Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Computer > Notebook-Test >

Medion Akoya P6630: Aldi-Notebook im Test

...

Medion Akoya P6630  

Medion Akoya P6630: 15,6-Zoll-Notebook im Test

17.02.2011, 10:51 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Medion Akoya P6630: 15,6-Zoll-Notebook im Test. Aldi-Notebook im Test: Medion Akoya P6630 (Foto: pcwelt)

Aldi-Notebook im Test: Medion Akoya P6630 (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Core-Prozessor, Nvidia-Grafikkarte, 640-GB-Festplatte und USB 3.0: Medion packt enorm viel ins Akoya P6630 – und das alles für 599 Euro. Allerdings hat Medion auch an der Sparschraube gedreht: Im Karton des neuen Aldi-Notebooks liegen weniger Beigaben als bei früheren Aldi-Notebooks. Es gibt keinen DVB-T-Stick fürs Fernsehen, keine Notebook-Tasche oder USB-Maus. Diesmal hat Medion sogar auf das zweite Betriebssystem verzichtet: Bisher war auf den Aldi-Notebooks immer Windows 7 in der 32-Bit-Version installiert, die 64-Bit-Version lag auf Wiederherstellungs-DVD bei. Beim neuen Aldi-Notebook gibt es nur die 64-Bit-Version: installiert auf dem Notebook und auf Recovery-DVD.

Notebook

    Den eingebauten Arbeitsspeicher können Sie aber trotzdem nicht komplett für Programme nutzen: Das liegt aber nicht an Windows 7, sondern an der Grafikeinheit im Intel-Prozessor Core i3-390M. Sie knappst sich rund 200 MB ab. Dennoch: Eine bessere Ausstattung als im Aldi-Notebook bekommen Sie zu diesem Preis derzeit nirgendwo anders.

    Medion Akoya P6630: Software

    Dazu kommen wie bei allen Aldi-Notebooks noch die unzähligen vorinstallierten Programme. Egal, ob es um Büro-Software wie Microsoft 2010 Starter oder ums Brennen von DVDs geht – Einsteiger können beim Medion Akoya P6630 sofort loslegen. Experten dürfen aber die De-Installations-Maschine anwerfen: Das komplette Software-Paket brauchen sie nicht, zu einigen Programmen gibt es bessere Alternativen.
    Ein weiteres Plus: Medion gibt aufs Akoya P6630 wie auf alle Aldi-Notebooks 36 Monate Garantie – allerdings wie die meisten Hersteller nur sechs Monate auf den Akku.

    Medion Akoya P6630: Rechenleistung und Spieleleistung

    Im Aldi-Notebook Medion Akoya P6630 tut der derzeit schnellste Core i3 von Intel seinen Dienst: Der Core i3-390M mit 2,66 GHz. Ihm fehlt die automatische Übertaktungsfunktion Turbo Boost, die Intel erst den Modellen der Core-i5-Familie spendiert. Außerdem stammt er noch aus der ersten Core-Generation. Die neuen Prozessoren aus der Sandy-Bridge-Familie hat Intel zwar schon Anfang des Jahres vorgestellt: Die Modelle Core i3 und Core i5 werden aber noch immer nicht in Notebooks eingebaut. Denn Intel musste den passenden Chipsatz wegen eines Fehlers im SATA-Controller erst einmal aus dem Verkehr ziehen.

    Medion Akoya P6630: Tempo

    Bei Standard-Programmen arbeitete der Core i3-390M im Medion Akoya P6630 extrem flott: Im System-Test Sysmark 2007, der die Rechenleistung bei Büro- und Multimedia-Software untersucht, war das Medion Akoya P6630 genauso schnell oder sogar schneller als Notebook mit Core i5. Mit dem neuen Aldi-Notebook haben Sie also auch bei anspurchsvolleren Programmen keine Probleme.

    Allerdings passt der Prozessor nicht zur Grafikkarte. Die Nvidia Geforce GT 540M wird durch den Core-Prozessor etwas ausgebremst. Das zeigt sich vor allem an weniger aufwändigen Spielen mit DirectX9-Effekten: Hier könnte die Grafikkarte schneller, wenn der Prozessor rechenstärker wäre.

