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Apple lässt den Leoparden frei

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Neues Mac-Betriebssystem  

Apple lässt den Leoparden frei

26.10.2007, 12:32 Uhr | Sascha Plischke

Mac OS X 10.5 kommt unter dem Codenamen Leopard in die Regale (Foto: Apple)Mac OS X 10.5 kommt unter dem Codenamen Leopard in die Regale (Foto: Apple) Am 26. Oktober veröffentlicht Apple die neueste Version seines Betriebssystems Mac OS X. Unter dem Codenamen Leopard soll die neueste Ausgabe des Mac-Systems Vista das fürchten lehren. Der Computerhersteller verspricht mehr als 300 neue Funktionen – ob der Leopard eingefleischte Windows-Nutzer zum Wechsel bewegen kann, ist indes fraglich.

Zeitmaschine für den Rechner

Besonders gelobtes Feature der neuen Mac-OS-Version ist die so genannte Time Machine – eine Zeitmaschine für den Rechner. Dahinter verbirgt sich ein komfortables Backup der eigenen Festplatte, das auf einem externen Speicher abgelegt werden kann. Über eine grafische Benutzerführung kann der Anwender dann einfach in die "Vergangenheit" seiner Ordner sehen und eventuell gelöschte oder beschädigte Dateien wieder herstellen. Aber auch an der grafischen Aufmachung des Systems hat Apple gearbeitet – Spiegeleffekte und Transparenz sollen das Interface optisch ansprechender machen.



Schnelles Blättern durch Dateien

Der Finder – das Apple-Pendant zu Microsofts Datei-Explorer – kommt nun mit einer Blätterfunktion für Dateien daher. So wie bisher in Apples Musikverwaltung iTunes der Anwender durch die CD-Cover seiner digitalen Alben blättern konnte, sollen stolze Leopard-Käufer in Zukunft auch alle anderen Dateien ihres Rechners durchstöbern dürfen. Das Feature Quick Look erlaubt es, den Inhalt von Dateien einzusehen, ohne sie tatsächlich in dem dazu gehörenden Programm zu öffnen. Das spart Ladezeiten und Ressourcen.

Windows auf dem Mac

Alles in allem bietet das neue System für Apple-Fans viele interessante Features und Verbesserungen. Ob die aber auch genügen, um bisherige Windows-Nutzer von XP und Vista auf die Mac-Plattform zu ziehen, ist indes fraglich. Wer bisher sich bisher noch nicht von Apple hat überzeugen lassen, dürfte auch den Leoparden nicht zum Anlass für einen Wechsel nehmen. Wer jedoch bereits schwankt, dürfte sich vor allem von einem Feature des neuen Systems angezogen fühlen: Mit dem nun fest in Mac OS X integrierten Boot Camp können Zweifler ganz problemlos neben dem Mac-Betriebssystem eine Windows-Installation betreiben. So bieten Apple-Computer das Beste beider Welten.

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