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Navigationssysteme im Test: Teure Navis um 350 Euro im Vorteil

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Navigationssysteme im Test  

Weshalb die Komfort-Klasse im Vorteil ist

21.11.2007, 12:59 Uhr | Jens Müller

Navigationssystemen der Einsteigerklasse leiden unter zwei entscheidenden Nachteilen: Kartenmaterial fürs europäische Ausland sind Mangelware, und Displaygrößen jenseits der 3,5 Zoll (8,9 Zentimeter) gibt es nicht. Schlecht: Garmin und Navigon verzichten auf ein PC-Anschlusskabel, bis auf MyGuide sparen sich alle Hersteller sogar das Ladekabel für die Geräte. Saft beziehen die Navigationssysteme über ein Kfz-Ladekabel vom Zigarettenanzünder.

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Die besten Navigationssysteme um 350 Euro

Mehr Komfort bieten teurere Gerät um 350 Euro. Navigationssysteme dieser Preisklasse gehen über reine Wegfindungsfunktionen hinaus, sondern spielen auch Videos und MP3-Dateien ab, besitzen einen Bildbetrachter und sehen durch die häufig verwendete Klavierlack-Optik deutlich besser aus. Car&HiFi nahm 14 portable Navigationssysteme unter die Lupe und kam zum Fazit: Der Markt ist sehr eng zusammengerückt. Die Unterschiede sind sowohl bei der Ausstattung als auch bei der Leistung merklich kleiner geworden.

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TomTom überrascht mit neuen Ideen

So sicherte sich Primus TomTom mit seinem aktuellen Vorzeigegerät Go 720 T fast schon erwartungsgemäß den Testsieg dank Spitzen-Ausstattung und pfiffigen Ideen wie "Map Share" - Nutzer können Karteninformationen korrigieren, aktualisieren und mit anderen Anwendern teilen. Doch die Niederländer mussten sich die Pole Position mit Panasonic und Medion teilen. Deren Modelle sind dem Go 720 T ebenbürtig, allerdings auch deutlich billiger. Das Medion P4410 ist mit einem Preis von 400 Euro etwa 150 Euro günstiger als der TomTom-Wegfinder.

Bei Standard-Funktionen kaum Patzer

Die beiden Hauptdisziplinen - Routenberechnung und Zielführung - wurden von allen Testgeräten sehr gut gemeistert. Lediglich das Blaupunkt TravelPilot Lucca 3.4 war bei der Berechnung zu langsam, während die Navis von Ground Zero, Krämer und TechniSat nicht vollends bei der optischen Wegführung überzeugten. Hervorragend bei allen: der gute GPS-Empfang. Das zeigt: In der oberen Klasse kommt es auf die Ansprüche der Nutzer an - Größe des Displays und Umfang von Kartenmaterial und Multimedia-Ausstattung. Nicht jeder benötigt unterwegs einen Videoplayer, hingegen aber eventuell jederzeit das Kartenmaterial von Gesamteuropa. Denn selbst bei teureren Geräten, beispielweise wie Magellan, liegen lediglich Karten für Deutschland, Österreich und Schweiz bei. Der Aufpreis zur Einsteigerklasse durch die multimedialen Spielereien. Wer darauf verzichten kann, ist mit einem Einsteigergerät besser beraten.

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Wegweiser ohne Schwächen

Zu einem vergleichbaren Ergebnis kamen die Tester von Car&HiFi bereits vor einigen Monaten. Bei einem umfangreichen urteilte das Fachmagazin, dass "durch die Bank ausgereifte und zuverlässige Wegweiser" auf dem Markt erhältlich seien. Da es sich bei den Testgeräten um die Vorgänger-Generation handelte, dürften die meisten dieser Modelle mittlerweile als Schnäppchen erhältlich sein - und damit auch unter der 200-Euro-Grenze.

Test von Car&HiFi (07/2006)

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