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Die besten WLAN-Router über 100 Euro

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WLAN-Router im Test  

Die besten WLAN-Router über 100 Euro

13.08.2008, 15:49 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

. WLAN-Router über 100 Euro bieten eine bessere Austattung (Foto: pcwelt)

WLAN-Router über 100 Euro bieten eine bessere Austattung (Foto: pcwelt)

Höheres Tempo im Kabel-Netzwerk, mehr Schnittstellen oder ein integriertes DSL-Modem: In erster Linie bei der Ausstattung sind die WLAN-Router der Über-100-Euro-Klasse ihren günstigeren Kollegen voraus. Beispiel Gigabit-Switch: Den brauchen Sie zwar nicht fürs Weiterleiten des Internet-Anschlusses ins Netzwerk, für die Bandbreite aktueller DSL-Angbote reicht auch Fast-Ethernet-Tempo aus. Doch in vielen PC und Notebooks arbeitet der Netzwerkanschluss bereits mit Gigabit-Geschwindigkeit. Soll der Router also nicht zur Bremse im LAN werden, müssen Sie in ein Gerät über 100 Euro investieren.

Mehr Schnittstellen

Viele 11n-Router über 100 Euro bieten neben dem LAN-Switch und dem WAN-Port fürs DSL-Modem noch eine zusätzliche USB-Schnittstelle: Daran lässt sich ein Drucker, Scanner oder, wie bei der Fritzbox Fon WLAN 7270, sogar ein USB-Speichermedium anschließen. Auf diese Weise können alle Netzwerk-Teilnehmer auf das Peripheriegerät oder zusätzlichen Speicherplatz zugreifen. Beim D-Link DIR-655 lässt sich der USB-Port übrigens nur zum Übertragen der Verschlüsselung per Stick an einen WLAN-Adapter nutzen, nicht für USB-Peripherie.

Router und Modem in einem Gerät

Auch wenn Sie 11n-Router und DSL-Modem in einem Gerät wünschen, wird es meist teurer als 100 Euro. Der Vorteil dieser Kombi-Lösung: Sie braucht weniger Platz, das Kabel zwischen Modem und Router entfällt ebenso wie ein zusätzlicher Stromanschluss. Der Nachteil: Wenn der Router ausfällt, ist auch Ihre DSL-Verbindung gekappt.

Viel mehr als WLAN-Router, USB-Schnittstelle und DSL-Modem bietet die Fritzbox Fon WLAN 7270: Sie integriert eine Telefonanlage, eine DECT-Basisstation und einen Media-Server. Für diese üppige Ausstattung müssen Sie aber auch rund 200 Euro hinlegen.

In punkto Tempo und Sicherheit unterscheiden sich die teuren Router nicht von ihren günstigeren Kollegen. Auch die acht Antennen im Netgear WNR3500 beispielsweise verhalfen ihm in unserem Test nicht zu einer höheren Datenrate.

Testsieger D-Link DIR-655

Zwar ist der D-Link DIR-655 ist nicht mehr ganz neu: Trotzdem ist er auf der Höhe der Technik: Er unterstützt Draft 2.0 des 11n-Standards und trägt das entsprechende Kompatibilitätslogo der Wi-Fi Alliance. Wie viele anderen aktuelle 11n-Router besitzt der DIR-655 Menüeinstellungen für Qualitiy-of-Service (QoS): Damit können Sie festlegen, welche Daten der Router bevorzugt überträgt, damit es zum Beispiel bei Spielen oder einer Filmwiedergabe nicht zu Pausen kommt. Der D-Link DIR-655 bietet dafür gleich drei Funktionen: WMM (Wi-Fi Multimedia), Wish (Wireless Intelligent Stream Handling) sowie die Stream Engine. Auf den Router gewährt D-Link eine sehr lange Garantie - nach Registrierung 11 Jahre.

Tempo
Am Messpunkt 3 Meter war der DIR-655 mit dem eigenen Adapter DWA-643 der schnellste Router im Testfeld. Er schaffte teilweise über 120 MBit/s, im Durchschnitt kam er auf sehr gute 105 MBit/s. Auch mit dem 11n- und 11g-Centrino-Notebook gehörte der D-Link-Router über die kurze Distanz zu den schnellsten Geräten. Fast das Gegenteil ergaben die Messungen über 10 und 20 Meter: Hier reichte es für den DIR-655 nur für einen Platz im hinteren Mittelfeld.

Sicherheit
Wie bei vielen Routern ist auch beim DIR-655 die potentielle Sicherheitslücke Universal Plug'n’Play in der Standardeinstellung aktiv. Bei WPS unterstützt der D-Link-Router den sicheren Verbindungsaufbau per PIN-Eingabe oder Knopfdruck - der WPS-Knopf sitzt seitlich am Gehäuse. Außerdem kann man die Verschlüsselungseinstellungen des Routers per USB-Stick auf Clients übertragen. Der Assistent im Konfigurationsmenü sorgt nicht wirklich für Sicherheit: Im ersten Schritt verlangt er ein neues Benutzer-Passwort, man kann aber auch ohne Eingabe weitermachen. Bei der Verschlüsselung richtet er automatisch eine 128-Bit-WEP-Verschlüsselung statt WPA(2) ein. Ansonsten kann man dem DIR-655 keine Versäumnisse ankreiden: Die Optionen für Filter und Port-Weiterleitung sind umfassend, Log-Files lassen sich an eine bestimmte Mail-Adresse schicken und die Kommunikation von WLAN-Clients untereinander lässt sich unterbinden.

