte bestücken. Ansonsten gibt es wenig zu meckern: Zwar besitzt das Alienware-Notebook kein Blu-ray-Laufwerk, sondern nur einen DVD-Brenner, dafür geht es aber bei dem Netzwerk-Equipment mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth in die Vollen. An vier USB-Buchsen lässt sich Peripherie anschließen, ein Port ist als e-SATA/USB-Kombi-Buchse ausgelegt. Den Zugriff aufs Notebook kann man über den Fingerprint-Leser oder eine Gesichtserkennung per Webcam sichern.

    Ergonomie

    Das Display des M17 ist entspiegelt – damit kann man auch unter verschiedenen Lichtverhältnissen das Notebook problemlos nutzen. Allerdings ist es nicht besonders hell – im Mittel maßen wir nur 143 cd/m2. Farben stellte es natürlich dar, aber nicht besonders knackig. In hellen Bereichen löste das Display nicht alle Details auf, für die meisten Spiele ist aber die dunkle Seite wichtiger: Hier leistete sich das Alienware M17 keine Schwächen. Die Lüfter drehen fast ständig, sind aber nicht besonders laut. Nur unter voller Last erreichten sie eine störende Lautstärke.

    Mobilität

    Wenigstens ist das Alienware M17 leichter als ein Midi-Tower – für ein Notebook ist es nämlich mit 4,34 Kilogramm plus 1,44 Kilogramm fürs Netzteil sehr schwer. Die Akkulaufzeit beträgt zwei Stunden bei Standardanwendungen, dabei gönnt sich das Alienware M17 fast 40 Watt – mehr als doppelt so viel wie ein Notebook mit Chipsatzgrafik.

    Handhabung

    Das große Gehäuse des Alienware M17 bietet viel Platz für die Tastatur, zum Beispiel auch für einen dreispaltigen Ziffernblock. Außerdem kann man seine Hände beim Schreiben bequem auf der großzügig dimensionierten Handballenablage positionieren. Die stabile Tastatur besitzt einen deutlichen Anschlag und bleibt auch beim schnellen Tippen leise – sehr gut. Eher ein Gimmick als nützlich: Die Tasten sind beleuchtet – allerdings sehr ungleichmäßig.

    Fazit Alienware M17

    Für Spieler ist die Crossfire-Kombination im Alienware M17 derzeit das Optimum. Dass das Notebook sehr teuer und nicht für unterwegs geeignet ist, liegt in der Natur von Spiele-Laptops. Aber ein helleres Display und eine größere Festplatte hätte man schon erwarten dürfen.

    Alternativen

    Das Asus G71V ist bei Standard-Anwendungen schneller und bringt mehr Festplatten-Platz sowie ein Blu-ray-Laufwerk mit. Es besitzt mit der Geforce 9700M GT allerdings eine leistungsschwächere Grafikkarte.

    Testergebnisse und technische Daten

    Notebook über 1000 Euro

    Alienware M17

    Wertung (max. 100 Punkte)

    48

    Anbieter

    Alienware

    Weblink

    www.alienware.de

    Preis

    rund 2180 Euro

    Hotline

    0800/100 5079

    Garantie

    24 Monate

    Alienware M17

    BEWERTUNG (0-100 Punkte)

    Tempo (20%)

    76

    Ausstattung (20%)

    53

    Mobilität(15%)

    15

    Ergonomie (20%)

    33

    Handhabung (15%)

    45

    Service (10%)

    69

    Gesamtergebnis

    48

    Alienware M17

    TESTERGEBNIS

    Benchmarks

    Sysmark 2007

    126 Punkte

    3D Mark 06

    12.458 3D-Marks

    Akkulaufzeit

    120 Minuten

    Display

    Max. Helligkeit

    163 cd/m²

    Min. Helligkeit

    131 cd/m²

    Durchschn. Helligkeit

    143 cd/m²

    Helligkeitsverteilung

    80 %

    Max. Kontrast

    99:1

    Betriebsgeräusch

    Ruhe

    22,2 dB(A) / 0,3 Sone

    Last

    32,5 dB(A) / 1,4 Sone

    Gewicht

    Notebook

    4,340 kg

    Netzteil

    1,440 kg

    Alienware M17

    TECHNISCHE DATEN

    Prozessor

    Intel Core 2 Duo T9400 (2,53 GHz)

    Arbeitsspeicher

    4096 MB, DDR3-1066

    Grafikchip

    2x ATI Mobility Radeon HD3870, 1024 MB

    Display

    17 Zoll, 1440 x 900

    Festplatte

    Seagate Momentus 7200.2; 149,1 GB

    optisches Laufwerk

    Optiarc AD-7590S (DVD-Brenner, unterstützte Medientypen: DVD+R/+RW/+R DL/-R/-RW/-R DL/-RAM/CD-R/-RW, Tempo: 8-/8-/4-/8-/6-/4-/5-/24-/24fach)

    Fingerprint-Scanner

    ja

    Betriebssystem

    Windows Vista Home Premium SP1

    Kommunikation

    Modem

    nein

    Ethernet

    1x (1x hinten)

    10/100 Mbit/s

    nein

    10/100/1000 Mbit/s

    ja

    WLAN

    802.11n

    Bluetooth

    ja

    Schnittstellen Peripherie

    3x USB (2x rechts, 1x hinten), 1x Firewire (1x rechts), 1x Expresscard (1x links, 54), 1x Kartenleser (1x links, SD, MS), 1x e-SATA (1x hinten)

    Schnittstellen Video

    1x HDMI (1x hinten), 1x Webcam

    Schnittstellen Audio

    Mikrofon

    ja

    Kopfhörer

    ja

    Line-In

    nein

    S/P-Dif out

    ja

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