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Analysten: Vista enttäuscht Vorraussagen

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Analysten: Vista enttäuscht Vorraussagen

13.11.2007, 15:04 Uhr | Tecchannel

Rund ein Jahr nach der Einführung von Vista sind Analysten enttäuscht. Vor allem im Unternehmensbereich verkaufe sich Microsofts neues Betriebssystem schlecht. Firmen bevorzugten das solidere Windows XP und scheuten die Investitionen in Vista. Zudem hätten Unternehmen den Mehrwert von Vista über- und die Schwierigkeiten beim Wechsel auf das neue Windows unterschätz.

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Unternehmen verkalkulierten sich

"Die Aufnahme von Vista ist viel niedriger als gedacht", konstatiert der Gartner-Analyst Michael Silver. "Die Unternehmen liegen offensichtlich deutlich hinter ihrer eigenen Einschätzung von vor einem Jahr zurück." Bei einem Vergleich von Umfragen unter Anwendern zur Vista-Einführung von Oktober 2006 und Oktober 2007 falle auf, dass Firmen jetzt neun bis zwölf Monate hinter ihrer ursprünglichen Prognose lägen. "Sie haben die Fähigkeiten ihrer Lieferanten überschätzt, Vista-fähige Versionen ihrer Applikationen bereitzustellen, sie haben die Schwierigkeiten beim Wechsel auf Vista unterschätzt und sie haben den Mehrwert von Vista überschätzt", begründet Silver die Verzögerungen.

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Vista ist leistungshungrig

"Insgesamt läuft die Umsetzung viel langsamer", sagt der Gartner-Mann. "Wir hören jetzt eine Menge Leute über Ende 2008, Anfang 2009 reden. Früher hatten sie noch von Ende 2007, Anfang 2008 gesprochen." Einen weiteren Aspekt bringt Michael Cherry von Decisions on Microsoft ins Spiel. "Vista ist vollkommen ein Produkt für neue Hardware", sagt der Experte. Er empfiehlt Unternehmen, auf vorhandenen Rechnern das bestehende Betriebssystem zu belassen. "Man muss mit den Hardware-Systemvoraussetzungen von Vista wirklich vorsichtig umgehen." Viele Unternehmen unterschätzten, was man benötige, um Vista wirklich zu betreiben.

88 Millionen verkaufter Vista-Versionen

Microsoft hat für Vista enorme Verkaufszahlen gemeldet, zuletzt vor etwa zwei Wochen 88 Millionen (im Handel) verkaufte Kopien, doppelt so viele wie nach der Einführung der Vorversion Windows XP im Jahr 2001. Aus diesem Grund wird kein Analyst Vista als kompletten Reinfall bezeichnen. "Fehlstart kann man das wohl kaum nennen", räumt Experte Cherry ein. "Jede andere Firma würde sich einen Produkt-Launch wie diesen wünschen." Microsoft sei aber nicht irgendeine Firma. "Microsoft kann es sich leisten zu warten, bis Vista ein Erfolg wird."

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Vista-Upgrade birgt eine Menge Stolpersteine

Gartner-Mann Silver urteilt ein wenig harscher: "Vista hat für Consumer erreicht, was wir erwartet hatten; bei Unternehmen aber weniger", so der Analyst. "Die Leute haben erkannt, dass es beim Upgrade eine Menge Stolpersteine gibt, vor allem wenn das nach etwas Gutem und Stabilem wie Windows XP kommt." Genau hier liegt aus Sicht von Silver einer der Gründe für Vistas schlechten Ruf und seine unerwartet langsame Verbreitung im Unternehmensbereich. "Wenn man von einem Betriebssystem kommt, das nicht so toll war, fallen die Problemchen nicht so auf", sagt der Gartner-Mann und führt den Schritt von Windows Millenium zu XP als perfektes Beispiel an. "Wenn man aber von etwas Stabilem wie XP umsteigt und bei Instabilität endet, dann multipliziert sich das alles."

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