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Netz-Bedrohung  

McAfee warnt vor Online-Krieg

03.12.2007, 15:19 Uhr | Christoph Schmidt

Der Sicherheitsspezialist McAfee warnt vor der Gefahr eines weltweiten Cyber-Kriegs. Geheimdienste würden sich mit geheimen Cyber-Waffen ausstatten, um im Ernstfall den digitalen Erstschlag durchführen zu können. Ganze Staaten seien durch Online-Attacken bedroht. Zudem nehme die Online-Spionage kontinuierlich zu - vor allem China kämpfe hier an vorderster Front.

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Digitale Bedrohung der öffentlichen Sicherheit

Im Virtual Crimonology Report skizziert McAfee die zunehmende Bedrohung der nationalen Sicherheit durch Hackerattacken. Die Sicherheitsspezialisten kommen folgenden Aussage: "Die internationale Spionage in Datennetzen von Behörden und Unternehmen wird sich im nächsten Jahr zu einem der größten Sicherheitsprobleme überhaupt entwickeln". Rund 120 Staaten entwickelten Strategien für den Cyber-Krieg, um Finanzmärkte zu sabotieren, Netzinfrastruktur lahmzulegen und Angriffe auf das Internet selbst durchzuführen. Zentrale Bedeutung habe zudem die Online-Spionage. Geheimdienste fahndeten bereits heute nach Schwachstellen in den Netzwerken anderer Länder, um diese für ihre virtuellen Kriegsführung auszunutzen. Der Schwarzmarkt für solche Software-Lücken entwickele sich zu einem milliardenschweren Geschäft.

Geheimdienst warnt vor chinesischen Web-Angriffen

Vor allem China bereitet sich nach McAfee-Informationen auf den Cyber-Krieg vor. So sollen chinesische Hacker hinter den Angriffen auf das Bundeskanzleramt und das Pentagon in diesem Jahr verantwortlich gewesen sein, bei denen Angreifer geheime Daten erbeuteten. In einer aktuellen Meldung warnt der britische Geheimdienst MI5 Unternehmen vor einer gefährlichen Cyber-Attacke durch chinesische Hacker. Insbesondere Spionageangriffe durch die chinesische Armee stellten eine ernste Gefahr dar.

Verbraucher im Visier von Online-Gangstern

McAfee verzeichnet eine stetig steigende Zahl von Cyber-Angriffe. Um an vertrauliche Informationen zu gelangen, entwickelten Geheimdienste ausgeklügelte Werkzeuge, die konsequent offene Sicherheitslücken ausnutzten. Die Online-Spionage ergänze zunehmend die klassische Geheimdienst-Arbeit. Neben Staaten stünden zunehmend Privatpersonen im Schussfeld der Online-Krieger. Hacker entwickelten raffinierte Strategien, um an Kontodaten und Passwörter von Verbrauchern zu gelangen. Soziale Netzwerke würden von Kriminellen missbraucht, um großangelegte Phishing-Attacken zu starten. Dabei müssten die Web-Gangster keine Expertenkenntnisse vorweisen - die erforderlichen Tools gebe es maßgeschneidert auf dem virtuellen Schwarzmarkt für wenige Dollar.

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