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Dell Inspiron 15R: Notebook im Test

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Dell Inspiron 15R  

Dell Inspiron 15R: 15,6-Zoll-Notebook im Test

13.05.2011, 09:50 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Dell Inspiron 15R: 15,6-Zoll-Notebook im Test. Sandy-Bridge-Notebook Dell Inspiron 15R im Test (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Sandy-Bridge-Notebook Dell Inspiron 15R im Test (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Schön aufgeräumt strahlte uns der Desktop des Dell Inspiron 15R nach dem ersten Start entgegen: Statt unzähligen Werbe- und Programmverknüpfungen wie bei anderen Herstellern sieht man nur einen Link zu Ebay sowie die großen Icons von Dell Stage. Diese übersichtliche Benutzeroberfläche ist eigentlich für Touch-Geräte gedacht, aber auch auf dem Inspiron 15R installiert.
Ebenfalls angenehm anders: Für die installierte Sicherheits-Software McAfee bekommt man 15 Monate lang Updates. Fast alle anderen Hersteller installieren dagegen auf ihren Notebooks nur Testversionen mit 60 oder 90 Tagen Laufzeit, für die man danach zahlen muss. Sehr nützlich: Das System-Tool PC Checkup liefert umfangreiche Infos zum Akku, etwa die aktuell noch abrufbare Kapazität.

Notebook

    Dell Inspiron 15R: Geschwindigkeit

    Die Rechenleistung des Dell-Notebooks ist ordentlich, das 3D-Tempo dagegen nur mäßig. Der Core i5-Prozessor aus der Sandy-Bridge-Familie beschleunigt Programme dank der vier logischen Kernen und der Übertaktungs-Funktion Turbo-Boost. Der Vorsprung vor vergleichbaren Notebooks mit einem Prozessor der ersten Core-Generation lag bei rund 20 Prozent.
    Das 3D-Tempo der eingebauten Grafikkarte AMD Radeon HD 6470M erreichte dagegen nur höheres Einsteiger-Niveau: Viele aktuelle Spiele liefen selbst mit DirectX9-Effekten nicht ruckelfrei in der maximalen Bildschirmauflösung. Das Dell Inspiron 15R nutzt neben der 3D-Karte die sparsamere Prozessorgrafik der Intel-CPU. Zwischen beiden wechselt es nicht je nach Anwendung, wie es Notebooks mit Nvidia Optimus tun: Man muss dafür ein anderes Energieschema wählen oder den aktiven Grafikchip im AMD-Treiber einstellen. Gut gemeint, aber nervig: Man kann im Treiber einzelnen Programmen auch manuell einen Grafikchip zuweisen. Daran erinnert eine störende Meldung, die bei jedem Start eines Dell-Programms aufleuchtet.

    Dell Inspiron 15R: Ausstattung

    Die meisten Notebooks mit USB 3.0 verzichten auf einen e-SATA-Anschluss. Das Dell Inspiron 15R hat dagegen beide schnellen Anschlüsse an Bord. Alle Schnittstellen sind sinnvoll am Gehäuse verteilt, ein USB-3.0-, die VGA- und die Netzwerkbuchse liegen beispielsweise hinten: So vermeiden Sie Kabelsalat, wenn viele Peripheriegeräte am Laptop hängen. Beim Netzwerk-Equipment knausert Dell: Der LAN-Anschluss bietet nur Fast-Ethernet-, kein Gigabit-Tempo und Bluetooth fehlt komplett.

    Dell Inspiron 15R: Mobilität

    Trotz der hohen Rechenleistung arbeitete das Dell Inspiron 15R im Akkubetrieb sehr sparsam. Im Test lief es knapp sechs Stunden – sehr gut für ein 15-Zoll-Notebook.

