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Die besten Netbooks im Vergleichstest

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Die besten Netbooks  

Die besten Netbooks im Vergleichstest

01.06.2011, 14:16 Uhr | PC-Welt

Die besten Netbooks im Vergleichstest. Die besten Netbooks im Test (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Die besten Netbooks im Test (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Technisch hat sich bei Netbooks lange Zeit nur wenig getan. Jetzt wollen die Hersteller mit Doppelkern-Prozessoren eine bessere Rechenleistung erzielen. Außerdem soll die Unterstützung von Full-HD-Filmen neue Käufer von den Mini-Laptops überzeugen.
Diese Netbook-Trends bedeuten, dass Intels Vormacht gebrochen ist. Denn der Marktführer hat zwar mit dem Doppelkern-Prozessor Atom N550 eine Antwort auf den Wunsch nach mehr Rechenleistung parat. Bei Full-HD müssen Netbooks mit Atom-CPU jedoch passen. Hier trumpfen Mini-Laptops mit AMDs C-50 (Codename „Ontario“) wie das Acer Aspire One 522 oder das Toshiba NB550D-10H groß auf.

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Die besten Netbooks

Die besten Netbooks: Full-HD

Die AMD-Netbooks spielen Flash-Videos aus dem Internet sowie -Filme von der Festplatte oder einer Blu-ray in 1080p problemlos ab. Atom-Netbooks scheitern daran, wenn sie nicht wie der Asus EeePC 1015PN mit einem zusätzlichen Grafikchip wie dem Nvidia Ion 2 bestückt sind. Außerdem geben die AMD-Netbooks dank HDMI-Schnittstelle die Filme auch auf einem externen Monitor oder Fernseher wieder. Und das Beste: Die Multimedia-Leistung geht nicht auf Kosten der Akkulaufzeit.

Die besten Netbooks: Anwendungen

Nur wenn es um reine Rechenleistung, liegen Netbooks mit Atom N550 leicht vor den AMD-Netbooks. Für typische Netbook-Nutzung wie Internet-Surfen oder Texte tippen, sind sie daher weiterhin die bessere Wahl. Dank der vier logischen Rechenkerne, die er dem Betriebssystem dank Dual-Core plus Hyper-Threading-Technik zur Verfügung stellt und der höheren Taktrate, fühlt sich auch das Arbeiten mit einem Atom-Netbook etwas flüssiger an, vor allem wenn viele Programme aktiv sind. Hier macht sich bei den AMD-Netbooks bemerkbar, dass der C-50 nur mit 1 GHz arbeitet. Außerdem knapst sich die Grafikeinheit 277 MB vom ohnehin knappen Arbeitsspeicher ab.

Die besten Netbooks: Verbrauch

Trotz Full-HD bleibt eine lange Akkulaufzeit der wichtigste Kaufgrund für ein Netbook. Und da die aktuellen AMD- und Intel-Plattformen ähnlich sparsam arbeiten, hängt die Ausdauer vor allem von der Größe des eingebauten Akkus ab. Hier waren im Test die beiden Netbooks von Toshiba mit einem 60-Wattstunden-Akku am besten bestückt

Testsieger: Toshiba NB550D-10H

Der Testsieger war dank des AMD C-50 schnell genug für Full-HD-Videos, die man per HDMI-Ausgang auch auf einem externen Monitor ruckelfrei betrachten kann. Außerdem arbeitet das Notebook im Akkubetrieb sparsam und dank des großen Akkus auch ausdauernd.

Preis-Leistungs-Sieger: Acer Aspire One D255

Den Preis-Leistungs-Sieg holte sich das günstige Acer-Netbook aufgrund seiner langen Akkulaufzeit. Als Schmankerl gibt es außerdem das Zweit-Betriebssystem Android, das deutlicher schneller startet als Windows.

Die besten Netbooks für unterwegs

Bei der Akkulaufzeit können die AMD-Netbooks mit den Atom-Geräten mithalten: Im Test verbrauchten beide fürs das Abspielen eines Videos bei voller Bildschirmhelligkeit etwas weniger als zehn Watt. Wenn im Akkubetrieb weniger Rechenleistung gefordert ist, also zum Beispiel beim Internet-Surfen, arbeiteten die Atom-Netbook etwas sparsamer und holten eine rund 90 Minuten längere Akkulaufzeit als die beiden AMD-Geräte heraus.

Beim WLAN-Surfen im Akkubetrieb durchbrachen zwei Netbooks die 10-Stunden-Grenze – beide arbeiten mit Intel Atom und vor allem mit einem großen 6-Zellen-Akku: Das Toshiba NB520-108 lief über, das Samsung N220-Marvel Plus knapp elf Stunden.
Auch bei der Videowiedergabe im Akkubetrieb hatte das Samsung-Netbook den längsten Atem: Es lief 6:44 Stunden. Knapp 20 Minuten weniger Ausdauer bewies das Toshiba NB550D-108.

