Sie sind hier: Home > Digital > Computer > Notebook-Test >

Medion Akoya P6812: Aldi-Notebook im Test

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Medion Akoya P6812  

Medion Akoya P6812: 15,6-Zoll-Notebook im Test

28.10.2011, 15:08 Uhr | pc-welt.de, pc-welt.de

Medion Akoya P6812: Aldi-Notebook im Test. Medion Akoya P6812: Aldi-Notebook im Test (Quelle: pc-welt.de)

Medion Akoya P6812: Aldi-Notebook im Test (Quelle: pc-welt.de)

Beim neuen Aldi-Notebook setzt Medion auf die traditionelle Stärke der Discounter-Notebooks: Das Medion Akoya P6812, das es für 549 Euro gibt, protzt mit einer Ausstattung, die Sie zu diesem Preis kaum woanders finden.

Das gilt zum Beispiel für die Festplatte, die rund 750 GB fasst. Es geht weiter mit den Anschlüssen, darunter drei USB-2.0-Buchsen und ein Anschluss für USB 3.0. Außerdem legt Medion dem Akoya P6812 einen DVB-T-Empfänger für USB bei, inklusive Stabantenne und Fernbedienung samt USB-Infrarot-Empfänger. Dazu gibt’s noch viel vorinstallierte Software und eine dreijährige Garantie – dieses Paket schlägt für 549 Euro kein anderer Hersteller.

Aldi-Notebook Medion Akoya P6812: Geschwindigkeit - Prozessor

Der Prozessor im Medion Akoya P6812 ist dagegen auf den ersten Blick kein Überflieger: Den Core i3-2330M bekommen Sie auch in vielen anderen Notebooks dieser Preisklasse. Das Modell aus Intels aktueller Sandy-Bridge-Familie arbeitet mit einer Taktrate von 2,2 GHz. Ihm fehlt im Gegensatz zum Core i5 die automatische Übertaktungsfunktion Turbo Boost. Allerdings kann der Doppelkerner dank Hyper Threading dem Betriebssystem insgesamt vier Kerne anbieten.

In den meisten Tempo-Tests liegt das Medion Akoya P6812 nur knapp hinter Notebooks mit einem Core i5. Die setzen sich nur dann vom Aldi-Notebook ab, wenn sie ihre höhere CPU-Leistung voll ausspielen können, zum Beispiel beim HD-Videoschnitt, beim Transcoding oder beim Multi-Tasking mit mehreren aufwändigen Programmen. Gehören diese Aufgaben nicht zu Ihren Hauptanwendungen oder kommt es Ihnen dabei nicht auf das letzte Quäntchen Geschwindigkeit an, werden Sie mit dem Medion Akoya P6812 keine Tempo-Probleme haben. Zum Tempo-Thron fehlt dem günstigen Discounter-Notebooks aber natürlich einiges. Das liegt aber weniger am Prozessor. Ein klares Tempoplus erzielen aktuelle Notebooks nur mit einer SSD: Diese Laptops sind aber meist doppelt so teuer wie das Aldi-Notebook und haben weniger Speicherplatz.

Aldi-Notebook Medion Akoya P6812: Geschwindigkeit - Grafikkarte

Mehr als zu diesem Preis üblich bekommen vor allem Spieler beim Akoya P6812: Medion hat es mit der Nvidia-Grafikkarte Geforce GT 555M ausgerüstet, der 1 GB lokaler Speicher zur Seite steht. Der Chiptakt liegt bei 525 MHz, der DDR3-Speicher arbeitet mit 900 GHz. Das ist zwar die "kleine" Version der GT 555M, die es auch noch mit 2 GB Speicher und höherem Chiptakt gibt. Aber ihre 3D-Leistung ist trotzdem üppig. Im 3D Mark Vantage hängt das Medion Akoya P6812 Notebooks mit einer Geforce GT 540M um rund 20 Prozent ab. Hier kann die Grafikkarte ihre technischen Vorteile, zum Beispiel 144 Shader-Einheiten im Vergleich zu 96 bei der GT 540M voll ausspielen. In echten Spielen bleibt der Abstand nicht ganz so groß, beträgt aber zum Beispiel bei Far Cry 2 (1366 x 768, DX10, Details: Hoch) immerhin noch rund zehn Prozent. Mit einem Ergebnis von 52 Bildern pro Sekunde bietet die Nvidia-Grafikkarte hier noch Reserven, um Kantenglättung zuzuschalten oder die Details noch höher zu drehen.

