28.06.2012, 13:19 Uhr | Christian Fenselau
Testsieger beim großen Notebook-Test ist Medion: Die Stiftung Warentest hat in der Juli-Ausgabe insgesamt 17 Notebooks verschiedener Größen getestet. Das Medion Akoya P6812, das Aldi Süd im vergangenen Herbst anbot, ist Sieger aller Klassen, erreicht die beste Gesamtnote und lässt damit die zum Teil weit teurere Konkurrenz von Apple bis Toshiba hinter sich.
17 verschiedene Notebooks holte die Stiftung Warentest ins Prüflabor, sowohl voll ausgestattete Multimedia-Notebooks als auch superflache und leichte Ultrabooks. In beiden Kategorien gab es teilweise erhebliche Unterschiede bei Rechenleistung, Display oder Akkulaufzeit, auch bei gleich teuren Modellen. Die Ergebnisse reichten von "Gut" (Gesamtnote 2,3) beim Medion Akoya P6812 für 549 Euro bis hin zu "Befriedigend" (3,3) beim Toshiba Satellite L750-20G (685 Euro).
Nach dem Aldi-Notebook, das auch zurzeit im Online-Shop von Medion erhältlich ist, erhielten gleich mehrere Notebooks die Gesamtnote von 2,4 – waren also nur minimal schlechter. Dazu gehörten das Samsung RC530-SOD sowie die Ultrabooks Asus Zenbook UX31, Toshiba Satellite Z830 und das Apple MacBook Air 13".
Die Stiftung Warentest bewertete die Rechenleistung am höchsten, gefolgt von den Kategorien "Handhabung", "Display" und "Akku". Die besten Notebooks im Testfeld erreichten hier fast durchweg gute Noten. Allein das MacBook Air leistete sich beim Display ein schwächeres "Befriedigend" (3,1). Beim Akku glänzte das Apple-Notebook dagegen mit der Bestnote 1,1.
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Die noch recht neue Klasse der Ultrabooks hat der Prozessorhersteller Intel ins Leben gerufen. Ein Ultrabook soll nicht nur schnell, sondern auch handlich sein. Es darf die Gesamtdicke von zwei Zentimetern nicht überschreiten und muss mit einer SSD-Festplatte ausgestattet sein. Wenig verwunderlich ist, dass Intel den Einbau einer eigenen Prozessors ebenfalls zur Bedingung macht. Bedingt durch die flache Bauform wirken Ultrabooks meist edler als andere Notebooks. Da sie in der Regel auch leichter sind, bieten sie deutliche Vorteile in Sachen Mobilität. Ihnen fehlt allerdings ein eingebautes optische Laufwerk und ein eigener Grafikchip – die Grafikberechnungen erledigt der Hauptprozessor gleich mit. Dadurch sind sie nicht so vielseitig verwendbar. Die eingebauten Komponenten machen das Gerät deutlich teurer, alle getesteten Ultrabooks sind nichts für kleine Geldbeutel.
Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift "Test".
Quelle: Christian Fenselau
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