    Das Medion Akoya P6630 war in den DX9-Tests kaum schneller als bei Tests mit DX10-Spielen. Notebooks, die den Geforce GT 540M mit einem stärkeren Prozessor paaren, holen hier deutlich mehr heraus als das Aldi-Notebook: Das Sandy-Bridge-Notebook Asus N53SV war mit einem Core i7 beispielsweise bei World in Conflict unter DX9 fast doppelt so schnell wie das Medion Akoya P6630. Im DX10-Modus waren beide Notebooks dagegen gleich schnell. Ein Core i5 wäre die bessere Wahl für Spieler gewesen, hätte das Akoya P6630 aber teurer gemacht.

    Medion Akoya P6630: Grafikkarte

    In Tests mit DX10-Spielen konnte der Geforce GT 540M besser zeigen, was in ihm steckt: Bei den meisten Spielen reichte die Leistung der Mittelklasse-Grafikkarte für flüssige Bildraten in der maximalen Auflösung – bei Far Cry 2 waren es beispielsweise 45 Bilder pro Sekunde, bei World in Conflict 31 Bilder pro Sekunde. Damit wird das Aldi-Notebook zwar nicht zur Spielemaschine: Für die meisten Gelegenheits-Gamer dürfte diese 3D-Leistung aber ausreichen.

    Auch der Test mit 3D Mark Vantage belegt das Missverhältnis zwischen GPU und CPU: Verglichen mit dem Asus N73JF , in dem die Grafikkarte Nvidia Geforce GT 425M und der Prozessor Core i3-370M arbeiten, schneidet das Aldi-Notebook im GPU-Wert rund 15 Prozent, im CPU-Test aber nur rund drei Prozent besser ab.

    Für Spiele mit aktuellen DirectX11-Effekten reicht die Kraft des Geforce GT 540M nicht ganz aus: In Dirt II erreichte er in der Detailstufe "Hoch" knapp 27 Bilder pro Sekunde, bei "Sehr hoch" waren es nur noch rund 21 Bilder pro Sekunde.

    Medion Akoya P6630: Ausstattung und Anschlüsse

    An der Ausstattung des Medion Akoya P6630 gibt es nichts zu mäkeln: Die Festplatte bietet Platz für knapp 600 GB. Medion hat sie in zwei Partitionen aufgeteilt: Auf der ersten liegen Betriebssystem und Anwendungen, auf der zweiten die installierten Treiber und die aufgespielte Software als Backup. Außerdem ist noch eine 1 GB große Recovery-Partition vorhanden, die im Explorer unsichtbar ist. Darüber kann man bei einem Windows-Schaden das Betriebssystem wieder aufspielen, indem man beim Notebook-Start die Taste F11 drückt und damit die Software Cyberlink PowerRecover startet: Sie erlaubt auch, Windows neu einzuspielen, die Benutzerdaten aber zu behalten.

    Medion Akoya P6630: DVD-Brenner

    Der DVD-Brenner beschreibt DVDs und CDs mit üblicher Geschwindigkeit, auch mit zerkratzten Medien hatte er im Test keine Probleme. Mit Blu-ray-Scheiben kann er nichts anfangen. Er lässt sich sehr einfach ausbauen: Man muss auf der Notebook-Unterseite nur einen Riegel lösen, um das Laufwerk zu entnehmen. Bei Medion gibt es eine zweite Festplatte (500 GB für 100 Euro) und ein Subwoofer-Modul (40 Euro), die man statt des Brenners ins Akoya P6630 einbauen kann.

    Medion Akoya P6630: USB-3.0

    Der USB-3.0-Anschluss liegt links vorne: Im Test lieferte er mit einer externen Festplatte über 60 MB/s beim Lesen oder Schreiben und war damit doppelt so schnell wie ein USB-2.0-Anschluss, von denen das Aldi-Notebook drei mitbringt. Ein externer Monitor lässt sich per HDMI oder VGA anschließen.