DX9-Spiele machen dem Medion Akoya P6812 noch weniger Probleme. Bei Far Cry 2 erzielte das Notebook beispielsweise 56 Bilder pro Sekunde. Allerdings wird hier der Core-i3-Prozessor zum Flaschenhals: Spannt man die Geforce GT 540M mit einem Core i5 oder einem Core i7 zusammen, überholt sie die GT 555M im Aldi-Notebook. Übrigens arbeitet das Aldi-Notebook mit einem älteren Grafiktreiber: Die Version 269.24 ist installiert, aktuell ist Version 285.62.

Aldi-Notebook Medion Akoya P6812: Ausstattung

Links vorne am Medion Akoya P6812 sitzt der USB-3.0-Anschluss. Da der Intel-Chipsatz HM65 im Aldi-Notebook keinen USB-3.0-Controller besitzt, weicht Medion auf einen Zusatzchip von Texas Instruments (TI) aus. Die meisten anderen Hersteller wählen einen Chip von NEC/Renesas. Beim Schreiben arbeitet der TI-Chip im Medion Akoya P6812 deutlich langsamer als von USB 3.0 gewohnt und erzielte nur rund 66 MB/s – die meisten Notebooks mit Renesas-Chip schaffen knapp 100 MB/s. Beim Lesen gab es dagegen keine Tempounterschiede.

Auch im aktuellen Aldi-Notebook finden Sie die Funktion Fast Boot: Drücken Sie beim Starten die Taste F9 oder stellen Sie Fast Boot statt Windows als erste Boot-Option ein, startet das Medion Akoya P6812 nach 30 Sekunden in eine Linux-Umgebung. Dort haben Sie unter anderem einen Mail-Client, einen Browser, ein Messaging-Programm oder einen Media-Player zur Verfügung. Einen echten Zeitgewinn bringt Fast Boot aber nur im Vergleich mit dem Kaltstart von Windows, für den sich das Medion Akoya P6812 über eine Minute Zeit lässt. Versetzen Sie das Aldi-Notebook dagegen in den Ruhezustand statt es herunterzufahren, ist es sogar einige Sekunden schneller wieder einsatzbereit als über Fast Boot.

Die Festplatte im Aldi-Notebook ist in zwei Partitionen aufgeteilt. Auf dem Laufwerk D (48 GB) finden sich die Treiber und installierten Tools als Backup. Außerdem liegen dort die Image-Dateien, die der Wiederherstellungsmodus des Aldi-Notebook benötigt. Wer also diese Partition oder auch nur den Ordner "Recover" löscht, kann das System nicht mehr auf den Originalzustand wiederherstellen. Das Imaging-Programm Cyberlink Power Recover, das Sie mit der Taste F11 beim Notebook-Start aufrufen, gibt dann die Fehlermeldung aus: "Es gibt kein Image ab Werk". Auch das Wiederherstellen über die beigelegte System-DVD funktioniert dann nicht mehr.

Einen externen Monitor können Sie per HDMI oder VGA ans Aldi-Notebook anschließen. Für Audioperipherie gibt es zwei Audiobuchsen, zu wenig für ein Heimkino-Lautsprecher-Set. Ins Netzwerk kommen Sie per Gigabit-LAN, 802.11n-WLAN – das eingebaute Modul unterstützt allerdings nur die 2,4-GHz-Frequenz – oder per Bluetooth. Wie immer bei Aldi-Notebook bekommen Sie viel Software mitgeliefert – manchmal mehr als Sie brauchen. Allerdings können Sie auch sofort loslegen, dank Office 2010 Starter beispielsweise mit Word und Excel, dank der Cybrelink Media Suite mit dem Brennen, Erstellen und Abspielen von DVDs oder mit Bildbearbeitung, für die mehrere Ashampoo-Tools zuständig sind. Als Sicherheits-Software hat Medion eine 90-Tage-Version von Kaspersky Internet Security 2011 aufgespielt.

