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Online-Abzocke  

Doppelschlag gegen Kostenfallen

29.11.2007, 16:40 Uhr | Sascha Plischke

Die Luft wird dünn für versteckte Kostenfallen: Zwei aktuelle Urteile gegen undurchsichtige Internetangebote brandmarken versteckte Kosten im Kleingedruckten. Der Hinweis auf eventuelle Nutzungsgebühren allein in Geschäftsbedingungen entspreche nicht den gesetzlichen Vorgaben für Preisinformationen, so die Richter.

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Zwei Portale beanstandet

Im Urteil des Landgerichts Frankfurt beanstandeten die Richter die Internetseite genealogie.de. Dort war nicht ausreichend erkennbar, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelte. Um den Preis zu entdecken, musste man auf der Anmeldeseite einem Sternchenverweis zum Kleingedruckten folgen, der neben einer Vielzahl belangloser Informationen auch den Preis enthielt. Auch die Webseite alphaload.de erfüllte nach Ansicht des Landgerichts Berlin die gesetzlichen Anforderungen an Preisangaben nicht. Hier konnte der Verbraucher das Downloadangebot der Seite vierzehn Tage lang kostenfrei testen. Dass diese Testphase ohne ausdrückliche Kündigung automatisch in einen kostenpflichtigen Vertrag übergehen sollte, ließ sich hingegen nur den allgemeinen Geschäftsbedingungen entnehmen.

Verbraucher sind oft ahnungslos

"Die Urteile sind wichtige Schritte im Kampf gegen Kostenfallen und Abzocke im Internet," sagte Gerd Billen, Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. "Die Unsitte, Preise im Kleingedruckten zu verstecken, darf nicht weiter um sich greifen." Dass immer mehr Verbraucher auf solche scheinbar kostenlosen Angebote hereinfallen, zeigt eine nicht repräsentative Umfrage der Verbraucherzentralen. Knapp der Hälfte der 7000 Befragten wurde ein Abonnement mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren untergeschoben, der Rest sollte einmalig für eine Dienstleistung bezahlen. Jeder zehnte Befragte hatte bezahlt, nachdem eine Rechnung für den Besuch der zweifelhaften Seiten zugestellt wurde. 57 Prozent erhielten Mahnungen, in denen mit Klagen gedroht wurden, bei 31 Prozent wurden Inkassobüros, bei nahezu jedem Fünften ein Rechtsanwalt eingeschaltet.

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