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Die besten Netbook-Schnäppchen im Vergleichstest

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Die besten Netbook-Schnäppchen

17.08.2011, 15:31 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Die besten Netbook-Schnäppchen im Vergleichstest. Die besten Netbooks (Foto: pcwelt)

Die besten Netbooks (Foto: pcwelt)

Nur 279 Euro will Acer für sein neues Netbook Aspire OneD257: Dabei bringt es neben einem auffälligen und frechen Design auch den bisher stärksten Netbook-Prozessor von Intel mit, den Atom N570 mit 1,66 GHz. Bis vor kurzem wäre das ein bemerkenswerter Kampfpreis gewesen. Doch die Netbook-Hersteller sind stark unter Druck geraten durch den Erfolg von Tablets wie iPAd& Co.: Und da keine technischen Neuerungen bei den Mini-Laptops in Sicht sind, sollen fallende Preise die Käufer bei der Stange halten.

Foto-Show:
Die besten Netbooks

Die besten Netbook-Schnäppchen: Geschwindigkeit

Nicht nur für Neuerscheinungen wie das Acer Aspire One D257 zeigt die Preiskurve nach unten: Das neue Netbook bekommen Sie im Internet schon für rund 260 Euro. Auch top-platzierte Netbooks aus dem PC-WELT-Vergleichstest werden jetzt zu echten Schnäppchen: Den Ausdauerkönig Toshiba NB520-108 etwa kriegen Sie derzeit für rund 250 Euro, das Acer Aspire One D255 gibt es sogar schon für unter 240 Euro.

Schnäppchen-Alarm: Netbooks für weniger als 200 Euro

Sogar Netbooks für unter 200 Euro schlagen jetzt auf: Sie kommen vom Netbook-Erfinder Asus und erinnern auch in ihrer Ausstattung an die Netbook-Gründerzeit. Der EeePC X101 und der EeePC R011PX laufen nämlich nicht mit Windows, sondern mit Linux. Auf dem X101 kommt Meego zum Einsatz, auf dem R011PX Ubuntu. Der Verzicht auf Windows macht die Netbooks extrem günstig: Für das X101 will Asus 169 Euro , das R011PX soll 199 Euro kosten.

Die besten Netbook-Schnäppchen: Akkulaufzeit

Doch nicht nur beim Betriebssystem sparen diese Neulinge: Auch die Ausstattung bleibt hinter aktuellen Netbook-Standard zurück, denn in den Linux-Netbooks steckt nur ein 3-Zellen-Akku. Hier versprechen Windows-Netbooks mit einem 6-Zellen-Akku eine deutlich längere Laufzeit. Denn

Die besten Netbooks für unterwegs

Bei der Akkulaufzeit können die AMD-Netbooks mit den Atom-Geräten mithalten: Im Test verbrauchten beide fürs das Abspielen eines Videos bei voller Bildschirmhelligkeit etwas weniger als zehn Watt. Wenn im Akkubetrieb weniger Rechenleistung gefordert ist, also zum Beispiel beim Internet-Surfen, arbeiteten die Atom-Netbook etwas sparsamer und holten eine rund 90 Minuten längere Akkulaufzeit als die beiden AMD-Geräte heraus.

Beim WLAN-Surfen im Akkubetrieb durchbrachen zwei Netbooks die 10-Stunden-Grenze – beide arbeiten mit Intel Atom und vor allem mit einem großen 6-Zellen-Akku: Das Toshiba NB520-108 lief über, das Samsung N220-Marvel Plus knapp elf Stunden.
Auch bei der Videowiedergabe im Akkubetrieb hatte das Samsung-Netbook den längsten Atem: Es lief 6:44 Stunden. Knapp 20 Minuten weniger Ausdauer bewies das Toshiba NB550D-108.

Ebenfalls gut für unterwegs eignet sich das Acer Aspire One D255. Es lässt sich mit 1180 Gramm Gewicht sowie einem leichten Netzteil (200 Gramm) bequemer transportieren als die anderen Netbooks. Seine Akkulaufzeit fällt vor allem beim WLAN-Surfen mit über neun Stunden sehr gut aus.Der Neuzugang in der Bestenliste, das Acer Aspire One D257 ist mit 1120 Gramm zwar derzeit das leichteste Netbook im Test. Doch bei der Akkulaufzeit landete es mit rund sechs Stunden beim WLAN-Test nur im Mittelfeld.

Die Netbooks mit der besten Ausstattung

Abgesehen vom Prozessor unterscheiden sich die Testgeräte nur in Details - und in der Gehäusefarbe. Vom Rosa des Asus EeePC 1015PW über das Rot des Acer Aspire One D255 und das leuchtende Orange des Toshiba NB550D bis hin zum glänzenden Schwarz des Acer Aspire One 522 ist fast das gesamte Farbspektrum ist im Testfeld vertreten. Einen neuen Farbtupfer bringt das Acer Aspire One D257 mit seinem türkisen Gehäuse.

