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Notebooks sind die besseren Tablets

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Was taugt die neue Notebook-Generation?

15.04.2016, 17:47 Uhr | Yaw Awuku,

Notebooks sind die besseren Tablets.  (Quelle: Lenovo)

Sieht aus wie ein gewöhnliches Notebook, kann aber auch ganz schnell zum Tablet werden. (Quelle: Lenovo)

Notebooks sind out, das Smartphone und notfalls ein großes Tablet erfüllen alle Wünsche. So oder so ähnlich wird schon seit Jahren dem klappbaren PC ein baldiges Ende vorausgesagt. Doch diese Vorhersage könnte sich ins Gegenteil verkehren, wenn sich das fortsetzt, was sich in den vergangenen Monaten angedeutet hat. Wir geben einen Überblick über eine heranreifende PC-Generation: die Kombination aus Notebook und Tablet.

Auf dem PC-Markt herrscht Umsatzflaute, auch der Verkauf von Tablets geht zurück. Technisch erleben die Geräte aber einen Aufschwung. Das liegt unter anderem an Notebooks, die sich bei Bedarf in ein Tablet verwandeln können. Diese Gerätekategorie ist nicht neu und wird als Convertibles – früher auch Hybrid-PCs – bezeichnet. Die neuen Modelle haben ihren Vorgängern ein paar Dinge voraus: Sie sind leichter, schicker, deutlich schneller und geräuscharm bis lautlos.  

Zu den Convertibles gesellt sich eine neue Generation von Tablets, die eigentlich Notebook sein will. Sie zeichnet sich durch 12 bis 13 Zoll große Displays aus, mit maßgeschneiderten Tastaturen als Zubehör werden die Riesen-Tablets zu kleinen Notebooks. Ihre leistungsstarke Hardware nimmt es mit gängigen Desktop-Programmen und teils sogar anspruchsvoller Videobearbeitung auf. 

Tablet mit Tastatur oder Notebook mit abnehmbarem Display?

Wer Notebook und Tablet in einem haben möchte, muss trotz aller Verbesserungen eine grundlegende Wahl treffen: Leistung oder Mobilität. In jüngeren Convertibles und vor allem in Riesen-Tablets mit Windows 10 sind Intels Skylake-Prozessoren der Marke "Core M" verbaut. Diese sind auf Energieeffizienz getrimmt und sparen den Einsatz eines Lüfters. Die Geräte sind flach, leicht und kommen auf Akkulaufzeiten von über 10 Stunden. Das Samsung Galaxy TabPro S etwa wiegt weniger als 700 Gramm. Der Nachteil: Bei aufwändigen 3D-Spielen und Prozessor fordernden Anwendungen muss der Core m3 die Leistung herunterfahren, um Überhitzung zu vermeiden. Doch ausgerechnet dort wird die Power gebraucht.

Convertibles mit richtig Power 

Mehr Leistung bieten ausgewachsene Convertibles der Lenovo-Reihe Yoga 900 oder das Microsoft SurfaceBook. Hier erledigen Intels Mobil-Ableger des Core i5 oder Core i7 die Arbeit. Zwar können die Prozessoren längst nicht mit ihren ausgewachsenen Desktop-Brüdern mithalten. Die Leistung eines Core i7 6500U sollte aber allemal für anspruchsvollere Anwendungen wie Photoshop ausreichen. Zudem sind im Vergleich zu einem großen Tablet weitere Schnittstellen zum Anschluss von Geräten verfügbar.    

Der Leistungsgewinn im Vergleich zu den Riesen-Tablets geht aber zu Lasten der Handlichkeit. Die Convertibles lassen sich lediglich wie ein (ziemlich dickes) Tablet nutzen. Das funktioniert zum Beispiel wie bei Lenovos Yoga-Reihe, in dem der Touchscreen um 360 Grad auf die Unterseite des Notebooks geklappt wird. Bei dem Acer Switch 12 S und der Microsoft Surface Book lässt sich der Touchscreen einfach abnehmen. Die Akkulaufzeit sinkt damit jedoch rapide. 

Um welche Preise geht es?

Beliebige Hybrid-PCs gibt es schon lange Zeit, das Acer Aspire Switch 10 kostet weniger als 300 Euro. Doch damit lässt sich kein Notebook ersetzen, denn dafür ist der billige 10-Zöller heillos überfordert. Die Anzeigefläche reicht nicht einmal für Office-Arbeiten aus, Bild- oder Videobearbeitung wird obendrein zur Geduldsprobe.

Foto-Serie mit 20 Bildern

Ab etwa 850 Euro gibt es Hybrid-Notebooks, die es mit Notebook und Tablet gleichermaßen aufnehmen können. Die Preisspanne ist groß, vom günstigsten Gerät bis zum Surface Book mit Top-Ausstattung liegen mehr als 2000 Euro Preisunterschied.

Fazit: Praktisch schlägt billig

Die neuen Convertible-Notebooks sind zwar nicht die billigeren, aber die besseren Notebooks. Sie können Tablet und Einfach-Notebook in den meisten Fällen ersetzen und rechtfertigen daher auch den höheren Preis. In Kombination mit einem großen Smartphone kann sich das rechnen – man tauscht zwei Billiggeräte gegen ein hochwertiges. Zuvor sollte man sich jedoch entscheiden, ob man ein mobileres Notebook oder ein leistungsstärkeres Tablet will. 

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