Aldi-Notebook Medion Akoya P6812: Mobilität

Das Medion Akoya P6812 ist kein Notebook für unterwegs: Es wiegt 2,66 Kilogramm und das massige Netzteil belastet das Gepäck noch mal mit 540 Gramm. Trotzdem baut Medion einen großen 8-Zellen-Akku mit 63 Wattstunden ein: Das sorgt dann wenigstens innerhalb der Wohnung für Mobilität. Denn das Medion Akoya P6812 läuft über sieben Stunden im Akkubetrieb – ein klasse Ergebnis für ein 15,6-Zoll-Notebook. Das Netzteil des Medion Akoya P6812 hat einen Ausschalter: Praktisch, denn dadurch können Sie das Notebook komplett vom Stromnetz trennen, wenn Sie es heruntergefahren haben. Ansonsten zieht das Netzteil immerhin noch 0,6 Watt.

Aldi-Notebook Medion Akoya P6812: Bildschirm

Auch der Bildschirm qualifiziert das Aldi-Notebook als Laptop für draußen: Das Display ist nämlich entspiegelt und leuchtet noch hell genug, das Sie es zumindest im Schatten problemlos ablesen können. Für drinnen reicht die Leuchtstärke natürlich aus, wenngleich man sich besonders für Fotos und Filme ein strahlenderes und farbstärkeres Display wünscht. Für die Preisklasse des Aldi-Notebooks geht die Bildschirmqualität aber auf jeden Fall in Ordnung, zumal das Display sehr gleichmäßig ausgeleuchtet ist.

Aldi-Notebook Medion Akoya P6812: Lautstärke

Dem aktuellen Trend zu flachen und eleganten Notebooks – Stichwort Ultrabook - folgt das Medion Akoya P6812 überhaupt nicht: Es steckt in einem schwarz-silbernen Kunststoffgehäuse, das durchaus solide verarbeitet ist. Mit 3,3 Zentimetern Bauhöhe ist es so dick wie zwei Ultrabooks aufeinander gestapelt. Dafür haben Sie beim Akoya P6812 keinerlei Probleme mit einem lauten Lüfter oder einem aufgeheizten Gehäuse, mit denen Sie flache Notebooks oft quälen. Selbst unter Last arbeitet das Aldi-Notebook mit maximal 1,5 Sone noch verhältnismäßig leise. Und das Gehäuse wärmt sich auch nicht spürbar auf. Im Praxisbetrieb störte vor allem die ratternde Festplatte, die sich außerdem immer mit einem deutlich wahrnehmbaren Abschalten des Motors in den Schlafzustand verabschiedete.

Aldi-Notebook Medion Akoya P6812: Tastatur

Die Tastatur im Aldi-Notebook hat Medion im Chiclet-Design gestaltet, also mit Abständen zwischen den Tastenkappen. Das Schreibgefühl ist aber nicht ideal: Die Tastatur gibt beim Tippen etwas nach, bestimmte Tasten federn spürbar. Der Druckpunkt ist aber okay. Trotzdem ist das Medion Akoya P6812 für Viel- und Zehn-Finger-Schreiber nicht optimal. Beispielsweise ist der Cursor-Block nicht abgesetzt und lässt sich so nicht ertasten. Die Tastatur besitzt einen vierspaltigen Ziffernblock: Dessen Tasten sind aber schmaler als die regulären Tasten.

Fazit Medion Akoya P6812

Das Aldi-Notebook Medion Akoya P6812 ist ein Allrounder: Es macht nichts ganz perfekt, dafür aber fast alles ordentlich. Die Rechenleistung geht in Ordnung, die Akkulaufzeit ist gut, der Bildschirm ebenso. Besonders die Ausstattung des Aldi-Notebooks ist üppig, der Preis dafür unschlagbar - ein bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen Sie derzeit bei keinem anderen Notebook. Das Medion Akoya P6812 empfiehlt sich vor allem, wenn Sie ein Standard-Notebook als Ersatz für den Desktop-PC suchen. Für die allermeisten Anwendungen bringt das Aldi-Notebook ausreichend Rechen-Power mit. Auch für die meisten Spiele genügt seine Leistung.