Ansonsten bringen alle Geräte 1 GB Arbeitsspeicher, eine 250-GB-Festplatte sowie Windows 7 Starter mit. Beim Acer Aspire One D255 und beim D257 ist zusätzlich Android installiert, das schneller startet und etwas stromsparender arbeitet als Windows 7 Starter. Der Praxis-Nutzen bleibt aber begrenzt, da das Netbook-Android keinen Zugang zum Market für neue Apps bietet und sich per Maus deutlich schwerfälliger bedienen lässt als Sie das von Smartphones oder Tablets gewohnt sind, wo ein Fingerstreich genügt. Die Asus-Netbooks bieten das Programm Express Gate: Beide starten schneller als Windows und lohnen sich daher, wenn man kurz online gehen will und das Netbook ausgeschaltet war.

An den HD-fähigen Netbooks sitzt außerdem ein HDMI-Ausgang. Beim Asus EeePC 1015PN funktioniert er aber nur, wenn der Nvidia-Grafikchip Ion2 aktiv ist. Hat man die interne Intel-Grafik angeschaltet, funktioniert die Bildausgabe an einen externen Monitor wie bei allen HDMI-losen Netbooks nur über VGA.

Ansonsten gibt es auch bei den Schnittstellen kaum Unterschiede zwischen den Netbooks: Als Standard gelten drei USB-2.0-Anschlüsse, Kartenleser, zwei Audiobuchsen, Netzwerkanschluss sowie Webkamera. Ins kabellose Netzwerk kommen Sie mit WLAN nach dem aktuellen Standard 11n - wobei die WLAN-Übertragung in den meisten Netbooks nur mit maximal 150 MBit/s funktioniert, da sie nur eine Sende- und Empfangsantenne haben. Bluetooth bieten fast alle Geräte im Test, ein 3G-Modem kann dagegen kein Gerät vorweisen.

Die Netbooks mit dem besten Bildschirm

Die Bildschirmgröße beträgt bei allen Geräten im Test 10,1 Zoll. Die meisten Geräte zeigen eine Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten. Eine höhere Auflösung bekommen Sie beim Acer Aspire One 522 mit 1280 x 720 Bildpunkten zu sehen, das Samsung NF310 bildet sogar 1366 x 768 Pixel ab - so viel wie bei 15-Zoll-Notebooks üblich.

Durch die höhere Auflösung bringen diese beiden Netbooks mehr Inhalt auf dem Bildschirm unter. Auch das Problem, dass bei Programmfenstern die Schaltflächen am unteren Rand nicht mehr zu sehen sind, umgeht man dadurch.

Damit man mit einem Netbook auch unter freiem Himmel arbeiten kann, sollte der Bildschirm sehr hell und entspiegelt sein: Wenn die Helligkeit dann über 200 cd/m2 liegt, kann man das Display zumindest im Schatten auch an einem Sommertag problemlos ablesen.

Die höchste Helligkeit im Testfeld besaßen die beiden EeePCs von Asus: Das 1015PW leuchtete im Mittel über 250 cd/m2 hell, das 1015PN strahlte mit durchschnittlich 241 cd/m2. Hell und kontraststark war auch der Bildschirm des Acer Aspire One 533 : Er besitzt allerdings eine spiegelnde Oberfläche. Dem Acer Aspire One D257 fehlt dagegen eine hohe Helligkeit. So bleibt das Netbook trotz entspiegelten Bildschirms nur für Innenräume oder Schattenplätze geeignet.

Fazit: Das richtige Netbook für Sie

Testsieger Toshiba NB550D-10H

Der Testsieger war dank des Prozessors AMD C-50 schnell genug für Full-HD-Videos, die man per HDMI-Ausgang auch auf einem externen Monitor ruckelfrei betrachten kann. Außerdem arbeitet das Notebook im Akkubetrieb sparsam und dank des großen Akkus auch ausdauernd.

Preis-Leistungs-Sieger Acer Aspire One D255

Den Preis-Leistungs-Sieg holte sich das günstige Acer-Netbook aufgrund seiner langen Akkulaufzeit. Als Schmankerl gibt es außerdem das Zweit-Betriebssystem Android, das deutlicher schneller startet als Windows.

Der Testsieg des Toshiba NB550D-10H zeigt: Mit dem C-50 hat AMD einen konkurrenzfähigen Netbook-Prozessor am Start. Das Toshiba-Netbook bot ruckelfreie Full-HD-Wiedergabe und arbeitete trotzdem so sparsam wie die Konkurrenten mit Atom-CPU. Die Kombination aus Ion 2 und Atom N550 im Asus EeePC 1015PN leistete Ähnliches: Das unbequeme Umschalten zwischen den beiden Grafikchips nervte aber.

Trotz Full-HD bleibt Mobilität der wichtigste Kaufgrund für ein Netbook: Entscheidend für den Toshiba-Doppelsieg war daher vor allem die lange Laufzeit der beiden Geräte. Der im Vergleich zum restlichen Testfeld größere Akku gab den Ausschlag.
Wer auf Multimedia-Leistung verzichten kann, bleibt bei einem Netbook mit Atom-Prozessor und greift zum auffälligen Asus EeePC 1015PW oder zum günstigen Acer Aspire One D255, das sich den Preis-Leistungs-Sieg holte.

Weitere Notebook-Modelle finden Sie auf unserer Notebook Test-Seite

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