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Sony warnt vor brandgefährlichen Notebook-Akkus

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Feuergefahr  

Sony warnt vor brandgefährlichen Notebook-Akkus

11.04.2014, 15:07 Uhr | AFP, dpa

Sony warnt vor brandgefährlichen Notebook-Akkus. Notebook-Modell Convertible Sony Vaio Fit (Quelle: Hersteller)

Der Akku des Convertible Sony Vaio Fit 11A kann schnell überhitzen oder gar in Flammen aufgehen, warnt Sony. (Quelle: Hersteller)

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat vor einer möglichen Brandgefahr bei seinem neuen Notebook vom Typ Vaio Fit 11A gewarnt. Rund 7000 Stück dieses Vaio-Modells hat Sony nach Europa verkauft, Besitzer des Geräts sollten es vorerst nicht weiter benutzen. Ob auch deutsche Kunden betroffen sind, bleibt jedoch noch unklar.

Es bestehe die Gefahr einer Überhitzung des Lithium-Ionen-Akkus, wodurch ein Teil des Computers beschädigt werden könne, teilte Sony am Freitag mit. Binnen zwei Wochen will das Unternehmen den Kunden nun mitteilen, ob sie den Laptop kostenlos reparieren lassen können.

Die Batterie des Geräts baut Sony nicht selbst. Nach Angaben des Konzerns kauft Sony die Akkus für das Gerät von seinem Konkurrenten Panasonic/Sanyo ein.

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Mehrere tausend Nutzer könnten betroffen sein

Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins Wall Street Journal verkaufte Sony seit Februar insgesamt 25.905 dieser Vaio-Geräte, 7158 Stück davon in Europa. Ob Deutschland überhaupt betroffen ist, sei noch nicht sicher und werde derzeit anhand der Seriennummern geprüft, sagte Sony-Sprecherin Silke Bernhardt. Betroffen seien ausschließlich die Varianten des Geräts mit 11-Zoll-Bildschirm.

Betroffene Produktnummern

Ob ihr Rechner zu den betroffenen gehört, können Verbraucher mit einem Blick auf die Produktnummer auf der Display-Rückseite erkennen. Beginnt das Kürzel dort mit "SVF11N1", sollte der Computer sofort ausgeschaltet und von der Stromversorgung abgekoppelt werden. Sony arbeitet nach eigenen Angaben an einem Austauschprogramm, Details dazu sollen in den kommenden zwei Wochen veröffentlicht werden.

Sony patzt nicht das erste Mal

Es ist nicht das erste Mal, dass Sony ein Problem mit überhitzenden Akkus hat. Bereits 2006 musste der Konzern deshalb Computer zurückrufen. Auch Konkurrenten, welche die Batterie von Sony seinerzeit verbaut hatten, waren betroffen. Sony musste insgesamt 9,6 Millionen Akkus austauschen. Die Rückrufaktion hatte Sony damals umgerechnet mehr als 340 Millionen Euro gekostet.

Lithium-Ionen-Akkus bieten im Vergleich zu herkömmlichen Akkus viele Vorteile, die Herstellung ist jedoch fehleranfällig. Kleinste Fehler in der Produktion können bereits zur Überhitzung bei der Anwendung führen.

Die empfindlichen Energiespeicher waren zum Beispiel auch der Grund, warum der Flugzeughersteller Boeing seine 787 Dreamliner Anfang 2013 vier Monate lang nicht fliegen lassen durfte. Boeing musste zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen, um auszuschließen, dass die Akkus Feuer fangen.

Das vermutlich letzte Notebook von Sony

Das Vaio Fit hat ein umklappbares Touch-Display und gilt als sogenanntes Convertible – ein Kombi-Gerät aus Notebook und Tablet. Es könnte das letzte Gerät aus den Entwicklungslabors des japanischen Elektronikkonzerns sein, denn Sony ist derzeit im Begriff, seine PC-Sparte an den Investmentfonds Japan Industrial Partners aus Tokio zu verkaufen.

Der PC-Markt befindet sich seit längerem auf Talfahrt. Mit dem Verkauf will Sony-Chef Kazuo Hirai den Konzern wieder profitabler machen und sich auf das Kerngeschäft mit Unterhaltungselektronik konzentrieren.

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