    Das Medion Akoya P6630 bietet zwei Audioanschlüsse – einen analogen Eingang sowie einen Ausgang, der analoge oder digitale Signale liefert. Ein analoges Lautsprecher-Set für Heimkino-Ton kann man also nicht ans Aldi-Notebook anschließen.

    Medion Akoya P6630: Bildschirm

    Der Bildschirm des Medion Akoya P6630 ist 39,6 Zentimeter groß und zeigt eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten – das ist üblich für diese Größe. Wie bei den meisten Aldi-Notebooks ist er auch beim Akoya P6630 entspiegelt. Das ist an sich vorteilhaft, da dann Reflexionen des Umgebungslichts auf dem Display weniger stören. Allerdings erreichte der Bildschirm im Test nur eine mäßige Helligkeit und ist deshalb für helle Umgebungen trotz des matten Displays nicht ideal. Außerdem war er auch nicht besonders gleichmäßig ausgeleuchtet: Die Helligkeit nahm von der Display-Mitte zu den Rändern deutlich ab.

    Medion Akoya P6630: Lüfter

    Wie das entspiegelte Display lebt im Akoya P6630 eine weitere Tradition der Aldi-Notebooks fort – aber kein gute: Der Lüfter des neuen Aldi-Notebooks drehte unter Last auf 1,5 Sone auf. In leiser Umgebung war sein Rauschen deutlich zu hören. Außerdem setzte er sich schon bei geringer Belastung in Bewegung. Andere Hersteller bekommen in ähnlich ausgestatteten Notebooks leisere Lüfter hin. Trotzdem brachte der Lüfter die Abwärme nicht schnell genug aus dem Gehäuse: Das Aldi-Notebook erwärmte sich im Lasttest auf über 45 Grad auf der Unterseite: Auf den Oberschenkeln sollte man das Akoya P6630 daher nicht für längere Zeit abstellen. An der linken Handballenablage war das Gehäuse knapp über 36 Grad warm – spürbar, aber nicht störend.

    Medion Akoya P6630: Gewicht und Akkuleistung

    Das Aldi-Notebook ist 2,76 Kilogramm schwer: Nicht besonders leicht für ein 15-Zoll-Notebook. Dafür punktete es mit einer ordentlichen Akkulaufzeit: Im Test hielt es vier Stunden durch, weil Medion einen 8-Zellen-Akku mit 63 Wattstunden einbaut, während in den meisten 15-Zoll-Notebooks nur ein 6-Zellen-Akku mit 48 Wattstunden steckt.

    Medion Akoya P6630: Tastatur

    Die Tastatur besitzt einen dreispaltigen Ziffernblock. Im Test störten die etwas klapprigen Tasten, die keinen sehr klaren Druckpunkt boten. Wer sehr viel am Notebook schreibt, sollte sich deswegen eine externe Tastatur anschaffen. Das Touchpad unterstützt Mehrfingergesten, zum Bespiel um Fotos zu vergrößern oder zu blättern.

    Fazit Medion Akoya P6630

    Mehr kann man für 599 Euro nicht verlangen: Das Medion Akoya P6630 ist sehr gut ausgestattet und für alle Programme schnell genug. Dass das Aldi-Notebook bei Spiel schneller sein könnte, muss man hinnehmen - denn sonst wäre es teurer.

    Ebenso muss man bei diesem günstigen Preis über andere Schwachstellen hinwegsehen - etwa das nicht allzu helle Display oder den sehr aktiven Lüfter.

    Trotzdem verdient sich das Medion Akoya P6630 das Preisurteil "Sehr günstig": Wer ein gutes Allround-Notebook sucht, wird mit dem aktuellen Aldi-Notebook bestens bedient.

