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Online-Verbrechen  

Kreditkarten-Händler gefasst

09.11.2007, 15:07 Uhr | Christoph Schmidt

Der US-Polizei gelingt bedeutender Schlag gegen Online-Kriminelle: Die Behörden beschuldigen insgesamt 17 Verdächtige des Identitätsdiebstahls und der Geldwäsche. Die Bande soll mit dem illegalen Handel von gestohlenen Kreditkarten-Nummern in den vergangenen vier Jahren über 23 Millionen Euro ergaunert haben.

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Reger Handel mit Kreditkarten-Nummern

Die Ermittlungen der Behörden konzentrieren sich auf das New Yorker Unternehmen Western Express International. "Die Angeklagten waren Teil eines kriminellen, multinationalen und internetbasierten Unternehmens, das einen regen Handel mit gestohlenen Kreditkarten-Nummern und anderen Identitäten betrieb," so der ermittelnde Staatsanwalt aus Manhattan. Der Staatsanwaltschaft zufolge besorgten sich die Kriminellen Kreditkarten-Nummern, die über einen sogenannten "cybercrime service provider" an Interessenten weitervermittelt wurden.

"Gesellschaft zur Förderung krimineller Aktivitäten"

Um die gestohlenen Daten zu verkaufen, schaltete die Bande Werbebanner im Internet, auf denen sie für den Verkauf von gestohlenen Kreditkarten-Daten warb. Eine der Seiten hatte etwa den Titel "Internationale Gesellschaft zur Förderung krimineller Aktivitäten". Mit Hilfe von digitalen Währungen wie E-Gold und Internetgeld wuschen sie die Erlöse aus dem Kreditkarten-Verkauf. Insgesamt sollen in den vergangenen vier Jahren über 23 Millionen Euro zusammengekommen und rund 95.000 Kreditkarten-Daten verkauft worden sein. Erst im vergangenen Jahr wurde das Ehepaar Vadim Vassilenko und Yelena Barysheva, die im Vorstand von Western Express International sitzen, zu Haftstrafen verurteilt. Die Verdächtigen müssen nun mit Haftstrafen von bis zu 25 Jahren rechnen.

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