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Sicherheits-Gefahr  

Zahl der Killerprogramme verdoppelt

05.12.2007, 14:16 Uhr | Christoph Schmidt

Der Sicherheits-Dienstleister F-Secure hat vor einem dramatischen Anstieg der Zahl von Schadsoftware gewarnt. Demnach verdoppelte sich 2007 die Zahl der Malware auf insgesamt eine halbe Million - noch nie zuvor sichteten die Experten so viele Cyber-Parasiten.

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2007 ist das Jahre der Malware

Hacker verbreiteten im Jahr 2007 so viel Schadsoftware, wie in den vorangegangenen 20 Jahren insgesamt - knapp eine halbe Million Schädlinge. Dies meldet Sicherheitsexperte Mikko Hypponen von F-Secure und erklärt 2007 zum Jahr der Malware. Wirklich Neues hatte das Jahr 2007 allerdings nicht zu bieten. Die Online-Kriminellen verließen sich auf altbewährte Technologien und verfeinerten diese. Durch optimierte Schädlinge versprächen sich die Kriminellen eine größerer Wirkung ihrer Attacken.

Trends der Malware-Szene

Social Engineering ist die bevorzugte Technik, um die Schädlinge unter das Volk zu bringen. Dabei täuschen Hacker die Nutzer mit betrügerischen Mitteln, die geschickt bestimmte Erwartungshaltungen von Anwendern ansprechen. Ein weiterer Trend ist der modulare Aufbau von Schadsoftware: Online-Gangster bedienen sich online aus einem Baukastensystem und kombinieren erforderliche Funktionen zu maßgeschneiderten Schädlingen.

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Phishing nach wie vor beliebt

Neben der Anzahl der Schadprogramme wächst auch die Menge der Phishing-Seiten. Aber auch im Finanz-Bereich sind spezialisierte Schädlinge auf dem Vormarsch. Banktrojaner verstecken sich etwa im Browser und starten sogenannte Mann-im-Browser-Attacken, die Bankkonten leer räumen. Ein weiteres Problem sehen die Sicherheitsexperten in der Verwundbarkeit von großen Datenbanken - so attackierten Hacker in diesem Jahr den Online-Ticketverkäufer Kartenhaus und erbeuteten über 66.000 Kreditkarten-Nummern von Kunden. Der Handel mit gestohlenen Daten ist nach Informationen des Sicherheitsunternehmens McAfee mittlerweile ein milliardenschweres Geschäft.

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