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Microsoft gesteht Windows-Fehler

22.11.2007, 17:38 Uhr | Christoph Schmidt

Eine Schwachstelle im Zufallsgenerator von Windows XP kann von Angreifern ausgenutzt werden, um sensible Daten auszuspähen. Dies behaupten zumindest israelische Sicherheitsexperten. Demnach sind die Zufallszahlen nicht so zufällig, wie angenommen, und unter bestimmten Bedingungen sogar vorhersagbar. Die Wissenschaftler entwickelten bereits ein theoretisches Angriffsszenario. Microsoft betont dagegen, bei der Schwachstelle handele es sich nicht um eine Sicherheitslücke.

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Windows-Zufallsgenerator ist angreifbar

Die israelischen Sicherheitsspezialisten Benny Pinkas, Zvi Gutterman und Leo Dorrendorf untersuchten den Zufallsgenerator von Windows 2000 und fanden darin Schwachstellen, die möglicherweise von einem Angreifer ausgenutzt werden könnten. Sie entwickelten ein Angriffsszenario, wie die Schwachstelle ausgenutzt werden kann. Nach eigenen Angaben ermittelten die Forscher durch den Zufallsgenerator erzeugte Schlüssel. Zudem konnten sie mögliche Schlüssel vorhersagen. Zufallsgenerator nutzen kryptographische Algorithmen, um etwa Dateipakete zu verschlüsseln und sicher zu übertragen - ist dieser Algorithmus fehlerhaft, sind verschlüsselte Informationen für versierte Spione und Hacker einsehbar.

Doch keine Sicherheitslücke?

Microsoft bestätigte die Schwachstelle für Windows XP, betonte allerdings, diese sei keine Sicherheitslücke. Angreifer könnten nur mit Administrator-Rechten die erforderlichen Schritte durchführen, um das theoretische Angriffsszenario der Sicherheits-Spezialisten umzusetzen. Microsoft kündigte allerdings an, mit dem Service Pack 3 für Windows XP die Schwachstelle zu beheben. Windows Vista soll nicht betroffen sein - hier kommt ein anderer Zufallsgenerator zum Einsatz.

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