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WLAN-Router von D-Link unsicher: BSI rät zum sofortigen Update

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BSI warnt vor Sicherheitslücke in WLAN-Routern

12.07.2013, 14:33 Uhr | t-online.de, dpa

WLAN-Router von D-Link unsicher: BSI rät zum sofortigen Update. Netzwerkkabel in einer Steckdose zur Verbindung von WLAN-Routern (Quelle: imago/Jochen Tack)

Eine UPnP-Schwachstelle macht es Hackern leicht. (Quelle: Jochen Tack/imago)

Die Firma D-Link hat frische Sicherheitsupdates für zahlreiche ihrer WLAN-Router veröffentlicht. Die neuen Firmware-Pakete schließen Sicherheitslücken, über die Online-Ganoven in Heimnetzwerke eindringen und Daten stehlen können. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher allen Betroffenen, ihre Router schnellstmöglich zu aktualisieren.

Neben WLAN-Routern sind auch IP-Kameras des Hersteller D-Link von den Sicherheitslücken betroffen. Der Sicherheitsexperte Michael Messner hatte die Lecks entdeckt und gemeldet, wie der Branchendienst heise online berichtet.

Demnach können Online-Kriminelle über Schwachstellen im Geräte-Dienst Universal Plug and Play (UPnP) hindurch Schadsoftware einschleusen und den Internetverkehr abhören. Auf diese Weise könnten Kontodiebe beispielsweise an Passwörter für Online-Banking oder Kreditkartendaten gelangen.

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Nur wenige WLAN-Router bekommen Update

Laut Messner sind die Router D-Link DIR 300, DIR 600, DIR 645, DIR 845 und DIR 865 von den Schwachstellen betroffen. Für einige der Router stellte D-Link bereits entsprechende Sicherheitsupdates auf der eigenen Internetseite zur Verfügung. Ebenso veröffentlichte das Unternehmen am Mittwoch zahlreiche Patches für IP-Kameras.

Besitzer betroffener Router-Modelle sollten umgehend die zur Verfügung stehenden Firmware-Updates installieren. Für Geräte, die bisher noch kein Update erhalten haben, empfiehlt das BSI die UPnP-Funktion ganz zu deaktivieren – so zum Beispiel für die Router DIR 300 und DIR-865.

UPnP macht alles einfacher

Bei UPnP handelt es sich um einen von Microsoft eingeführten Standard, der dazu dient verschiedene Netzwerkgeräte wie Router, Computer, internetfähige Fernseher, Drucker und Audio-Geräte miteinander zu vernetzen.

Dabei soll der Aufwand für den Anwender möglichst gering sein – die Geräte finden im Idealfall selbst ins WLAN, der Nutzer muss nur noch sein WLAN-Passwort eingeben. Allerdings fielen UPnP-Geräte in den letzten Monaten wiederholt durch Sicherheitslücken auf, die es Hackern einfach machen, auf fremde Netzwerke zuzugreifen.

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