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D-Link schließt Sicherheitslücken in acht WLAN-Routern

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Sicherheitslecks in WLAN-Routern  

D-Link veröffentlicht erste Updates für acht betroffene Router

05.03.2015, 15:46 Uhr | jhof, dpa

D-Link schließt Sicherheitslücken in acht WLAN-Routern. Der D-Link DIR-810L und sieben weitere Router sind von der Sicherheitslücke betroffen. (Quelle: Hersteller)

Der D-Link DIR-810L und sieben weitere Router sind von der Sicherheitslücke betroffen. (Quelle: Hersteller)

In einigen WLAN-Routern von D-Link klaffen Sicherheitslücken, über die Hacker den Datenverkehr mitlesen können. Als Sofortmaßnahme rät D-Link deshalb Nutzern, die Fernwartungsfunktion der Router zu deaktivieren – noch liegen nicht für alle betroffenen Modelle schützende Updates vor.

Nachdem vor einigen Tagen schwere Sicherheitslücken in D-Link-Routern bekannt wurden, hat das Unternehmen damit begonnen, Firmware-Updates für die betroffenen Modelle auszuliefern. Als erstes Modell erhielt der D-Link DIR-820L ein Update, das bereits über die Firmware-Aktualisierung eingespielt werden kann.

Bis zum 10. März will D-Link alle entdeckten Schwachstellen in den betroffenen Modellen mit einem Update schließen und beseitigen. Die betroffenen Modelle sind: DIR-626L, DIR-636L, DIR-808L, DIR-810L, DIR-820L, DIR-826L, DIR-830L und DIR-836L.

Bedingung für "Freak"-Lücke

Genaue Details zu den Sicherheitslücken nennt D-Link nicht. Angreifer sollen über sie auf die Router zugreifen und damit die Kontrolle über das Funknetzwerk übernehmen können. Erst kürzlich wurde eine auf den Namen "Freak" getaufte Schwachstelle in Apple- und Android-Geräten offengelegt. Diese Lücke setzt eine für Hacker notwendige Kontrolle über die Internetverbindung voraus, um an private Informationen wie Kreditkartennummern und Passwörter zu gelangen.

Mindestens eine der Schwachstellen lässt sich demnach über einen direkten LAN-Anschluss am Router ausnutzen, andere sind über den Fernzugriff ausnutzbar, weshalb D-Link zur Abschaltung der Fernwartungsfunktion rät.

D-Link rät zur WLAN-Verschlüsselung

Die Fernwartungsfunktion sei zwar werksseitig deaktiviert, dennoch sollten Nutzer diese Einstellung besser überprüfen. Details dazu finden Anwender in der Gebrauchsanleitung ihres D-Link-Routers. Weiterhin rät das Unternehmen dazu, die WLAN-Verschlüsselung zu aktivieren.

Da einige der betroffenen Router-Modelle den Anwender nicht automatisch über neue Updates informieren können, empfiehlt D-Link, manuell nach neuen Updates zu suchen. Auf der englischsprachigen Service-Seite (securityadvisories.dlink.com) gibt das Unternehmen dazu ausführliche Informationen.

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