    Weitere Notebook-Modelle finden Sie auf unserer Notebook Test-Seite

    t-online.de Shop Notebooks günstig kaufen

    Technische Daten und Testergebnisse

    ALLGEMEINE DATEN: Medion Akoya P6630

    Testkategorie

    Notebooks

    Hersteller

    Medion

    Internetadresse

    www.medion.de

    Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers)

    599 Euro

    Technische Hotline

    01805/633466

    Garantie des Herstellers

    36 Monate

    TESTERGEBNISSE (NOTEN): Medion Akoya P6630

    Geschwindigkeit (25%)

    1,9

    Ausstattung (20%)

    2,52

    Bildschirm (17%)

    3,77

    Mobilität (15%)

    3,38

    Tastatur (8%)

    1,46

    Umwelt und Gesundheit (5%)

    3,15

    Audioqualität (5%)

    4,88

    Service (5%)

    1,07

    Testnote

    befriedigend (2,70)

    Preis-Leistung

    sehr günstig

    DIE TECHNISCHEN DATEN: Medion Akoya P6630

    Prozessor (Taktrate)

    Intel Core i3-390M (2,67 GHz)

    verfügbarer Arbeitsspeicher (eingebauter Arbeitsspeicher), Typ

    3893 MB (4096 MB), DDR3-1333

    Grafikchip (Grafikspeicher)

    Nvidia Geforce GT540M (1024 MB )

    Bildschirm: Diagonale, Auflösung, Typ

    15,6 Zoll (39,6 Zentimeter), 1366 x 768, entspiegelt

    Festplatte

    Samsung Spinpoint M7E; 595,1 GB (nutzbar)

    optisches Laufwerk

    HL-DT-ST GT40N (DVD-Brenner)

    Betriebssystem

    Windows 7 Home Premium 64 Bit

    Kommunikation

    LAN

    Gigabit-Ethernet

    WLAN

    802.11n

    Bluetooth

    nein

    Schnittstellen Peripherie

    3x USB 2.0 (2 links, rechts), USB 3.0 (links), Kartenleser (rechts, SD, MS/Pro), LAN(links)

    Schnittstellen Video

    VGA (links), HDMI (links), Internetkamera (1280 x 1024)

    Schnittstellen Audio

    Mikrofoneingang, Audioausgang (analog/digital), Mikrofon

    TESTERGEBNISSE: Medion Akoya P6630

    Geschwindigkeit

    Startzeit

    98 Sekunden

    Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

    289 Punkte

    Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

    330 Punkte

    Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

    8445 Punkte

    Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten)

    10:41 / 4:55 / -

    Kopie von DVD auf Festplatte (Minuten)

    10:41 Minuten

    USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate

    67,7 / 62,1 MB/s

    Bildschirm: Helligkeit / Helligkeitsverteilung / Kontrast

    158 cd/m² / 75 % / 358:1

    Entspiegelung

    hervorragend

    Akkulaufzeit

    4:00 Stunden

    Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil

    2,76 / 0,54 Kilogramm

    Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last

    0,5 / 1,5 Sone

    Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus

    19,4 / 76,5 / 1,1 / 0,0 Watt

    Garantiedauer

    36 Monate

    Service-Hotline: deutsch / Wochenenddienst / Erreichbarkeit / durchgehend / per Mail erreichbar

    ja / ja / 16 Stunden / ja / ja

    Internetseite: deutsch / Handbuch verfügbar / Treiber verfügbar / Hilfsprogramme verfügbar

    ja / ja / ja / ja

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Anzeige 
Sie suchen einen neuen Job in der Gastronomie?

Stellenangebote und Ausbildungsplätze in der Gastronomie. Jobsuche starten

Video des Tages
Nichts für schwache Nerven 
Filmer macht unheimliche Entdeckung an Spinne

Über sechs Millionen Menschen wollten den bizarren Clip schon sehen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping 
Die Hosen-Highlights für den Sommer entdecken!

Moderne Passformen und modische Farben - versandkostenfrei im BRAX-Online-Shop. mehr

Anzeige 
Ferienhäuser für einen perfekten Urlaub mit Kindern

Unterkünfte mit viel Platz zum Spielen und Toben, z.B. im Schwarzwald für 4 Pers. ab 439,- Euro/Woche.

Shopping 
Peter Hahn liebt Ihre Kurven!

Weiblichkeit perfekt in Szene setzen - elegante Modevielfalt bis Größe 56 von peterhahn.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITBAURCECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige