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Libretto W100: Toshiba bringt den Netbook-Tablet-Computer

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Libretto W100  

Toshiba bringt Notebook mit Dual-Display

21.06.2010, 11:37 Uhr | t-online.de

Libretto W100: Toshiba bringt den Netbook-Tablet-Computer. Das Toshiba Libretto W100 hat statt einer mechanischen Tastatur zwei Touchscreens. (Bild: Hersteller)

Das Toshiba Libretto W100 verzichtet auf eine mechanische Tastatur und bietet statt dessen zwei Touchscreens. (Bild: Hersteller)

Toshiba hat mit dem Libretto W100 einen Computer vorgestellt, der auf den ersten Blick wie ein Netbook ohne Tastatur aussieht. Statt mechanischer Tasten bietet das Libretto W100 gleich zwei Touchscreens und ist somit eine Mischung aus Netbook und Tablet-Computer. Was Microsoft als reine Konzeptstudie Courier wieder in der Schublade verschwinden ließ, bringt Toshiba im August in limitierter Stückzahl in den Handel.

Das Toshiba Libretto W100 bedient der Nutzer zunächst wie ein herkömmliches Netbook. Auf dem unteren Touchscreen blendet der Computer dazu eine virtuelle Tastatur ein. Diese soll beim Antippen der Tasten spürbare Rückmeldung liefern, um auch Touchscreen-Skeptiker zu überzeugen. Steht kein Tisch oder eine geeignete Unterlage zur Verfügung, bietet der Computer auch eine Art Daumenmodus. Dabei sind die Tasten links und rechts am Bildschirmrand gruppiert. Dann kann der Nutzer das Libretto W100 in den Händen halten und mit den Daumen die Tasten drücken. Wie das funktioniert, zeigen wir in der Foto-Serie zum Toshiba Libretto W100.

Flexible Bedienung über beide Touchscreens

Praktisch: Ein Sensor ermittelt, wie der Computer gehalten wird. Hält der Nutzer das Libretto W100 hochkant, stellen die beiden Monitore ein eBook mit zwei sichtbaren Seiten wie ein richtiges Buch dar. Ein weiterer Clou ist der Dashboard genannte virtuelle Schreibtisch. Auf dem kann der Besitzer Dokumente, Fotos und andere Objekte wie Uhr, Kalender oder Taschenrechner verschieben und nutzen.

Windows-7-Netbook im iPad-Format

Die beiden berührungsempfindlichen Displays fallen mit 17,78 cm (7 Zoll) Diagonale ziemlich klein aus. Dafür wiegt das Libretto mit knapp 800 Gramm weit weniger als ein kleines Notebook und ungefähr so viel wie Apples iPad. Mit 20,2 cm Länge, 12,3 cm Breite und 3 cm Dicke hat es in etwa die Abmessungen eines Taschenbuchs. Die Display-Auflösung liegt mit jeweils 1024 mal 600 Pixeln auf dem üblichen Netbook-Niveau, der Rest der technischen Ausstattung erinnert aber eher an ein Subnotebook. Als Prozessor kommt der moderne Doppelkern-Chip Pentium 5400 zum Einsatz. Dieser rechnet trotz niedriger Taktrate von 1,2 GHz deutlich schneller als der Netbook-Chip Intel Atom, kann aber mit den Core 2 Duo- und Core i3/i5-Chips der größeren Notebooks nicht mithalten. Ein noch schnellerer Prozessor hätte allerdings vermutlich den Energiehaushalt völlig aus dem Gleichgewicht gebracht. Die beiden Displays dürften bereits kräftig am Akku saugen. Da ist es nicht verwunderlich, dass Toshiba als maximale Laufzeit schlappe drei Stunden angibt.

Ab Juli im Handel

Zur weiteren Ausstattung zählen 2 GB RAM, 64 GB Flashspeicher, eine Webcam, Bluetooth und WLAN 802.11 sowie ein Steckplatz für microSD-Karten und ein USB-Anschluss. Als Betriebssystem setzt Toshiba Windows 7 Home Premium ein. Toshiba will das Libretto W100 in limitierter Stückzahl anbieten. Das interessante Konzept hat allerdings seinen Preis. Die ab Juli erhältliche WLAN-Variante schlägt bereits mit 1099 Euro zu Buche. Wer sich für die ab August angebotene Version mit zusätzlicher UMTS-Funktionalität interessiert, sollte schon mal 1249 Euro bereit halten.

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