13.10.2011, 15:24 Uhr | Christian Fenselau
Notebooks sollten flott, ausdauernd und zuverlässig sein – und am besten darüber hinaus auch richtig schick aussehen. Als besonderer Ausdruck von Designkunst gilt dabei die ultraflache Bauweise. Wer wie das Apple MacBook Air die Zwei-Zentimeter-Marke unterschreitet, darf sich zum Club der Ultraflachen zählen. Dabei haben die edlen Flundern auch praktische Vorteile. Wir zeigen Ihnen die flachsten Notebooks der Welt.
Dass die Ultraflachen so beliebt sind, liegt nicht nur am Look. Die meisten laufen lange ohne Steckdose, weil die verbauten Elemente der Bauweise angepasst sind und mit sehr wenig Strom auskommen. Vor allem sind diese Notebooks sehr leicht und belegen in der Tasche nur wenig Platz. Das gilt zwar grundsätzlich auch für Netbooks. Doch die Mini-Computer im 10-Zoll-Format spielen technisch ein paar Ligen tiefer. Wer also Rechenleistung, den Komfort eines großen Bildschirms und einer entsprechenden Tastatur mit geringem Gewicht kombinieren will, kommt um einen Ultraflachen nicht herum.
Im Laufe der Jahre sind Notebooks nicht nur immer schneller, sondern auch immer flacher geworden. Das liegt nicht nur daran, dass viele Bauteile wie Prozessoren oder Festplatten ebenfalls geschrumpft sind. Viele damalige Bestandteile sind im Laufe der Zeit weggefallen, etwa die dicken Druckeranschlüsse oder Diskettenlaufwerke. Die hinzugekommen Teile wie WLAN- oder Bluetooth-Chip sind dagegen winzig. Allerdings: Billig ist keines dieser Notebooks, im Gegenteil: Strom sparende Chips sind teuer. Sie produzieren weniger Abwärme und müssen weniger aufwändig gekühlt werden, was wiederum Platz spart. Das macht die flache Bauweise erst möglich. Ein angenehmer Nebeneffekt ist das kaum wahrnehmbare Lüftergeräusch der meisten Flachmänner, das sie auch für den Einsatz in leisen Umgebungen qualifiziert.
Bisher haben nicht viele Hersteller extrem flache Notebooks im Sortiment. Apple setzt mit dem MacBook Air konsequent auf flache Bauweise und macht zwangsläufig Zugeständnisse an Rechentempo und Ausstattung. Jenseits von Apple nimmt die Auswahl an extrem flachen Notebooks langsam zu, seitdem Prozessor- und Chipsatzhersteller Intel die Kategorie der "Ultrabooks" definiert hat. Dank Strom sparender und trotzdem schneller Chips sollen damit leichte und trotzdem leistungsfähige Laptops entwickelt werden, die deutlich flacher sind als bisher möglich. Ein Notebook, das maximal 21 Millimeter dick und nicht schwerer als 1,4 kg ist, darf als Ultrabook bezeichnet werden. Mehrere Hersteller haben darauf reagiert und bieten erste Ultrabooks an, durchweg mit sehenswertem Ergebnis. Die meisten der neuen Flachmänner von Acer, Asus, Lenovo oder Toshiba haben ein Metallgehäuse und machen einen edlen Eindruck. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Ultrabooks durchaus bezahlbar sind; die Modellpalette beginnt in der Regel bei etwa 1000 Euro. Zu früheren Zeiten kosteten hochwertig verarbeitete und ultraflache Notebooks deutlich mehr.
Zugeständnisse bei dieser Bauweise sind unvermeidbar. So wird zur 3D-Berechnung der integrierte Grafikchip genutzt, eine schnelle Spiele-Grafik ist wegen der dann notwendigen Wärmeabfuhr nicht mit der dünnen Bauweise vereinbar. Für gelegentliche Spielchen bei heruntergeregelten Optionen reicht es aber trotzdem, die Chipsätze neuester Generation sind dafür ausreichend schnell. Ein optisches Laufwerk fehlt bei den Ultrabooks ebenfalls; per USB lässt sich bei Bedarf ein externer DVD-Brenner anschließen. Wer auf einen integriertes Laufwerk wert legt, muss sich für ein dickeres und in der Regel schwereres Laptop entscheiden.
13.10.2011, 15:24 Uhr | Christian Fenselau
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