Ausstattung
Wie erwähnt, dient die USB-Schnittstelle des D-Link-Routers nur dazu, die Verschlüsselungsinfos weiterzugeben. Der Gigabit-Switch sorgt für hohes Tempo auch im kabelgebundenen Netzwerk. Die drei Antennen des Routers lassen sich abnehmen.

Handhabung
D-Link unterstützt den Anwender mit Assistenten auf CD und im Konfigurationsmenü beim Einrichten. Menüoberfläche sowie das PDF-Handbuch sind auf Deutsch. Die Hilfetexte im Menü geraten teilweise zu kurz und helfen Einsteigern kaum weiter. Änderungen im Menü übernimmt der Router sehr schnell.

Ergonomie
Wie bei allen Routern mit Gigabit-Switch liegt auch die Leistungsaufnahme des DIR-655 recht hoch. Wir maßen 8,5 Watt ohne Datenübertragung und 11,5 Watt beim Datentransfer.

Fazit
Der D-Link DIR-655 überzeugte vor allem auf kurzen Strecken , er ist also ein idealer Router für kleine WLANs. Dank Gigabit-Switch hält er auch im Kabel-LAN das Tempo hoch. Die Konfigurationsoptionen stellen auch fortgeschrittene Netzwerker zufrieden. Allerdings ist der DIR-655 recht teuer. Ein Blick in den Preisvergleich lohnt in jedem Fall.

Die Plätze 2 - 4

Platz 2: SMC SMCWGBR14-N
Mit Gigabit-Switch und USB-Port für Drucker oder Scanner bringt der SMC-Router gleich zwei hochwertige Schnittstellen mit. Auch sein Tempo ist ordentlich. Für Einsteiger ist er aber nicht unbedingt geeignet, da sein Handbuch und die Menüoberfläche für die Konfiguration nur in Englisch verfügbar sind.

Platz 3: AVM Fritzbox Fon WLAN 7270
Mehr Netzwerk in einem Gerät geht eigentlich nicht - die Fritzbox ist WLAN-Router, DSL-Modem, Telefonanlage für Festnetz und VoIP, DECT-Basisstation, Media-Server... Trotzdem ist das Konfigurationsmenü übersichtlich und auch für Einsteiger sofort verständlich. Die Ausstattung rechtfertigt den hohen Preis. Bei den WLAN-Datenraten muss AVM aber unbedingt nachbessern, denn die sind richtig mies.

Platz 4: Netgear WNR3500
Der Netgear-Router macht auf jeden Fall eine gute Figur - blaue LEDs blinken hektisch am schlanken Gehäuse bei der Datenübertragung. Acht Antennen hat Netgear verbaut: Doch hohes Tempo ist damit nicht immer garantiert. Die Transferrate mit einem 11n-Centrino-Notebook war allerdings bei keinem anderen Router höher. Das Menü ist umfangreich, aber trotzdem übersichtlich.

Fazit

Hohes WLAN-Tempo ist keine Frage des Geldes: Auch viele 11n-Router, die weniger als 100 Euro kosten, bieten hohe Transferraten. Allerdings stechen in unserem Testfeld der Luxus-Router zwei Geräte hervor, deren Datenrate die günstigere Konkurrenz nicht erreichte: Der D-Link DIR-655 war über die kurze Distanz nicht zu schlagen und schaffte Spitzenwerte von über 120 MBit/s. Der Netgear WNR3500 hängte alle anderen Router ab, wenn es um das Zusammenspiel mit einem 11n-Centrino-Notebook ging.

Doch vor allem bei der Ausstattung sind die teuren Router ihren günstigen Kollegen voraus: Wer mehr als die Standard-Schnittstellen fordert, kommt um einen Luxus-Router nicht herum. Das beste Beispiel in unserem Testfeld ist die Fritzbox Fon WLAN 7220: Sie ist viel mehr als ein bloßer WLAN-Router - dementsprechend hoch ist aber auch ihr Preis.

Der Gigabit-Switch, den in unserer Auswahl die Router von D-Link, Netgear und SMC bieten, ergänzt das hohe WLAN-Tempo der 11n-Router mit zukunftssicheren Geschwindigkeitsreserven im kabelgebundenen Netzwerk. Große Kopieraktionen zwischen den LAN-Stationen oder das Übertragen mehrerer HD-Streams sind dann problemlos möglich.

Alternative

Schnelle Router finden Sie auch in der Preisklasse unter 100 Euro. Die meisten Geräte bieten ähnlich umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten wie teurere Router. Ihnen fehlen allerdings ein Gigabit-Switch und weitere Schnittstellen, wie zum Beispiel ein USB-Port.

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