Ebenfalls gut für unterwegs eignet sich das Acer Aspire One D255. Es lässt sich mit 1180 Gramm Gewicht sowie einem leichten Netzteil (200 Gramm) bequemer transportieren als die anderen Netbooks. Seine Akkulaufzeit fällt vor allem beim WLAN-Surfen mit über neun Stunden sehr gut aus.

Die besten Netbooks: Ausstattung

Abgesehen vom Prozessor unterscheiden sich die Testgeräte nur in Details - und in der Gehäusefarbe. Vom Rosa des Asus EeePC 1015PW über das Rot des Acer Aspire One D255 und das leuchtende Orange des Toshiba NB550D bis hin zum glänzenden Schwarz des Acer Aspire One 522 ist fast das gesamte Farbspektrum ist im Tesfeld vertreten.

Ansonsten bringen alle Geräte 1 GB Arbeitsspeicher, eine 250-GB-Festplatte sowie Windows 7 Starter mit. Beim Acer Aspire One D255 ist zusätzlich Android installiert, die Asus-Netbooks bieten das Programm Express Gate: Beide starten schneller als Windows und lohnen sich daher, wenn man kurz online gehen will und das Netbook ausgeschaltet war.

An den HD-fähigen Netbooks sitzt außerdem ein HDMI-Ausgang. Beim Asus EeePC 1015PN funktioniert er aber nur, wenn der Nvidia-Grafikchip Ion2 aktiv ist. Hat man die interne Intel-Grafik angeschaltet, funktioniert die Bildausgabe an einen externen Monitor wie bei allen HDMI-losen Netbooks nur über VGA.

Die besten Netbooks: Bildschirm

Die Bildschirmgröße beträgt bei allen Geräten im Test 10,1 Zoll. Die meisten Geräte zeigen eine Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten. Eine höhere Auflösung zeigen das Acer Aspire One 522 mit 1280 x 720 Bildpunkten, das Samsung NF310 bildet sogar 1366 x 768 Pixel ab - so viel wie bei 15-Zoll-Notebooks üblich.

Durch die höhere Auflösung bringen diese beiden Netbooks mehr Inhalt auf dem Bildschirm unter. Auch das Problem, dass bei Programmfenstern die Schaltflächen am unteren Rand nicht mehr zu sehen sind, umgeht man dadurch.

Damit man mit einem Netbook auch unter freiem Himmel arbeiten kann, sollte der Bildschirm sehr hell und entspiegelt sein: Wenn die Helligkeit dann über 200 cd/m2 liegt, kann man das Display zumindest im Schatten auch an einem Sommertag problemlos ablesen.

Die höchste Helligkeit im Testfeld besaßen die beiden EeePCs von Asus: Das 1015PW leuchtete im Mittel über 250 cd/m2 hell, das 1015PN strahlte mit durchschnittlich 241 cd/m2. Hell und kontraststark war auch der Bildschirm des Acer Aspire One 533 : Er besitzt allerdings eine spiegelnde Oberfläche.

Die besten Netbooks: Fazit

Der Testsieg des Toshiba NB550D-10H zeigt: Mit dem C-50 hat AMD einen konkurrenzfähigen Netbook-Prozessor am Start. Das Toshiba-Netbook bot ruckelfreie Full-HD-Wiedergabe und arbeitete trotzdem so sparsam wie die Konkurrenten mit Atom-CPU. Die Kombination aus Ion 2 und Atom N550 im Asus EeePC 1015PN leistete Ähnliches: Das unbequeme Umschalten zwischen den beiden Grafikchips nervte aber.

Trotz Full-HD bleibt Mobilität der wichtigste Kaufgrund für ein Netbook: Entscheidend für den Toshiba-Doppelsieg war daher vor allem die lange Laufzeit der beiden Geräte. Der im Vergleich zum restlichen Testfeld größere Akku gab den Ausschlag.
Wer auf Multimedia-Leistung verzichten kann, bleibt bei einem Netbook mit Atom-Prozessor und greift zum auffälligen Asus EeePC 1015PW oder zum günstigen Acer Aspire One D255, das sich den Preis-Leistungs-Sieg holte.

Intel wird auf die Herausforderung durch AMD reagieren: Im zweiten Halbjahr 2011 soll die Cedar-Trail-Plattform mit dem neuen Atom-Prozessor Cedarview auch Intel-Netbooks fit für 1080p machen. Außerdem können damit laut Intel die Hersteller lüfterlose Netbooks bauen. Weitere Funktionen wie die kabellose Musik- und Bildübertragung (Wireless Music und Wireless Display) sollen nicht nur den Angriff durch AMD zurückdrängen, sondern den Netbooks auch eine Existenz neben den Tablet-Computern sichern.

Weitere Netbook-Modelle finden Sie auf unserer Netbook Test-Seite

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