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WLAN sichern: Mit Verschlüsselung mehr Sicherheit im Netzwerk

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WLAN sichern

Mit Verschlüsselung mehr Sicherheit im Netzwerk

| t-online.de

WLAN sichern: Mit Verschlüsselung mehr Sicherheit im Netzwerk. WLAN abriegeln gegen Missbrauch durch Dritte. (Quelle: imago\Jochen Tack)

WLAN müssen gegen Missbrauch durch Dritte abgesichert werden. (Quelle: Jochen Tack/imago)

 

Verstecken Sie den Wohnungsschlüssel unter der Fußmatte oder lassen gleich Türen und Fenster für Einbrecher geöffnet? Wohl kaum! Und auch Ihr WLAN sollten Sie gegen Fremde richtig absichern. Denn: Als Betreiber des Funknetzwerkes haften Sie, wenn über ein ungeschütztes WLAN Straftaten verübt werden – also beispielsweise urheberrechtlich geschützte Daten verbreitet oder Hackerangriffe auf Dritte durchgeführt werden. Mit wenigen Einstellungen lässt sich das heimische WLAN gegen Hacker und Fremdsurfer richtig absichern.

Ein WLAN muss in Deutschland verschlüsselt werden, damit Unbekannte das Funknetzwerk nicht missbrauchen können. So urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) im Mai 2010. Zwar will die regierende Koalition die sogenannte Störerhaftung beseitigen, doch bis es soweit ist, muss der Betreiber haften.

Viele Anwender wiegen sich in falscher Sicherheit und setzen im heimischen WLAN auf WEP-Verschlüsselung. Doch diese lässt sich innerhalb weniger Sekunden knacken, und auch die lange als sicher bezeichnete WPA-Codierung lässt sich mit wenig Aufwand aushebeln.

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So schnell knacken Hacker Ihr Passwort

WLAN sichern: auf WEP und WPA verzichten

Generell gilt: WEP und WPA sollten nach Möglichkeit nicht mehr verwendet werden. Stattdessen sollten WLAN-Besitzer auf WPA2-Verschlüsselung umstellen. Das ist kein Hexenwerk und lässt sich mit einigen Einstellungen an Router und Windows vornehmen. Bei vielen Speedport-Modellen der Deutschen Telekom oder der FritzBox von AVM ist WPA2 bereits voreingestellt.

Allerdings müssen nicht nur Router und WLAN-Modul im Computer diesen Modus unterstützen, sondern auch alle weiteren angeschlossenen Geräte wie Smartphones oder der internetfähige Fernseher. Kann eines der Geräte nicht mit dem WPA2-Standard umgehen, sollten Sie überlegen, es besser per Netzwerkkabel mit dem Router zu verbinden, wenn möglich.

Verschlüsselung: sicheres Passwort wählen

Doch der Einsatz der WPA2-Verschlüsselung reicht nicht aus. Jedes WLAN sollte mit einem möglichst komplexen Passwort sowie einem nicht zu erratenden Namen (SSID) versehen sein. Tipps zum sicheren Passwort finden Sie in unserem Artikel Dumme Passworte helfen Hackern: Seien Sie schlauer.

Zudem ist ratsam, die eindeutigen Identifikationsmerkmale jedes angeschlossenen WLAN-Gerätes (IP- und MAC-Adresse) im Router fest zu verankern. Dann können sich fremde Computer trotz bekanntem Passwort nicht einwählen. Sogar mit der Nachtschaltung des Routers tricksen Sie Hacker aus.

Netzwerk: Einstellungen nur mit Kabelverbindung

Die notwendigen Einstellungen nehmen Sie über die Benutzeroberfläche des Routers vor. Diese erreichen Sie unter einer bestimmten Adresse, die im Handbuch zu finden ist, mit Ihrem Internet-Browser. Manche Router lassen sich über eine mitgelieferte Software steuern.

Egal, über welche Oberfläche – sämtliche Einstellungen an Ihrem Router nehmen Sie am besten über eine Kabelverbindung vor. Dann kann es nicht passieren, dass Sie sich durch eine falsche Einstellung im Funknetz selbst aussperren. Zudem empfiehlt es sich, sämtliche Einstellungen des Routers zu exportieren, womit sich jederzeit die richtige Konfiguration des Gerätes laden lässt.

Keine 100-prozentige Sicherheit: hohe Hürden für Hacker errichten

Wichtig: Trotz aller Sicherheits-Einstellungen und Vorsichtsmaßnahmen wird ein WLAN nie Fort Knox gleichkommen. Wenn ein Hacker unbedingt in ein Funknetz eindringen möchte, wird er dies schaffen – es ist nur eine Frage der Zeit. Eine hundertprozentige Sicherheit der Daten lässt sich nicht garantieren.

Allerdings minimieren die vorgestellten Handgriffe dieses Risiko, denn so errichten Sie hohe Hürden für Hacker und bringen Hobby-Knacker zur Verzweiflung. An einem normalen Privatnetzwerk wird sich kaum ein Hacker tagelang die Zähne ausbeißen. Und ein Fremdsurfer überspringt hohe Hürden erst gar nicht.

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