    Dell Inspiron 15R: Bildschirm

    Der 15,6 Zoll große Bildschirm besitzt eine spiegelnde Oberfläche. Außerdem war er nur mäßig hell. Bei anderen Herstellern gibt es auch in dieser Preisklasse bessere Displays. Der Bildschirm ist beim Dell Inspiron 15R übrigens nicht ganz hinten am Gehäuse angebracht, sondern um 1,5 Zentimeter nach vorne gerückt. Damit sitzt man näher am Bildschirm, der sich durch diesen Aufbau aber nicht weit über 90 Grad öffnen lässt – man ist beim Einstellen des idealen Einblickwinkels also weniger flexibel. Den Bildschirminhalt kann man übrigens kabellos an einem Fernseher ausgeben: Das Dell Inspiron 15R unterstützt nämlich Intel Wireless Display, das als Funkersatz für das HDMI-Kabel herhalten kann, wenn man eine passende Empfängerbox für das TV besitzt.

    Dell Inspiron 15R: Umwelt & Gesundheit

    Der Lüfter war im normalen Betrieb nur selten zu hören. Unter Last drehte er nach rund drei Minuten auf 1,6 Sone auf: Das lässt sich in einer leisen Umgebung deutlich wahrnehmen.

    Fazit Dell Inspiron 15R

    Intels Sandy-Bridge-Technik zeigt auch im Dell Inspiron 15R ihre guten Seiten: Das Notebook ist rechenstark, hält im Akkubetrieb trotzdem lange durch. Das Inspiron 15R knausert beim 3D-Tempo, bei der Hardware-Ausstattung und der Display-Qualität, bringt aber bessere Software mit als Notebooks anderer Hersteller.

    Weitere Notebook-Modelle finden Sie auf unserer Notebook Test-Seite

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    Geschwindigkeit

    Messergebnisse

    Startzeit

    61 Sekunden

    Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

    111 Punkte

    Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

    141 Punkte

    Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

    1986 Punkte

    Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten)

    10:01 / 5:00 /

    Kopie von DVD auf Festplatte (Minuten)

    10:45

    USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate

    152,9 / 82,0 MB/s

    Bildschirm

    Messergebnisse

    Helligkeit

    167 cd/m²

    Helligkeitsverteilung

    77 %

    Kontrast

    600:1

    Entspiegelung

    gering

    Mobilität

    Messergebnisse

    Akkulaufzeit

    5:55 Stunden

    Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil

    2,72 / 0,46 Kilogramm

    Umwelt & Gesundheit

    Messergebnisse

    Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last

    0,4 / 1,6 Sone

    Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus

    16,7 / 52,7 / 1,7 / 0,9 Watt

    TESTERGEBNISSE (NOTEN):

    Dell Inspiron 15R

    Testnote

    befriedigend (3,25)

    Preis-Leistung

    günstig

    Geschwindigkeit (25%)

    3,09

    Ausstattung (20%)

    2,73

    Bildschirm (17%)

    4,26

    Mobilität (15%)

    3,22

    Tastatur (8%)

    1,73

    Umwelt und Gesundheit (5%)

    3,47

    Audioqualität (5%)

    4,88

    Service (5%)

    3,32

    DIE TECHNISCHEN DATEN:

    Dell Inspiron 15R

    Prozessor (Taktrate)

    Intel Core i5-2410M (2,30 GHz)

    verfügbarer Arbeitsspeicher (eingebauter Arbeitsspeicher), Typ

    4003 MB (4096 MB), DDR3-1333

    Grafikchip (Grafikspeicher)

    AMD Radeon HD6470M (512 MB )

    Bildschirm: Diagonale, Auflösung, Typ

    15,6 Zoll (39,5 Zentimeter), 1366 x 768, spiegelnd

    Festplatte

    Western Digital WD6400BPVT; 581,4 GB (nutzbar)

    optisches Laufwerk

    PLDS DS-8A5SH (DVD-Brenner)

    Betriebssystem

    Windows 7 Home Premium 64 Bit

    LAN

    Fast Ethernet

    WLAN

    802.11n

    Bluetooth

    -

    Schnittstellen Peripherie

    2x USB 3.0 (rechts, hinten), USB 2.0 (links), USB 2.0/e-SATA (links), Kartenleser (links, SD, MS/Pro, Xd), LAN(hinten)

    Schnittstellen Video

    VGA (hinten), HDMI (links), Internetkamera

    Schnittstellen Audio

    Audioeingang, Audioausgang, Mikrofon

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