08.04.2011, 09:25 Uhr | t-online.de
Der Akku eines Notebooks lässt einen unterwegs in den ungünstigsten Situationen im Stich. Da endet ein DVD-Thriller abrupt vor dem Showdown, oder die Präsentation vor wichtigen Geschäftspartner kann nicht vorgetragen werden, weil einfach keine Steckdose in der Nähe ist. Dabei lässt sich die Akkulaufzeit bei einem Notebook mit einfachen Tricks verlängern.
Die größten Stromfresser bei Notebook und Netbook sind Bildschirm und Chipsatz. Wer die Funktionen dieser Bestandteile einschränkt, spart Energie – sofern der Akku nicht schon über Jahre hinweg seine Leistungsfähigkeit eingebüßt hat. Bei einem alten Notebook-Akku, der nur noch wenige Minuten durchhält, hilft nur der Kauf eines neuen Energiespeichers. In allen anderen Fällen lässt sich die Laufzeit des Notebook-Akkus mit einigen Tricks verlängern, ohne die Energieoptionen von Windows anzupassen. Gerade unterwegs ist es wichtig, im laufenden Betrieb noch ein paar Minuten Laufzeit mehr aus dem Notebook-Akku herauszuquetschen.
Schon allein das Dimmen des Displays verlängert die Akkulaufzeit merklich. Dazu müssen Sie die Funktionstaste (meist unten links) und die Helligkeitstaste drücken. Die Helligkeit des Bildschirms sollte stets soweit verringert werden, dass Nutzer noch gut sehen. Auch in den Energieeinstellungen von Windows sollte zudem festgelegt sein, dass das Display im Akkubetrieb sich im Leerlauf frühzeitig abschaltet.
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Sämtliche aktivierte Notebook-Hardware zieht dauerhaft Strom. Dabei sind Bluetooth, UMTS-Modem und WLAN-Adapter nicht immer notwendig. Wer unterwegs nicht ins Internet muss, sollte nicht benötigte Komponenten abschalten. Die meisten Notebooks und Netbooks besitzen dafür einen speziellen Schalter am Gehäuse. Falls das Notebook über eine dezidierte Grafikkarte verfügt, lässt sich in dessen Treiber ebenfalls ein Stromspar-Modus aktivieren. Im Geräte-Manager von Windows sollten Sie zudem angeschlossene USB-Geräte so einstellen, dass sie bei Inaktivität automatisch abgeschaltet werden.
Viele Einstellungen wie Bildschirmhelligkeit und WLAN lassen sich in Windows 7 und Windows Vista mit dem Mobilitätscenter steuern, das mit der Tastenkombination [Windows + X] geöffnet wird. Das kleine Fenster bietet Schnellzugriff auf wichtige Optionen, zeigt aber auch die Restkapazität des Akkus an und ermöglicht, einen Energiesparplan auszuwählen. Sämtliche Windows-Nutzer finden detaillierte Informationen zum eingebauten Akku wie auch der Restlaufzeit in der Gratis-Software AkkuLine Batterie Tool.
Wird das Notebook für längere Zeit nicht benötigt, empfiehlt sich der Ruhezustand von Windows anstelle des Standby- oder Energiespar-Modus. In diesem Zustand zieht das ausgeschaltete Notebook keinerlei Strom aus dem Akku, Windows lässt sich aber schneller hochfahren und die zuvor geöffneten Programmen sind umgehend verfügbar. Das ist besser als das Notebook komplett herunterzufahren.
Unter Windows laufen viele Dienste und Programme im Hintergrund und sorgen so für eine höhere Systemlast und höheren Energiebedarf. Daher sollten ungenutzte Windows-Gadgets ebenso beendet werden wie Programme, die sich im Taskbereich verstecken. In Windows Vista und Windows 7 können Sie zudem die optischen Effekte der Aero-Oberfläche abschalten.
Quelle: t-online.de
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