Alternative zum Aldi-Notebook Medion Akoya P6812

Allen, die ein Notebook für unterwegs oder zum Herzeigen brauchen, muss man aber vom Medion Akoya P6812 abraten. Es bietet weder ein besonders raffiniertes Design noch ein flaches und robustes Gehäuse. Eine Alternative ist das Acer Aspire 5750G, das es für unter 550 Euro in einer Ausstattung mit Core i5 und 500-GB-Festplatte gibt. Die Grafikkarte Nvidia GT 540M ist allerdings von den technischen Daten her etwas schwächer. Außerdem fehlen dem Acer-Notebook die Beigaben des Aldi-Notebooks, etwa die üppige Software, der DVB-T-Stick und die dreijährige Garantie. Außerdem hat der 15,6 Zoll große Bildschirm eine spiegelnde Oberfläche.

Weitere Notebook-Modelle finden Sie auf unserer Notebook Test-Seite

Testnoten

Medion Akoya P6812

Geschwindigkeit (25%)

3,18

Ausstattung (20 %)

2,46

Bildschirm (17 %)

3,12

Mobilität (15 %)

3,11

Tastatur (8 %)

1,58

Umwelt und Gesundheit (5 %)

2,90

Audioqualität (5 %)

4,92

Service (5 %)

1,07

Aufwertung/Abwertung

DVB-T-Stick beigelegt

Testnote

2,72

Preisurteil

sehr preisgünstig

Allgemeine Daten

Medion Akoya P6812

Anbieter

Aldi Süd

Preis

549 Euro

Garantie

36 Monate

Hotline

01805/633466

Webseite

www.medion.de

Geschwindigkeit

Medion Akoya P6812

Startzeit

72 Sekunden

Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

120 Punkte

Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

106 Punkte

Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

4955 Punkte

Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten)

10:01 / 5:09 /-

Kopie von DVD auf Festplatte

10:25 Minuten

USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate

153,1 / 66,7 MB/s

Ausstattung

Medion Akoya P6812

Anschlüsse

HDMI (links), VGA (links), USB 3.0 (links), 3 USB 2.0 (2 links, rechts), Kartenleser (SD; rechts), Audioausgang (rechts; analog, digital), Audioeingang (rechts), Mikrofon, Web-Kamera

Festplatte / Arbeitsspeicher verfügbar (eingebaut)

696 GB / 4001 MB (4096 MB)

DVD-Laufwerk / Lesen zerkratzter DVDs

DVD-Brenner / 98 %

Netzwerk: LAN / WLAN / Bluetooth

Gigabit-Ethernet / 802.11n / 30.+HS

Betriebssystem

Windows 7 Home Premium 64 Bit SP1

Handbuch: umfangreich / deutsch / gedruckt / als PDF

ja / ja / ja / ja

Bildschirm (17 %)

Medion Akoya P6812

Größe (Zoll / Zentimeter)/ Auflösung (Bildpunkte)

15,6 / 39,5 / 1366 x 768

Helligkeit / Helligkeitsverteilung / Kontrast

191 cd/m² / 88 % / 408:1

Entspiegelung

hervorragend

Reaktionszeit

22 Millisekunden

Mobilität

Medion Akoya P6812

Akkulaufzeit (Stunden:Minuten)

7:14

Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil

2,66 / 0,54 Kilogramm

Umwelt und Gesundheit

Medion Akoya P6812

Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last

0,5 / 1,5 Sone

Wärmeentwicklung

39° Celsius

Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus

15,3 / 53,6 / 1,3 / 0,0 Watt

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Nach starken Regenfällen" 
"Glory Hole" läuft zum ersten Mal seit zehn Jahren über

Der Lake Berryessa im kalifornischen Nappa County, ist berühmt für seinen riesigen Überlauftrichter. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
congstar Allnet Flat Tarife inklusive Datenturbo

Unbegrenzt telefonieren & bis zu 4 GB Daten in D-Netz-Qualität! 25,- €* Wechselbonus bei congstar. Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILBabistadouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal