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Notebook-Spaß ab 450 Euro

03.12.2007, 13:15 Uhr | Boris Dunkel

Ein Notebook ist heute kein Luxus mehr. Laptops für 450 bis 600 Euro bieten bereits genügend Rechenleistung für typische Büro-Anwendungen und fürs Surfen, nicht jedoch für Spiele. Die meisten Einsteiger-Notebooks werden mit einem Intel Celeron oder AMD Sempron ausgerüstet, einige auch mit einem Pentium Dual Core, einem halbwegs flotten Doppelkern-Prozessor, dessen Leistung zwischen Celeron und Core 2 Duo liegt. Der Arbeitsspeicher beträgt in der Regel nur 1 GB, manchmal sogar nur 512 MB, die Festplatte fasst selten mehr als 80 GB. Der kleine Arbeitsspeicher stellt die größte Bremse bei Lowcost-Notebooks dar. Da die Preise für Speichermodule derzeit sehr günstig sind, sollten Sie das Gerät gleich mit 2 GB RAM kaufen. Die Hersteller versprechen gerne eine Akkulaufzeit von "bis zu drei Stunden" - tatsächlich legen sich die meisten Notebooks schon nach etwa zwei Stunden schlafen.

Foto-Show Gute Notebooks ab 450 Euro
Foto-Show Notebooks mit Core 2 Duo im Test

Fast nur noch Spiegel-Displays

Das Display ist ein großer Kostenfaktor. Bei Schnäppchen-Notebooks muss man Abstriche bei Kontrast, Helligkeit und Blickwinkel machen. Fast alle Notebooks kommen immerhin schon mit einem 15,4-Zoll-Breitbildschirm mit 1280 x 800 Pixeln Auflösung (WXGA). Der Trend zum rasier-tauglichen Display ist allerdings nicht auf die Billig-Modelle beschränkt: Fast alle modernen Notebooks muten ihren Nutzern mehr oder weniger stark spiegelnde Bildschirme zu (Ultra Glare, Crystal Brite). Matte Displays, die auch bei Sonnenlicht noch ablesbar sind, findet man fast nur noch bei den (teureren) Business-Linien.

Große Auswahl von 600 bis 1200 Euro

Soll das Notebook den Desktop-PC in möglichst vielen Belangen ersetzen, reicht ein preiswertes Einstiegsmodell nicht aus. Ein schneller Intel Core 2 Duo-Chip mit 2 Gigahertz oder ein Athlon X2, 2 GB RAM und eine 120- oder 160-GB-Festplatte sind eine gute Wahl. In der Preisklasse bis 1000 Euro tummeln sich viele dieser knapp drei Kilo schweren Allrounder-Notebooks. Wer mehr investiert, wird meist mit einem besseren Display und einem stärkeren Akku belohnt. Ein größeres Display - 17 Zoll - treibt das Gewicht ordentlich nach oben. Bei vier Kilo und mehr kann man kaum noch von "tragbar" sprechen.

Spiele-Notebooks

Für 3D-Spiele braucht das Notebook unbedingt einen zusätzlichen Grafikchip, möglichst einen Geforce 8600GT oder gar 8700GT. Die Anschaffung will aber gut überlegt sein, denn jeder separate Grafikchip saugt kräftig am Akku. Nach 90 Minuten geht den meisten "Gamer-Notebooks" bereits die Puste aus. Generell stellt ein Spiele-Notebook nur einen Kompromiss dar. Die besten Voraussetzungen für Spiele bieten immer noch Desktop-PCs oder Spielekonsolen.

Notebooks für unterwegs

Unterwegs machen Notebooks ohne Stromfresser wie einen separaten Grafikchip und einen hochgetakteten Prozessor eine bessere Figur. Immerhin 2,5 Stunden Akkulaufzeit, oft auch über drei Stunden schaffen die meisten Notebooks mit Chipsatzgrafik (z.b. Intel GMA X3100). Das Zubehörangebot umfasst oft auch einen Hochleistungs-Akku, mit dem vier bis fünf Stunden möglich sind. Der Reisebegleiter sollte insgesamt nicht mehr als 2,5 Kilo wiegen. Dieses Gewicht unterbieten vor allem Notebooks mit 14-, 13,3- oder gar 12-Zoll-Display locker. Doch es gilt: Kleiner heißt teurer. Die Akkuleistung dieser Minis (Subnotebooks) ist oft nur mäßig, die Handhabung oft fummelig.

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